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Heizung ist nicht gleich Heizung - Die Richtige Aquariumheizung

 Was braucht man alles für ein Aquarium? Neben dem Aquarium, Lampen und dem Filter, muss man den Fischen ja auch richtig einheißen. 24 bis 26°C sollten es sein, werden wohl die meisten Aquarianer sagen. Aber wie? Je mehr man sich mit dem Thema befasst, desto mehr Varianten findet man. Zum Anfang die wohl bekannteste, die Stabheizung, danach die Bodenheizung und seit ein paar Jahren ist der beheizte Filter auf dem Markt. Aber was nimmt man am besten?

Die Stabheizung ist wohl die bekannteste und verbreitetste Technik. Ich denke, dass 90% aller Aquarien mit einer solchen Heizung betrieben werden. Man installiert sie, meist in einer der Hinteren beiden Ecken, mittels Saugnäpfen . Um sie effektiv zu nutzen, sollte sie vom Filter umspült werden, damit die Wärme gleichmäßig im Aquarium verteilt werden kann. Im ungünstigsten Fall kann es zu einer wärmeren und einer kälteren Zone kommen. Leider wärmt diese Heizung nur das Wasser an.

Die zweite Variante ist der beheizte Filter. Er funktioniert im Grunde wie eine Stabheizung, nur das die Heizung im Filter ist. Hierdurch wird die Heizung ideal umströmt und das Wasser gleichmäßig aufgeheizt. Die Gefahr von verschiedenen Temperaturzonen im Wasser ist damit verhindert. Leider sind solche Filter recht teuer, aber mit Sicherlich eine gute Lösung für die Fische.

Aber was ist mit den Pflanzen? In der Natur wärmt die Sonne das Wasser auf. Der Boden aus Steinen, Kies und Sand speichert die Sonnenenergie mehr als das Wasser. Damit hat der Bodengrund meist 1° oder 2° C mehr als das Wasser. Dies erreicht man aber nur mit einer Fußbodenheizung. Wie im Haus wird  hierzu ein Heizdraht auf der Glasplatte verlegt. Dies geschieht entweder mit Saugnäpfen, oder besser noch mit Silikontropfen. Vorsicht nur Aquariumsilikon verwenden. Er besteht meist auf Essigbasis, was man deutlich bei der Verarbeitung riecht. Er gibt keine Giftstoffe ab. Auf die Heizdrähte kommt der Aquariumkies. Mit der Fußbodenheizung kann das komplette Aquarium geheizt werden. Der Boden ist etwas wärmer als das Wasser. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, das der Boden durch die entstehende Wasserströmung vom aufsteigenden warmen Wasser und dem absteigenden kalten Wasser optimal durchspült wird und nicht faulen kann. Die Pflanzen freuen sich sowieso. Sie lieben warme Füße.

Leider hat eine solche Heizung auch Nachteile. Man kann sie nur bei Kies einsetzen. Bei Sand zum Beispiel besteht die Gefahr, dass sie überhitzt und durchbrennt. Außerdem überheizt sie den Boden, wenn die Wasserzirkulation nicht funktioniert und die Pflanzen gehen ein.

 

Was ist nun die richtige Heizung. Optimal wäre eine Wassertemperatur von 24° bis 26° und eine Bodentemperatur, die 1° oder 2° C darüber liegt. Weiterhin sollte das Aquariumwasser überall die gleiche Temperatur haben. Man sollte also 2 Heizungen verwenden. Entweder eine gut umströmte Stabheizung oder einen beheizten Filter für das Wasser und eine Bodenheizung für die Pflanzen. Die Bodenheizung sollte mit dem Licht gekoppelt werden. Geht das Licht aus, schaltet auch die Bodenheizung ab. Ganz wie in der Natur. Wenn die Sonne untergeht, kühlt der Bodengrund auch aus. Da die Bodenheizung nur als Zusatzheizung dienen soll, kann sie sehr schwach ausgelegt werden. Sie soll ja nur den Kies, nicht das gesamte Aquarium aufheizen.



 

http://www.aqua-aquaristik.de