Tja, jeder macht es anders ...

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Re: Tja, jeder macht es anders ...

Beitragvon dieter » 29.08.2009, 11:57

Hallo Teddy,

mich würde mal interessieren was Deine, " allerdings nicht besonders wertvollen Büchern ", für Bücher sind.
Ich habe auch noch uralte Bücher von Frey und Sterba, die sind in meinen Augen immer noch aktuell, vorallen zeigen sie das es auch ohne große Technik geht. Und die Wasserchemie ist darinn z. T. besser und verständlicher erklärt als in den neuen Büchern.
Übrigens auch in Fachzeitschriften gehen die Meinungen der Autoren über die Einfahrzeit eines Aquriums weit auseinander. Ich persönlich habe noch nie länger als 14 Tage ein Becken einlaufen lassen.

VG Dieter
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Re: Tja, jeder macht es anders ...

Beitragvon Teddy » 29.08.2009, 19:34

Hallo Dieter

Ich persönlich habe noch nie länger als 14 Tage ein Becken einlaufen lassen.

Ehrlich gesagt, ich auch nur einmal. Aber da hatte ich auch den Platz und die Zeit dazu.
ich habe auch schon Becken ohne jedes Einfahren besetzt.

Und das kommt bei mir noch erschwerend noch dazu :wink:

Was die Bücher betrifft: Hab hier z.B. "Das große illustrierte Buch der Aquarienfische" (Monika Szalasi) vor mir, da sollten die Fische frühestens nach 2 Wochen eingesetzt werden.
"Lebensraum Aquarium" (Bechtermünz Verlag), da wird in der Zeit von 4 bis 40Tagen eingesetzt.
Ich geh einfach auch mal davon aus, daß die weitere Behandlung des Aquariums wesentlich interessanter ist, vor allem die Fütterung und der Einsatzintervall. Und das ist gerade bei Anfängern das! Thema.
Frage mich aber trotzdem, ob man ein unnützes Risiko eingehen sollte, wenn man es nicht unbedingt nötig hat.
Und Kleinvieh macht aus Mist.
Ein Vollrausch z.B. kostet dich Millionen von Gehirnzellen, merkst du nicht gleich.
Später dann vielleicht auch nicht mehr :wink:
Die Summe der Ereignisse machts. Hoffe doch, du verstehst das jetzt nicht verkehrt :wink:

Gruß Teddy
Teddy
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Re: Tja, jeder macht es anders ...

Beitragvon FuXX » 29.08.2009, 19:39

tja was soll ich sagen mein erstes Becken musste auch ohne Einlaufen besetzt werden.
Weil besser den Fisch in ein schönes Becken als weiter im Eimer schwimmen zu lassen.
Und als ich dann mein großes dazu bekommen hab,hab ich 2 Wochen gewartet und es war auch kein Problem.
Bei mir haben also Glücklicherweise beide Varianten funktoniert :D
Ich habe keine Signatur ;)
FuXX
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Re: Tja, jeder macht es anders ...

Beitragvon Symphysodon » 29.08.2009, 20:16

Na ja, es ist wohl ein gewaltiger Unterschied ob "alte Haasen" oder "Neueinsteiger" die Einlaufzeit verkürzen. Erfahrene Aquarianer können sich helfen wenn irgendetwas schief läuft. Was machen aber Neueinsteiger? ... warten bis der letzte Fisch die Flossen hoch gemacht hat? Es ist zwar für viele interessant zu lesen und bestimmt auch nach zu machen aber für einem Neuling in der Aquaristik überhaupt nicht zu empfehlen. Neulingen fehlen so viele Voraussetzungen, ohne jetzt das Wissen in den Vordergrund zu schieben, um Wasser schneller fischtauglich zu machen.
Diese 6 Wochen Einlaufzeit sind schon nicht von ungefähr festgelegt worden. Da steckt schon eine ganze Menge an Erfahrungen dahinter und für den "Neuen" ist diese Zeit ja nicht vertahne Zeit. Denn in ihr kann man sich genügend Kenntnis in der Wasserchemie aneignen.
Grüße
Rudi
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Re: Tja, jeder macht es anders ...

Beitragvon catherine » 30.08.2009, 10:58

Casandra hat geschrieben:Ich dachte ich versuche es mit ihr zusammen, wenn es schiefgegangen wäre, hätte sie aus den Fehlern gelernt bzw. wird man aus Erfahrungen schlau. Daher hab ich das auch nicht so eng gesehen ;)
LG Steffi




sorry, aber finde das echt nicht ok. Immerhin gehts hier um Tiere.

Aber was kümmern hier ein paar mehr, oder weniger.... :evil:
Vorwärts, wir müssen zurück!



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Re: Tja, jeder macht es anders ...

Beitragvon Symphysodon » 30.08.2009, 11:17

catherine hat geschrieben:
Casandra hat geschrieben:Ich dachte ich versuche es mit ihr zusammen, wenn es schiefgegangen wäre, hätte sie aus den Fehlern gelernt bzw. wird man aus Erfahrungen schlau. Daher hab ich das auch nicht so eng gesehen ;)
LG Steffi




sorry, aber finde das echt nicht ok. Immerhin gehts hier um Tiere.

Aber was kümmern hier ein paar mehr, oder weniger.... :evil:


Hi,
hier ist ja schon eine Personenbeschreibung erfolgt. Es ist von daher sehr unwarscheinlich, dass die Betroffene in irgend einer Art einen Rat angenommen hätte. In sofern muss man Steffis Vorgehensweise doch tolerieren.
Grüße
Rudi
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Re: Tja, jeder macht es anders ...

Beitragvon Casandra » 30.08.2009, 17:56

catherine hat geschrieben:
Casandra hat geschrieben:Ich dachte ich versuche es mit ihr zusammen, wenn es schiefgegangen wäre, hätte sie aus den Fehlern gelernt bzw. wird man aus Erfahrungen schlau. Daher hab ich das auch nicht so eng gesehen ;)
LG Steffi




sorry, aber finde das echt nicht ok. Immerhin gehts hier um Tiere.

Aber was kümmern hier ein paar mehr, oder weniger.... :evil:


Ja ich weiß und ich denk normalerweise anders... Aber wir hätten kleine Mollys von mir reingesetzt. Und ob ich die nun zwangsweise an Barsche verfüttern muss oder es so versuche, ist egal. Bei den Fischen wäre es egal gewesen, da ich sie eh loswerden muss. Aber haben ja dann einen anderen gewählt. Und ja, es sind nun mal "nur" Tiere... Fische, von denen es zig Millionen gibt, keine bedrohte Art oder sonst was... genauso gut kann man auch später was falschen machen wo die Fische hopps gehen... Sorry, aber man sollte sich nicht nur auf das Leben der Tiere fixieren. Erfahrungen müssen auch kommen, ist nun mal so... Fressen und gefressen werden ;) Klar, armes Mollys, aber hätt sie evtl. eh in den Abfluss bringen müssen, oder auch ungewollt da manche im Filter schutz gesucht haben... Das kann ich dann auch nicht ändern...
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Re: Tja, jeder macht es anders ...

Beitragvon Casandra » 30.08.2009, 18:02

Symphysodon hat geschrieben:
catherine hat geschrieben:
Casandra hat geschrieben:Ich dachte ich versuche es mit ihr zusammen, wenn es schiefgegangen wäre, hätte sie aus den Fehlern gelernt bzw. wird man aus Erfahrungen schlau. Daher hab ich das auch nicht so eng gesehen ;)
LG Steffi




sorry, aber finde das echt nicht ok. Immerhin gehts hier um Tiere.

Aber was kümmern hier ein paar mehr, oder weniger.... :evil:


Hi,
hier ist ja schon eine Personenbeschreibung erfolgt. Es ist von daher sehr unwarscheinlich, dass die Betroffene in irgend einer Art einen Rat angenommen hätte. In sofern muss man Steffis Vorgehensweise doch tolerieren.


Nein muss man nicht und das ist auch ok ;) Ich hab es halt so versucht und es hat funktioniert. Bei den gekauften Fischen war meine Einstellung auch anders, da auch Geld dahintersteckt. Aber wie gesagt wollten wir anfangs meine jungen Mollys als "Versuch" nehmen. Klingt brutal, aber wie gesagt, ich weiß eh nicht wohin und daher haben sie noch einen "Nutzen". Ich verfüttere sie sonst an Barsche oder sie machen im Abfluss den Abgang. Ich kann die jungen Mollys ja nicht bunkern wie in einer Großzuchtanlage, und meine vermehren sich echt heftig :D

Und zu meiner Freundin: Sie hätte am Ende auch klein beigegeben, wenn ich auf sie richtig eingeredet hätte, was ich aber nicht getan habe weil ich der Meinung war wir schaffen das und ich bin auch in der Nähe wenn was ist. 2 Wochen steht das Becken und genauso lang quasi auch die Fische... Alles ok so wie ich aktuell informiert bin. Ich war mir sicher wir schaffen das und daher auch die leichtfertige Einstellung von wegen Versuch halt usw. Und das war am Ende nur auf meine Mollys bezogen, nicht auf die letztendlich gekauften Fische. Und ichwäre blöd wenn ich sagen würde das Leben der gekauften wäre mir egal. Die gelben Platys gefallen mir extrem und in 2 Monaten übernehm ich sie :)
Casandra
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Re: Tja, jeder macht es anders ...

Beitragvon Teddy » 11.09.2009, 21:36

Hallo Casandra

Ist ja auch völlig in Ordnung, wenn "alles" gut gelaufen ist. Und der Abfluß ist sicherlich die denkbar ungünstigste Lösung.
Ich denk mal, das war in Ordnung so.
Hab mal einem Bekannten von mir ein überflüssiges Aquarium angedreht und ihm natürlich auch alles erklärt. (zumindest versucht)
Hatte allerdings nicht mit seinem Umweltbewußtsein gerechnet. Natürlich... wenn keine Fische drin sind, dann muß ja auch der Filter nicht laufen :wink:
War letztendlich so, wie mit dem dummen Bauern und den großen Kartoffeln :wink:
Bleib aber trotzdem der Meinung, daß man überflüssige Risiken vermeiden sollte, einfach weil sie überflüssig sind :wink:
Gruß Teddy
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