einlaufphase

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einlaufphase

Beitragvon bero » 06.01.2010, 11:51

Hallo ich habe mir vor ein paar Tagen ein aquarium zugelegt (Juwel Rio 180)
Von meinem Schwiegervater bekomme ich die Bodenheizung, den Außenfilter Co2 anlage und Fische .
Meine Wasserwerte aus der Leitung sind diese:
GH :7,75
Härte: 6-10
Na 13 mg /l
Ammonium 0,02
Nitrat mg /l

Ich habe keine Ahnung wie die Wasserwerte sein müssen kann ich da jemand aufklären?
UNd jetzt will cih wissen ob eswirklich nötig ist mein Aquarium 3 wochen einlaufen zu lassen?
Wenn ich den Filter und Wasser übernehme? Sonstweiß cih leider nicht wohin mit den Fischen meines Schwiegervaters wenn er mir die Bodenheizung da raus holt?
Eine Zeit lang können die Fische sicher in einem 60l aquarium überleben aber wie lange?
bero
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Re: einlaufphase

Beitragvon Symphysodon » 06.01.2010, 14:06

Hallo und herzlich willkommen bei uns. Ich hoffe dir wird dein neues Hobby Spaß machen und dafür drücke ich die die Daumen.

Und jetzt will ich wissen ob es wirklich nötig ist mein Aquarium 3 Wochen einlaufen zu lassen? „Wenn ich den Filter und Wasser übernehme?


Frische Aquarien brauchen 6 und nicht nur 3 Wochen Einlaufzeit! Vor allem wenn der Aquarianer ein Neuling ist. Das hat nichts mit Verdummung, Überheblichkeit oder ähnlichem zu tun. In einem funktionierenden Aquarium besteht ein Kreislauf (Nitrifikations- oder Stickstoffkreislauf) der alle Abfallstoffe auf biochemischen Wege entsorgt. Den biologischen Teil bilden Bakterien die sich ja nach Art unterschiedlich und zeitversetzt entwickeln. Sie sind in allen Wässern in unbedeutender Anzahl vorhanden und entwickeln sich bei, für sie guten Bedingungen, zu einem Bakterienrasen. Das geschieht vorwiegend im Filter. Ältere Aquarien sind auf ihrem Bodengrund und auf den Pflanzen ebenfalls mit Bakterien besiedelt.
Den Aufbau und die Wirkungsweise des Kreislaufes verkneife ich mir jetzt mal.
Bei einer Filterübernahme kann man sich die Einlaufzeit sparen wenn der Filter nicht länger als ½ Stunde ohne Strom gewesen ist und alles Wasser im Filter belassen wurde. Beckenwasser ist nur wenig hilfreich.

Von meinem Schwiegervater bekomme ich die Bodenheizung, den Außenfilter Co2 Anlage und Fische.


Wie Bodenheizungen betrieben werden hängt von der Art ab.
CO2 Anlagen sind für bestimmte Zwecke gedacht aber nicht unbedingt nötig. Man muss damit umgehen können.
Der Filter ist das einzige Gerät auf das nicht verzichten kann.
Für die Zeit der Einlaufphase können die Fische in einem kleinen Becken untergebracht werden.

Meine Wasserwerte aus der Leitung sind diese:
GH:7,75 unwichtig
Härte: 6-10 wichtig aber in Verbindung mit der GH unrealistischer Wert
Na 13 mg /l relativ unwichtig ist im KH-Wert enthalten
Ammonium 0,02 wichtig, muss aber in einem laufenden Becken nicht überprüft werden
Nitrat mg /l relativ wichtig, Obergrenzen sollten eingehalten werden.


In wieweit diese Werte für die Fische ok. sind, liegt an den Fischen.
Grüße
Rudi
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Re: einlaufphase

Beitragvon bero » 06.01.2010, 15:01

vielen Dank schon mal.
Da mien Schwiegervater einen halben Kilometer von mir entfernt wohnt wird das mit der halben stunde wohl klappen. Danach kann ich ihn ja in die Badewanne stellen so lange wie ich die Bodenheizung einbaue! und die erde und so.. und wenn cih das richtig verstanden habe kann ich dann den Filter anschließen. und die Fisce einsetzen wenn der Filter durchgelaufen ist?? Alo ohne einlaufphase??
wäre net wenn ihr mienee Spiegelung einmal eben korigiert sofern etwas falsch ist!
bero
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Re: einlaufphase

Beitragvon Symphysodon » 06.01.2010, 18:16

bero hat geschrieben:vielen Dank schon mal.
Da mien Schwiegervater einen halben Kilometer von mir entfernt wohnt wird das mit der halben stunde wohl klappen. Danach kann ich ihn ja in die Badewanne stellen und dabei laufen lassen so lange wie ich die Bodenheizung einbaue! und die erde und so.. und wenn cih das richtig verstanden habe kann ich dann den Filter anschließen. und die Fisce einsetzen wenn der Filter durchgelaufen ist?? Alo ohne einlaufphase??
wäre net wenn ihr mienee Spiegelung einmal eben korigiert sofern etwas falsch ist!


Ich schrieb ja schon, dass es von der Art der Bodenheizung abhängt. Es gibt "Bodenheizungen" und "Bodenfluter". Bodenheizungen haben als Heitzteil eine Gitterplatte die in den Kies eingebettet wird. Anders der Bodenfluter. Er besteht aus einem Heizkabel welches in Schleifen auf dem Bekenboden mit Saugern befestigt wird. Dabei müssen die Schleifen einen Abstand von 7 cm zueinander haben. Erde sollte in beiden Fällen nicht darüber gebracht werden. Kies ab 3mm Körnung aufwärts ist besser um einen Hitzestau zu vermeiden. Wenn die Wärme nicht etweichen kann verbrennen die Isolierungen oder die Bodenscheibe kann reißen.

Wenn es so abläuft wie du es beschrieben hast ist das ok.
Grüße
Rudi
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