Bitte um Hilfe, Algen?

Themen wie ,erfolgreiche Haltung und Bestimmung von Wasser - und Sumpfpflanzen.

Bitte um Hilfe, Algen?

Beitragvon Julia. » 03.09.2007, 21:54

Hallo!

Irgendwie ist heute nicht mein Tag. Nach einem abgebrochenem Absatz (sehr fein zum gehen... :lol: ), einem Marsch durch Regen (wenn man einmal seinen Schirm vergisst), habe ich nun wieder wohl Algen in meinem Aqua entdeckt. :cry:

Ich habe keine direkte Ahnung, welches sein könnten - habe in einer Algencheckliste einige ausgeschlossen und tippe entweder auf Grünalgen oder Cyanobakterien. Bin mir aber wie gesagt nicht sicher, kann auch was anderes sein...

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Habe die Beläge abgesammelt. Auf dem einen Bild sieht man auf der Eckeder Pflanze eines, was irgendwie rund war - unter der grünen Schicht war das "Etwas" bräunlich. Und auch auf einer anderen Stelle, wo es dicker war, war es unter der grünen Schickt bräunlich. Ansonsten war es noch auf dem Kies, aber nur grünlich, hier nicht dicht, sondern fadenförmig. Auf den Pflanzen war jedoch dichter, fester Bewuchs.

Was ist das denn wirklich? Und wie kann ich dagegen vorgehen?

Zudem habe ich noch immer Kieselalgen -
Hat sich nach dem Einsatz von Valisnerien ein wenig verbessert, aber eben immer noch vorhanden. Um dem noch entgegen zu wirken, sind gerade noch ein paar Valisnerien, ECHINIDORUS BLEHERI / SCHWERTPFLANZE, CRYPTOCORYNE crispatula (retrospiralis) und Riesenwasserfreund / Hygrophila corymbosa unterwegs. Licht ist ausreichend am Tag! Hatte am Anfang den Fehler gemacht und etwas weniger beleuchtet.


Und dann habe ich noch immer ein kleines Identifizierungsproblem von dem hier:
Bild
Ich hatte das schon einmal vor einer Woche oder so im Becken, klebt am Glas und verfusselt, wenn ich was rausholen möchte. Nach einem Wasserwechsel wurde das weggeschwemmt und war weg - jetzt ist es wieder an der gleichen Stelle wir letztes Mal. :/


Könnt ihr mir gute Tipps geben, um dem allen entgegen zu wirken? Ich verzweifle bald, da ich nicht weiß, was ich falsch mache, dass noch eine zweite Algenart bzw. eventuell eine dritte mich beehrt... :crybaby:

Änderungen der letzten Tage: Habe gestern einen Teilwasserwechsel durchgeführt und destilliertes Wasser hinzugegeben, um meinen KH und meinen pH zu erniedrigen. Gleichauf habe ich links im Becken eine Pflanze entfernt - müsste die Limnophila sessiflora gewesen sein. Unten an den Stengeln war alles dahingerafft (meine aber den Grund bei meiner falschen Bepflanzung zu sehen, braucht ja immens Licht und in den Ecken kommt nicht viel hin - wusste ich zuvor nur noch nicht. Deshalb auch die oben genannten Ersatzpflanzen für den Teil des Becken). Um die Wasserbelastung ein wenig zu dämmen, habe ich sie eben herausgenommen.
Gebe täglich 1-1,5 ml easy carbo von EasyLife hinzu. Dünger habe ich TetraSticks im Boden, die ich bei der Einrichtung untergemischt habe. War vor ungefähr 4 Wochen. Da nicht drauf steht, wie lange die anhalten, habe ich mir bisher nicht um den Dünger Gedanken gemacht. Habe aber bereits von easy LIfe Profito bestellt.

Mein Becken läuft eben in der vierten Woche ein, die Wasserwerte momentan (heute frisch gemessen):

ph 8,0
Nitrit: <0,3
Ammoniak 0
Co2 lt. Tabelle 2,4
Nitrat 12,5
KH 8
O2 und GH habe ich heute nicht gemessen, wenn ihr die Werte braucht, bitte Bescheid geben!

Puh! Lange Rede, kurzer Sinn - Hilfe! Ah ja, Fischbesatz noch keiner, muss mir ständig selbst in den HIntern treten, um mich in Geduld zu üben.

Vielen Dank schonmal ;o) Ich bin sicher, irgendwann krieg ich das Becken mit eurer Hilfe auch noch hin. :oops:

LG,

Julia

P.S. Leuchtstoffröhre Dennerle, Trocal de Luxe African Lake, Aqua 54 l.
Julia.
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Beitragvon Koimaxe » 04.09.2007, 08:13

Hallo Julia,


das sieht alles nicht toll aus was sich da auf deinen Pflanzen tummelt. Zum Thema Silikat:

Diatomeen verwenden Silikat als Kieselsäure um ihr Skelett zu bilden. Die Konzentration von Silikat im Wasser reichen von 4mg/L bis mehr als 50mg/L.
Nun kann man die Silikatkonzentration reduzieren, in dem man Wasser aus Umkehrosmose verwendet. Geht man davon aus, das eine Osmose-Membran 90% der Ionen zurückhält und das Wasser 50mg/L Silikat enthält, dann befinden sich im Osmosewasser immer noch 5mg/L Silikat. Deswegen sollte man die Silikatkonzentration seines Leitungswassers kennen, um hier sicher zu gehen das ein Austausch mit Osmosewasser die Konzentration auf eine vernünftiges Maß reduziert.
In einem Aquarium mit seltenen Teilwasserwechseln, gereinigten Nachfüllwasser, Algenfressenden Fischen und sonstigen Herbivoren (Schnecken), Absaugen der Sedimente, kann der Silikatgehalt auf ein Niveau absinken, was den Wuchs von Kieselalgen limitiert. Obwohl es immer im Wasser ist (Glas = Silikat), ist auch immer eine minimale Menge vorhanden die in Lösung geht.
Silizium ist im Wasser nur sehr schwer möglich und auch die Schalen von Kieselalgen lösen sich im Aquariumwasser erst bei extrem alkalischen Werten auf.
Durch große Wasserwechsel wird der Silikatgehalt wieder angehoben und das bedeutet eine kurzfristige Zunahme der Kieselalgen. was sich meist durch einen braunen Belag (z.B. auf den Scheiben) zeigt.

Dein pH 8 ist nicht alkalisch genug um die Kieselalgen zu killen. Und ich würde dir auch nicht empfehlen diesen weiter anzuheben.


Dein Licht:
Du benutzt eine TROCAL African Lake. Diese hat nache meinem Wissen aus der Trocal Reihe nicht das von Dennerle gepriesene "Algenloch" im Bereich von 400nm bis 700nm. Dieser Farbbereich ist der maßgeblich wichtigst für Algenwuchs. Ich würde dir, sofern du bei Trocal bleiben möchtest, einen Umstieg auf Amazonas Day empfehlen. Hier ist dieser Bereich ausgeklammert (ob es stimmt kann ich nicht beweisen, aber ich benutze diese und habe keine Probleme).


Thema Cyanobakterien oder nicht etc.

Cyanobakterien sind Stickstofffixierer. Sie können gelösten Stickstoff in ihrem Gewebe speichern. Sterben diese ab oder sie würden gefressen (Spirulina ist ein Cyanobakterium), gelangt der Stickstoff wieder ins Wasser und versorgt Organismen mit Nahrung. Darum kann ein Aquarium auch ohne Fisch und ohne Fütterung durch Cyanobakterien und aerober Nitrifikation Nitrat anreichern, was man ja bei dir erkennen kann.


Karbonathärte:
Die kH des Wassers ist aus mehreren Gründen für die Kontrolle des Algenwachstums wichtig. Eine hohe Karbonathärte fördert nämlich den Wuchs kalkbildender Algen. Hohe Karbonathärte in verbindung mit einer Kalkzufuhr fördert die Ausfällung von Phosphat und limitiert dadurch das Algenwachstum.

Phosphor:
Algen verarbeiten anorganischen Phosphor in Form von Orthophospat den sie entweder direkt aufnehmen oder in einer von vielen Formen als organisches Phosphat. Algen nutzen nun Enzyme um die organischen Phosphate zu lösen und das nutzbare anorganische Orthophosphat auszulösen. Algen speichern auch über ihren momentanen Bedarf hinaus Phosphat an (nennt sich Luxuskonsumption). Sie speichern es als Polyphosphat im Zytoplasma. Sie schaffen sich also ein Depot für Zeiten in denen diese wichtige Substanz in ihrer Umgebung nicht mehr ausreichend zur Verfügung steht. Kommt es zum Mangel gehen sie an ihre Depots oder nutzen möglichst viele Quellen um an Phospor zu gelangen.
Dies ist mit Grund warum eine chemische Algenbekämpfung niemals auf Dauer funktioniert. Sie holen es sich woanders oder nutzen andere Quellen.


Kohlenstoff:
Der Baustein...
Kohlenstoff kann aus Kohlendioxid, Karbonaten, Bicarbonaten oder organischen Verbindungen entstehen.
Kohlendioxid ist im Wasser in mehreren Formen vorhanden. Unterhalb von pH 5 liegt es hauptsächlich als CO2 vor, zwischen ph 7 udn ph 9 als Bikarbonat und oberhalb von pH 9,5 dominiert Karbonat. Über pH 9 fällt bereits Kalziumkarbonat aus.

Liegt hier aufgrund von Menge der Pflanzen, Dauer des Lichts usw. ein Mangel vor aufgrund von Wachstum, können sich Algen natürlich etablieren da sie es ebenfalls nutzen und brauchen.

Dein Nitratgehalt würde ich hier nicht als Ursache sehen, da Nitrat häufig als Ursache genannt wird. Algen limitieren aber den Nitratgehalt sogar. Algen verbrauchen Ammonium noch bevor es Bakterien in Nitrat umwandeln und begrenzen so die bakterielle Nitratenstehung.

Thema Eisendüngung:

Eisenmangel reduziert die Photosyntherase. Unter alkalischen Wassrbedingungen (bei dir der Fall = ph über 7.0) ist Konzentration von freien, gelösten Eisen sehr gering. Es kann aber in kolloidaler Form vorliegen und verfügbar sein. Zu starke Zufuhr von Eisen erhöht auch das unerwünschte Algenwachstum, da sie es ja für ihren Aufbau ebenfalls benötigen. Allerdings finden Pflanzen einen Eisenmangel ebenso äußerst unprickelnd.

Thema Strömung:
die Wasserbewegung ist ein Faktor der sich auf verschiedenste Weise auf das Wachstum von Algen auswirkt. Starke Wasserströmungen kann Bodengrund bewegen, so dass Mikroalgenmatten nicht entstehen oder begrenzt werden. Allerdings erhöht er auch den Sauerstoffeintrag, den andere Algen wieder als nutzbar und förderlich empfinden. Hier kommt aber noch die starke und/oder falsche Beleuchtung zum Tragen. Umgekehrt ist es mit schwacher Strömung. Diese fördert das Absetzen von nährstoffreichen Sedimenten und Detritus am Boden. Es ist also oftmals mit eine Frage der Strömung warum Algen Überhand nehmen können.



Also...alles in allem ein echtes Kreuz mit den Algen.
Ich würde dir nun folgendes raten...

1.) Austausch der Leuchte auf Amazonas Day

2.) Düngung mit einem Tagesdünger z.B. Duplaplant24 (täglicher Dünger, man füttert ja auch jeden Tag normalerweise) Kontrolle des Eisengehaltes mittels Tropfentest.

3.) Anhebung der Karbonathärte durch eine Kalziumgabe und Halten dieses Wertes. Gleichzeitiger Einsatz eines Filtermediums das Phophat reduziert welches hier ausgefällt wird. Aktivkohle VORHER mit destillierten Wasser testen auf Phosphatabgabe!! Einsatz von Aktivkohle um organische Abfälle auszufiltern.

4.) Vor der ganzen Aktion 3 Tage Aquarium komplett abdunkeln. Kein Licht!! Absolut Null!

5.) Erhöhung der Pflanzenzahl auf mindestens 80% der Fläche.

6.) Eventuelle Zugabe von CO2 (in Maßen) über z.B. eine Bio CO2 Möglichkeit. (Nachts ausschalten, abmachen), senkt auch den pH Wert.

7.) Messung des O2 Gehaltes am Morgen, Mittag und Abend gegen 20:00 Uhr. Den dann noch mal hier posten.


Da hier keine Fische im Becken sind ist die Stickstoffquelle Futter auch nicht vorhanden. Sofern du mit meinen Vorschlägen einverstanden bist würd mich das Resultat interessieren. Dieses wird aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht vor 1-2 Wochen ein Ergebnis bringen.


Lieber Gruß
Viele Grüße

Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier ebenso geahndet wird wie das Verbrechen am Menschen.
(Leonardo da Vinci)


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Beitragvon Julia. » 04.09.2007, 19:09

Vielen Dank für die ausführliche Antwort! :)

Koimaxe hat geschrieben:Hallo Julia,

das sieht alles nicht toll aus was sich da auf deinen Pflanzen tummelt.


Ich weiß. :cry: Aber ich bin immer noch davon überzeugt, dass das irgendwann laufen wird. :(

1.) Austausch der Leuchte auf Amazonas Day


Einverstanden! Besorg ich mir dann. :wink:

2.) Düngung mit einem Tagesdünger z.B. Duplaplant24 (täglicher Dünger, man füttert ja auch jeden Tag normalerweise) Kontrolle des Eisengehaltes mittels Tropfentest.


Hab Profito von EasyLife gekauft - ist dann alles von der Firma Easy Life, Easy Carbo, der "Wasseraufbereiter" und der Dünger dann. Sobald der bei mir angekommen ist - müsste die nächsten Tage sein - füg ich das ins Aqua in gleichem Rythmus ein.

3.) Anhebung der Karbonathärte durch eine Kalziumgabe und Halten dieses Wertes. Gleichzeitiger Einsatz eines Filtermediums das Phophat reduziert welches hier ausgefällt wird. Aktivkohle VORHER mit destillierten Wasser testen auf Phosphatabgabe!! Einsatz von Aktivkohle um organische Abfälle auszufiltern.


Da bin ich nicht so ganz einverstanden - ich bin nämlich gerade dabei den KH zu senken, wohne in der Nähe von München und habe sehr hartes Wasser. Müsste also nicht einmal Kalzium hinzugeben. :wink: Möchte gerne im Becken Panzerwelse und einen Kampffisch halten. Und der Kampffisch bräuchte einen KH Wert <4. Vor meinem Wasserwechsel mit destilliertem Wasser, den ich vorgestern gemacht habe, war der KH Wert bei 10/11.
Als Filter habe ich leider nur einen Tetratec IN 600 plus, Innenfilter.

5.) Erhöhung der Pflanzenzahl auf mindestens 80% der Fläche.


Mit den neuen Pflanzen sollte mein Aqua schön zugewuchert sein. :) Habe sowieso momentan schon viele Pflanzen drinnen (jedenfalls glaube ich das *hust*), weil mein Kampffisch es mal gut haben soll. :wink:

6.) Eventuelle Zugabe von CO2 (in Maßen) über z.B. eine Bio CO2 Möglichkeit. (Nachts ausschalten, abmachen), senkt auch den pH Wert.


Dies hier gebe ich momentan über easycarbo - seit ungefähr einer Woche. Bis ich da noch sichtbare Ergebnisse haben werde, dauert es wohl noch ein wenig... Wurde mir aber wärmstens empfohlen, als gute Alternative zu einer CO2 Anlage!

7.) Messung des O2 Gehaltes am Morgen, Mittag und Abend gegen 20:00 Uhr. Den dann noch mal hier posten.


Mach ich gerne! Kann dies wohl aber erst am Sonntag machen, ist der einzigste Tag in der Woche, in dem ich mal wirklich ganz daheim bin.

Da hier keine Fische im Becken sind ist die Stickstoffquelle Futter auch nicht vorhanden. Sofern du mit meinen Vorschlägen einverstanden bist würd mich das Resultat interessieren. Dieses wird aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht vor 1-2 Wochen ein Ergebnis bringen.
Lieber Gruß


Solange es auch bleibend ist, habe ich nichts dagegen noch ein wenig zu warten und viele Algen in meinem Aqua zu sehen! Solange es danach weniger werden... (Ich weiß, es kann auch anders kommen, aber hoffen darf man immer! ;) )

Zum Thema Silikat:
Diatomeen verwenden Silikat als Kieselsäure um ihr Skelett zu bilden. Die Konzentration von Silikat im Wasser reichen von 4mg/L bis mehr als 50mg/L.
Nun kann man die Silikatkonzentration reduzieren, in dem man Wasser aus Umkehrosmose verwendet. Geht man davon aus, das eine Osmose-Membran 90% der Ionen zurückhält und das Wasser 50mg/L Silikat enthält, dann befinden sich im Osmosewasser immer noch 5mg/L Silikat. Deswegen sollte man die Silikatkonzentration seines Leitungswassers kennen, um hier sicher zu gehen das ein Austausch mit Osmosewasser die Konzentration auf eine vernünftiges Maß reduziert.
In einem Aquarium mit seltenen Teilwasserwechseln, gereinigten Nachfüllwasser, Algenfressenden Fischen und sonstigen Herbivoren (Schnecken), Absaugen der Sedimente, kann der Silikatgehalt auf ein Niveau absinken, was den Wuchs von Kieselalgen limitiert. Obwohl es immer im Wasser ist (Glas = Silikat), ist auch immer eine minimale Menge vorhanden die in Lösung geht.
Silizium ist im Wasser nur sehr schwer möglich und auch die Schalen von Kieselalgen lösen sich im Aquariumwasser erst bei extrem alkalischen Werten auf.
Durch große Wasserwechsel wird der Silikatgehalt wieder angehoben und das bedeutet eine kurzfristige Zunahme der Kieselalgen. was sich meist durch einen braunen Belag (z.B. auf den Scheiben) zeigt.

Dein pH 8 ist nicht alkalisch genug um die Kieselalgen zu killen. Und ich würde dir auch nicht empfehlen diesen weiter anzuheben.


Ich versuch ihn gerade anstrengend durch Zugabe von destilliertem Wasser und damit der Senkung von KH nach unten zu regulieren. Nicht in der Welt würde mir einfallen den noch weiter erhöhen zu wollen. Direkt nach dem Wasserwechsel war er auf 7,5, dann ist er leider wieder zurück gefallen. *ärger*
Dazu gibt es auch Tests, oder? Über Silikatgehalt habe ich noch keinen einzigen Gedanken verschwendet, um ehrlich zu sein. Als Schneckchen habe ich nur Blasis und Posthornschecken (?) im Aqua, durch Pflanzen eingeschleppt.

Thema Cyanobakterien oder nicht etc.

Cyanobakterien sind Stickstofffixierer. Sie können gelösten Stickstoff in ihrem Gewebe speichern. Sterben diese ab oder sie würden gefressen (Spirulina ist ein Cyanobakterium), gelangt der Stickstoff wieder ins Wasser und versorgt Organismen mit Nahrung. Darum kann ein Aquarium auch ohne Fisch und ohne Fütterung durch Cyanobakterien und aerober Nitrifikation Nitrat anreichern, was man ja bei dir erkennen kann.


Das versteh ich nicht ganz! Dass die Cyanobakterien N2 binden und dieses beim absterben oder gefressen werden wieder freilassen, ist mir nun klar. Und dann kommt dadurch und der Nitrifikation Nitrat zu Stande und vermehrt sich praktisch im Aqua? Hab ich das richtig verstanden?


Karbonathärte:
Die kH des Wassers ist aus mehreren Gründen für die Kontrolle des Algenwachstums wichtig. Eine hohe Karbonathärte fördert nämlich den Wuchs kalkbildender Algen. Hohe Karbonathärte in verbindung mit einer Kalkzufuhr fördert die Ausfällung von Phosphat und limitiert dadurch das Algenwachstum.


Auch bei höherer KH von 10/11 hatte ich die Kieselalgen - bzw. da hat es angefangen. Oder ist der Unterschied jetzt nicht so groß? Nur brauchen die meisten Fische ja einen geringen KH Wert, zumindest die Fischlis, die ich so angeschaut habe... Wie kann ich das denn am besten vereinbaren?

Liegt hier aufgrund von Menge der Pflanzen, Dauer des Lichts usw. ein Mangel vor aufgrund von Wachstum, können sich Algen natürlich etablieren da sie es ebenfalls nutzen und brauchen.

Dein Nitratgehalt würde ich hier nicht als Ursache sehen, da Nitrat häufig als Ursache genannt wird. Algen limitieren aber den Nitratgehalt sogar. Algen verbrauchen Ammonium noch bevor es Bakterien in Nitrat umwandeln und begrenzen so die bakterielle Nitratenstehung.


Das könnte durchaus möglich sein, dass den Pflanzen die Mineralien fehlen! Bisher dachte ich ja, dass ich momentan mit dem Dünger genug des Guten getan habe, mit den Sticks im Boden. Habe aber die letzte Zeit auch gelesen, dass die meisten Pflanzen ihre Nährstoffe über Blätter/ Wurzelchen aufnehmen.

Thema Eisendüngung:
Eisenmangel reduziert die Photosyntherase. Unter alkalischen Wassrbedingungen (bei dir der Fall = ph über 7.0) ist Konzentration von freien, gelösten Eisen sehr gering. Es kann aber in kolloidaler Form vorliegen und verfügbar sein. Zu starke Zufuhr von Eisen erhöht auch das unerwünschte Algenwachstum, da sie es ja für ihren Aufbau ebenfalls benötigen. Allerdings finden Pflanzen einen Eisenmangel ebenso äußerst unprickelnd.


Ich werd mir da mal die Tests anschauen und besorgen!

Thema Strömung:
die Wasserbewegung ist ein Faktor der sich auf verschiedenste Weise auf das Wachstum von Algen auswirkt. Starke Wasserströmungen kann Bodengrund bewegen, so dass Mikroalgenmatten nicht entstehen oder begrenzt werden. Allerdings erhöht er auch den Sauerstoffeintrag, den andere Algen wieder als nutzbar und förderlich empfinden. Hier kommt aber noch die starke und/oder falsche Beleuchtung zum Tragen. Umgekehrt ist es mit schwacher Strömung. Diese fördert das Absetzen von nährstoffreichen Sedimenten und Detritus am Boden. Es ist also oftmals mit eine Frage der Strömung warum Algen Überhand nehmen können.


Hm, jetzt wo du es erwähnst - sehr stark hatte ich die Filterströmung nie eingestellt - in letzter Zeit auch noch mehr heruntergeregelt, da ich ja gerne einem Kampffisch ein schönes neues zu Hause geben möchte und diese ja so gut wie keine Strömung mögen.

Auf jeden Fall besorg ich mir jetzt erst einmal die neue Röhre, die paar weitere Tests, die Pflanzen und der Dünger sind unterwegs. Die O2 und Fe , Phospaht Werte reiche ich dann nach! Vielleicht liegt ja auch hier einiges begraben!

LG und vielen lieben Dank!

Julia
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Beitragvon Koimaxe » 04.09.2007, 19:59

Hallöle,

das hier mal durchlesen:
Algen

Zum Thema Profito:

Ich bin hier nicht der Kenner, aber eines ist sicher. Die Firma hat wohl einen guten Grund zu behaupten das eine

[...]den Gebrauch von ProFito werden keine extra Düngerzusätze wie Eisen und Kalium benötigt - selbst bei einer starken Bepflanzung in den weitaus meisten Fällen nicht.[...]

nötig ist. Zumindest in den "weitaus meisten Fällen". Also Einschänkung. Es wird immer wieder ein neues Mittel als die eierlegende Wollmilchsau erfunden und es wird auch immer Kunden geben die das glauben oder glauben wollen.

Weiter schreibt die Firma
[...]Durch die hohe Konzentration von Eisen, Kalium und Magnesium in ProFito wird alles für die Pflanzenbedürfnisse getan um diese Nährstoffe optimal aufnehmen zu können. Zusätzlich besteht diese Pflanzennahrung aus vielen sog. Mikronutrienten wie z.B. Mangan, Bor, Kobalt, Lithium, Molybdän, Kupfer, Zinn, Nickel, Fluor, Jod, Aluminium, Selen und Vanadium. Diese Stoffe - zzgl. einer Menge seltener Mineralien - geben den Pflanzen genau das, was sie für ein gesundes Wachstum brauchen.[...]

Das ist nur eine nette Umschreibung von dem was in Duplaplant24 seit über 20 Jahren verwendet wird. Es ist nichts neues. Gleiches gilt für die Düngemittel von Dennerle z.B.
Mit anderen Worten..Quatschen für was neues was längst gibt. Ausnahme, Profito spekuliert mit dem "faulen" Kunden. Reintun, vergessen, fertig, läuft. So gehts aber nicht.
Mich würde mal interessieren warum z.B. ein Oliver Knott (Weltmeister im Aquarieneinrichten) oder ein Takashi Amano nicht dieses Mittel verwenden sondern auch und gerade CO2 ins Aquarium blasen...sowie eine Tagesdüngung anpreisen?????

Muß ich den Olli mal fragen...weiss ja wo er zu erreichen ist. Was mich hier stört ist der Dünger den die Pflanze in 24 Stunden verbrauchen. Wie kann dann dieses Mittel diese Stoffe dauerhaft zur Verfügung stellen???? Geht nicht! Tut man sie ins Wasser werden diese verbraucht oder umgewandelt. Ergo, sie sind nicht mehr vorhanden und müssen nachgedüngt werden.

Chelat-Eisen-Komplexe sind lichtempfindlich (blaues und UV-Licht), tagsüber werden also laufend die Chelatoren der Komplexe durch Lichteinwirkung in eine unwirksame, nicht mehr chelatisierende Form überführt. So freiwerdendes Eisen der Oxidationsstufe III bleibt aber nicht in Lösung sondern fällt aus. Es "rieselt" also den ganzen Tag ein feiner Nebel von Eisenhydroxiden auf die Pflanzen. Dieser feine "Staub" kann durch die pflanzeneigenen Chelatoren mobilisiert und in die Pflanzen aufgenommen werden. Kann mir nicht vorstellen wie die das erreichen wollen mit ihrem Supermittel. Ich will es nicht schlecht machen, aber mich wundert mit welcher Unverfrorenheit hier dem Kunden ein neues Mittel suggeriert wird welche in ähnlicher Form seit laaaanger Zeit existieren.

Wasserpflanzen können nur zweiwertiges Eisen aufnehmen, sie können aber durch die gezielte Abgabe von Chelatoren festgelegtes Eisen mobilisieren. An der Oberfläche der Zellen wird dann reduziert, und so können anschließend sowohl die kompletten Komplexe, als auch nacktes Fe(II) aufgenommen werden. In der Pflanzenzelle wird wieder zum dreiwertigen Eisen oxidiert und mit Citrat chelatisiert, der Weitertransport erfolgt dann als Eisen(III)citrat.

So funktioniert das. So und nicht anders.

Hilft dir aber nicht gegen dein Algenproblem Wobei ich gespannt bin wie du das hinbekommen möchstes. Leider bin ich nicht vor Ort mit meinem "Köfferchen". Denn ich mich würden die einzelnen Algenarten interessieren.

Was die Cyanobakterien betrifft.
Jo, das können die. Die sind in der Lage durch ihre Anwesenheit in einem nicht mit Fischen besetzen Aquarium Nitrat entstehen zu lassen. Die Frage hast du richtig verstanden.
Viele Grüße

Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier ebenso geahndet wird wie das Verbrechen am Menschen.
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Beitragvon Julia. » 04.09.2007, 22:09

Hallo!

Koimaxe hat geschrieben:Hallöle,

das hier mal durchlesen:
Algen


Hey, super, danke! Les ist mir gleich durch!

Zum Thema Profito:

Ich bin hier nicht der Kenner, aber eines ist sicher. Die Firma hat wohl einen guten Grund zu behaupten das eine

[...]den Gebrauch von ProFito werden keine extra Düngerzusätze wie Eisen und Kalium benötigt - selbst bei einer starken Bepflanzung in den weitaus meisten Fällen nicht.[...]

nötig ist. Zumindest in den "weitaus meisten Fällen". Also Einschänkung. Es wird immer wieder ein neues Mittel als die eierlegende Wollmilchsau erfunden und es wird auch immer Kunden geben die das glauben oder glauben wollen.

Weiter schreibt die Firma
[...]Durch die hohe Konzentration von Eisen, Kalium und Magnesium in ProFito wird alles für die Pflanzenbedürfnisse getan um diese Nährstoffe optimal aufnehmen zu können. Zusätzlich besteht diese Pflanzennahrung aus vielen sog. Mikronutrienten wie z.B. Mangan, Bor, Kobalt, Lithium, Molybdän, Kupfer, Zinn, Nickel, Fluor, Jod, Aluminium, Selen und Vanadium. Diese Stoffe - zzgl. einer Menge seltener Mineralien - geben den Pflanzen genau das, was sie für ein gesundes Wachstum brauchen.[...]

Das ist nur eine nette Umschreibung von dem was in Duplaplant24 seit über 20 Jahren verwendet wird. Es ist nichts neues. Gleiches gilt für die Düngemittel von Dennerle z.B.
Mit anderen Worten..Quatschen für was neues was längst gibt. Ausnahme, Profito spekuliert mit dem "faulen" Kunden. Reintun, vergessen, fertig, läuft. So gehts aber nicht.
Mich würde mal interessieren warum z.B. ein Oliver Knott (Weltmeister im Aquarieneinrichten) oder ein Takashi Amano nicht dieses Mittel verwenden sondern auch und gerade CO2 ins Aquarium blasen...sowie eine Tagesdüngung anpreisen?????

Muß ich den Olli mal fragen...weiss ja wo er zu erreichen ist. Was mich hier stört ist der Dünger den die Pflanze in 24 Stunden verbrauchen. Wie kann dann dieses Mittel diese Stoffe dauerhaft zur Verfügung stellen???? Geht nicht! Tut man sie ins Wasser werden diese verbraucht oder umgewandelt. Ergo, sie sind nicht mehr vorhanden und müssen nachgedüngt werden.

Chelat-Eisen-Komplexe sind lichtempfindlich (blaues und UV-Licht), tagsüber werden also laufend die Chelatoren der Komplexe durch Lichteinwirkung in eine unwirksame, nicht mehr chelatisierende Form überführt. So freiwerdendes Eisen der Oxidationsstufe III bleibt aber nicht in Lösung sondern fällt aus. Es "rieselt" also den ganzen Tag ein feiner Nebel von Eisenhydroxiden auf die Pflanzen. Dieser feine "Staub" kann durch die pflanzeneigenen Chelatoren mobilisiert und in die Pflanzen aufgenommen werden. Kann mir nicht vorstellen wie die das erreichen wollen mit ihrem Supermittel. Ich will es nicht schlecht machen, aber mich wundert mit welcher Unverfrorenheit hier dem Kunden ein neues Mittel suggeriert wird welche in ähnlicher Form seit laaaanger Zeit existieren.

Wasserpflanzen können nur zweiwertiges Eisen aufnehmen, sie können aber durch die gezielte Abgabe von Chelatoren festgelegtes Eisen mobilisieren. An der Oberfläche der Zellen wird dann reduziert, und so können anschließend sowohl die kompletten Komplexe, als auch nacktes Fe(II) aufgenommen werden. In der Pflanzenzelle wird wieder zum dreiwertigen Eisen oxidiert und mit Citrat chelatisiert, der Weitertransport erfolgt dann als Eisen(III)citrat.

So funktioniert das. So und nicht anders.


Hm, ich bin nur auf das Mittel gekommen, weil man mir das so geraten hat. Habe leider noch überhaupt keine Erfahrung mit allem, ist mein erstes Aqua und versuch mich grad ein bisschen in der Welt zurecht zu finden. Aber gut zu wissen, dass es so nicht laufen kann! Dann kann ich ja schon mal einen weiteren Fehler nicht begehen und wöchentlich Dünger reinschütten. Danke für die Erklärung!
Wenn ich das Profito täglich (natürlich um die verminderte Dosis) reinschütte - meinste das würde dann auf die richtige Wirkung abzielen? Ansonsten würde ich dann doch auf dein Vorschlag vom Duplaplant 24 zurückgehen.

Hält dann das EasyCarbo auch nicht wirklich das, was es verspricht? Als ich im Fachhandel nachgefragt hatte, meinte der Verkäufer, dass dies die CO2 Anlage ersetzen könnte (und ich wurde dort gut beraten, meine ich. :? Hat mir gleich von fast allen chemischen Zusätzen abgeraten... War ein reines Aquaristik Geschäft).

Hilft dir aber nicht gegen dein Algenproblem Wobei ich gespannt bin wie du das hinbekommen möchstes. Leider bin ich nicht vor Ort mit meinem "Köfferchen". Denn ich mich würden die einzelnen Algenarten interessieren.


Da bin ich ebenfalls gespannt... :? Ich probier das jetzt erst einmal aus, was du mir weiter oben geraten hast und informier mich noch bei dem Link, den du mir gegeben hast. Die Dunkelkur darf dann auch ran - die weiteren Tests und die neue Leuchte habe ich mir grad bestellt.
Morgen mess ich auch gleich mal den O2 - von Morgens und Abends kann ich den dann zumindest erst einmal posten.

LG,
Julia

P.S. Hab den O2 Gehalt mal jetzt gemessen - ganz genau kann ich den von der Färbung nicht genau ablesen, liegt aber momentan zwischen 2-5 mg/l. :?

Und nochmal:

Eisen ist ein Bestandteil des Zytochrom-Moleküls und darum für Pflanzen sowie Algen sehr wichtig! Ohne Eisen funktioniert bei Pflanzen gar nichts und ein Mangel an Eisen führt zu bekannten "gelben Flecken" mit wegfaulen von innen nach aussen.


Genau das passiert bei meinen Valisnerien und bei der einen anderen Pflanze, dessen Name ich gerade nicht mehr zusammen bringe! Die werden gelb, kriegen Löcher...
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Beitragvon Koimaxe » 04.09.2007, 22:52

Hallöschen,

wenn der O2 Gehalt 2-5mg/L ist, dann ist Achtung angesagt. Hier geraten Fische in den gefährlichen Bereich. Ab 3mg/L wird es gefährlich für Fische und das bedeutet, zuwenig Sauerstoff im Becken. Da Pflanzen aber Nachts ebenfalls Sauerstoff benötigen ist es wichtig zu wissen wie eben der O2 gehalt am Morgen ist (So um die 6-7 Uhr). Dann sind die Pflanzen bereits wieder in der Umstellung und Verbrauchen CO2.

Algen lieben aber auch oxidierendes Milieu. Nur, wenn ich eine Oxidation habe im Wasser, dann muß ich auch eine Reduktion haben. Der O2 Gehalt kann also nicht für deine Algen verantwortlich sein. Aber für Fische (zukünftig) ist der Wert 3mg/L als Durchschnitt eindeutig zu wenig. 6mg/L sollte die Untergrenze sein. Wenn du diesen Wert mit Pflanzen und Filtereinlauf nicht erreichst als Durchschnittswert. Dann sind ganz klar zuwenig Pflanzen drin...^^

Was deine Wasserpflanzen betrifft...genau das ist ein Zeichen für Eisenchlorose. :wink:
Und das habe ich nicht, wenn ich einen "TAGESDÜNGER" verwende. :shock: Das sind Eisenkomplexe die die Pflanzen in 24 Stunden verbrauchen. Dein Profito bringt das nicht. Sonst würden sie es explizit angeben. Das ist ein Langzeitdünger. Generell mußt du aber den Eisengehalt messen. Er sollte so um die 0,2 - 0,3mg/L liegen. Nicht mehr. Also, Langzeitdünger PLUS Tagesdünger. Und da Wasserpflanzen über 90% ihrer Nährstoffe über die Blätter aufnehmen ist der Tagesdünger überaus wichtig.

Lieber Gruß


Edit Nachtrag:

Ich will nun nicht alles schreiben was man an den Pflanzen erkennen kann, aber eines ist Fakt. Anhand der Internodien (Abstand Blatt - Stengel- Blatt) kann man erkennen ob eine Pflanze genügend CO2 erhält. Ist sie dicht und buschig und satt grün, sind alle Dinge vorhanden. Sind die Internodien aber unnormal und anders als man sie kaufte, fehlt CO2 und/oder Dünger.

Hier ein Link wo die Mangelerscheinunen nachzulesen sind.
http://www.heimbiotop.de/ern.html
Viele Grüße

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Beitragvon Julia. » 05.09.2007, 18:23

Koimaxe hat geschrieben:Hallöschen,

wenn der O2 Gehalt 2-5mg/L ist, dann ist Achtung angesagt. Hier geraten Fische in den gefährlichen Bereich. Ab 3mg/L wird es gefährlich für Fische und das bedeutet, zuwenig Sauerstoff im Becken. Da Pflanzen aber Nachts ebenfalls Sauerstoff benötigen ist es wichtig zu wissen wie eben der O2 gehalt am Morgen ist (So um die 6-7 Uhr). Dann sind die Pflanzen bereits wieder in der Umstellung und Verbrauchen CO2.

Algen lieben aber auch oxidierendes Milieu. Nur, wenn ich eine Oxidation habe im Wasser, dann muß ich auch eine Reduktion haben. Der O2 Gehalt kann also nicht für deine Algen verantwortlich sein. Aber für Fische (zukünftig) ist der Wert 3mg/L als Durchschnitt eindeutig zu wenig. 6mg/L sollte die Untergrenze sein. Wenn du diesen Wert mit Pflanzen und Filtereinlauf nicht erreichst als Durchschnittswert. Dann sind ganz klar zuwenig Pflanzen drin...^^


Dann habe ich beim erneuten Pflanzeneinkauf doch nicht übertrieben. :)

Hm, den Filtereinlauf habe ich auf die minimalste Stellung gestellt - ich wollte erst einmal mit den Pflanzen den Wert erreichen, der nötig ist. Irgendwo meine ich auch gelesen zu haben, dass die ZUgabe von O2 über Ausströmer bzw. Filter nicht so dienlich wäre, weiß aber den Grund nicht mehr.
Wenn ich das richtig verstanden habe, kann ein weiterer Grund auch sein, dass die Pflanzen aufgrund Eisenmangel weniger Photosynthese betreiben und damit weniger O2, oder? Sonst würden sie mir ja auch nicht eingehen.... Hm, ein einziger Teufelskreis. Aber gegen den kann ich wenigstens etwas tun!

Was deine Wasserpflanzen betrifft...genau das ist ein Zeichen für Eisenchlorose. :wink:
Und das habe ich nicht, wenn ich einen "TAGESDÜNGER" verwende. :shock: Das sind Eisenkomplexe die die Pflanzen in 24 Stunden verbrauchen. Dein Profito bringt das nicht. Sonst würden sie es explizit angeben. Das ist ein Langzeitdünger. Generell mußt du aber den Eisengehalt messen. Er sollte so um die 0,2 - 0,3mg/L liegen. Nicht mehr. Also, Langzeitdünger PLUS Tagesdünger. Und da Wasserpflanzen über 90% ihrer Nährstoffe über die Blätter aufnehmen ist der Tagesdünger überaus wichtig.


Kapische! Dann dünge ich mit Profito wöchentlich als Langzeitdünger und füge täglich dann Dupla Plant 24 hinzu! Ebenso wie EasyCarbo. Mit CO2 warte ich dann die Entwicklung in den nächsten 2 Wochen ab!
Eisentest ist bestellt. :) Sag dir dann, wie es damit aussieht!

Um dem ganzen noch ein wenig entgegen zu wirken, habe ich jetzt auch eine Zeitschaltuhr bestellt - dann stelle ich das so ein, dass es Mittags ne Pause gibt. Außerdem hab eich dann geregelte Beleuchtungsdauer und -zeiten drinnen.

Edit Nachtrag:

Ich will nun nicht alles schreiben was man an den Pflanzen erkennen kann, aber eines ist Fakt. Anhand der Internodien (Abstand Blatt - Stengel- Blatt) kann man erkennen ob eine Pflanze genügend CO2 erhält. Ist sie dicht und buschig und satt grün, sind alle Dinge vorhanden. Sind die Internodien aber unnormal und anders als man sie kaufte, fehlt CO2 und/oder Dünger.

Hier ein Link wo die Mangelerscheinunen nachzulesen sind.
http://www.heimbiotop.de/ern.html


Danke für den Link! Hach, so eine Seite ist toll! :)

Habe schon das erste gelesen, was mich stutzig macht. :?
Da heißt es im Anfängerbecken soll auf Bodendünger verzichtet werden, weil dadurch auch Nährstoffe frei gegeben werden, die die Algenblüte fördern. Da kann ich auch nen netten Fehler gemacht haben, bei mir sind diese Stickdünger im Kies untergemischt...
Habe ich noch einiges zu lesen. ;)

Danke für die super Tipps!
Julia.
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Beitragvon Julia. » 08.09.2007, 19:36

Hallo!

Heute habe ich meine Tests bekommen und wollte die Ergebnisse mal mitteilen:
Fe 0,0 mg/l
PO4 0,0 - 0,1 mg/ l (es war keine Verfärbung zu erkennen)

Meine anderen Werte:
ph: 7,5-8,0
Nitrit: 0
Ammoniak: 0-0,25 mg/l (musste zweimal messen, beim ersten Mal war es irgendwie ne komische Färbung, die nicht in der Tabelle war, beim zweiten Mal war es eine andere Färbung, aber nicht genau erkennbar. Beim ersten Mal habe ich wohl etwas falsch gemacht)
Nitrat: 12,5
GH 11
KH 7
O2 5 mg/l (Heute Abend gemessen, morgen kann ich die drei Werte nachliefern von Morgens, Mittags und Abends ;) )

Neue Pflanzen sind ebenso schon drinnen, sowie die neue Leuchtstoffröhre. Ab heute dünge ich mit Duroplant täglich, mit Profito wöchentlich.

Muss ich noch etwas anderes machen, um den Eisengehalt zu regulieren oder gibt sich das von alleine? Muss ich da mal mehr Duroplant als vorgesehen hinzufügen?

Das Becken sieht derzeit so aus:
Bild

Die grünen Algen, bzw. Cyanobakterien haben sich nur am Kies festgesetzt und sich dort ausgebreitet. Hoffe mit der Düngung, mehr Pflanzen und dem neuen Licht wird sich das wieder geben. :?
Bild

Derzeit der Stand der Dinge. ;)
Ich kann euch nicht sagen, wie sehr ich mich drauf freue Fischlis zu holen, wenn ich das so weit es geht unter Kontrolle habe.

LG,

Julia
Julia.
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Beitragvon Koimaxe » 11.09.2007, 15:58

Julia. hat geschrieben:Hallo!

Heute habe ich meine Tests bekommen und wollte die Ergebnisse mal mitteilen:
Fe 0,0 mg/l
PO4 0,0 - 0,1 mg/ l (es war keine Verfärbung zu erkennen)

Meine anderen Werte:
ph: 7,5-8,0
Nitrit: 0
Ammoniak: 0-0,25 mg/l (musste zweimal messen, beim ersten Mal war es irgendwie ne komische Färbung, die nicht in der Tabelle war, beim zweiten Mal war es eine andere Färbung, aber nicht genau erkennbar. Beim ersten Mal habe ich wohl etwas falsch gemacht)
Nitrat: 12,5
GH 11
KH 7
O2 5 mg/l (Heute Abend gemessen, morgen kann ich die drei Werte nachliefern von Morgens, Mittags und Abends ;) )

Neue Pflanzen sind ebenso schon drinnen, sowie die neue Leuchtstoffröhre. Ab heute dünge ich mit Duroplant täglich, mit Profito wöchentlich.

Muss ich noch etwas anderes machen, um den Eisengehalt zu regulieren oder gibt sich das von alleine? Muss ich da mal mehr Duroplant als vorgesehen hinzufügen?

Das Becken sieht derzeit so aus:
Bild

Die grünen Algen, bzw. Cyanobakterien haben sich nur am Kies festgesetzt und sich dort ausgebreitet. Hoffe mit der Düngung, mehr Pflanzen und dem neuen Licht wird sich das wieder geben. :?
Bild

Derzeit der Stand der Dinge. ;)
Ich kann euch nicht sagen, wie sehr ich mich drauf freue Fischlis zu holen, wenn ich das so weit es geht unter Kontrolle habe.

LG,

Julia




Hi Julia,

also der FE Gehalt ist ja noch eindeutig zu niedrig. Der muß auf den Stand 0,2 bis 0,3 gebracht werden. Das mit den Nährstoffen im Boden ist zwar richtig, aber auch nur zum Teil, da die Pflanzen durchaus noch Stoffe aus dem Boden aufnehmen...aber nur wenig. Helfen könnte hier eine Bodenheizung, die sich zwar nicht mehr nachträglich einbauen läßt, aber man kann z.B. eine Heizmatte aus der Terraristik verwenden die das Wasser etwas aufwärmt von unten. Läßt sich leicht nachrüsten bei so einem kleinen Becken. ABER...da muß zwischen Glas und Matte eine Styroporplatte als Wärmedämpfer, sonst kann die reissen. Also um Gottes Willen niemals das AQ auf die blanke Matte stellen.


Durch die Bodenwärme erreicht man aber folgendes. Die Konvektion wird Nährstoffe zu den Wurzeln tragen und die Pflanzen leiden nicht an den berühmten "kalten Füßen". Das fördert das Wachstum.


Was deine Frage zur Photosynthese betrifft.
Hat nur in zweiter Linie was mit dem Eisen zu tun. Licht ist der Motor der alles antreiben und eben für die Photosynthese sorgt. Dazu sind dann Nährstoffe nötig wie eben auch Eisen. Aber ohne Licht geht überhaupt nichts.


Thema Fischis.
Hol dir auf jeden Fall "Otocinclus vittatus oder affinis". Das sind kleinbleibende Welse die nicht die Pflanzen schädigen und superklasse Algen vertilgen. Zusätzlich ein paar Garnelen hinein und die Algen sind Geschichte später. Bei anderen Fischen einfach darauf achten wie groß die werden und ob die eventuell Ottos und Garnis als Futter betrachten können.

http://www.aqua-aquaristik.de/Forum/aqu ... 12122.html
Schau dir das dritte Foto an, da ist ein Otto zu erkennen.

Lieber Gruß

Frank
Viele Grüße

Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier ebenso geahndet wird wie das Verbrechen am Menschen.
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Beitragvon Julia. » 16.09.2007, 13:55

So, wollte mal kurze Rückinfo geben, wie sich das alles bisher entwickelt hat. :nod:

Mein Eisengehalt ist momentan auf 0,1. Ich gebe nach und nach Easy Ferro hinzu, möchte es aber langsam angehen, um nicht überzudosieren, bis ich entsprechenden Wert erreicht habe. Danach habe ich mir vorgenommen den Eisengehalt einmal in der Woche zu kontrollieren und bei Bedarf wieder Eisen hinzuzugeben.

Ich dünge momentan täglich mit DuroPlant24 und EasyCarbo, wöchentlich mit EasyProfito.

Ich habe weniger Kieselalgen (Pflanzen müssen sich ja auch erst einmal erholen und sich gegen die Algen behaupten, dauert dann seine Zeit, denke ich mal), meine Grünalgen sind an Ort und Stelle, die ich momentan mechanisch entferne. Den Grund habe ich, nachdem ich die Zeitschaltuhr installiert hatte und eine Beleuchtungspause von 12:00 bis 15:00 Uhr eingerichtet habe, ebenfalls bemerkt. Mich hat es schon gewundert, warum die Grünalgen überwiegend auf den Pflanzen und Kies im Vordergrund in einem Streifen aufkommen- dort fällt das Tageslicht ein. :roll: Wenn ich mein Rollo habe, ist dem aber auch Abhilfe geschaffen.

Auf der Kiesfläche (wo Licht reinfällt!) haben sich ganz, ganz wenige Pinselalgen breit gemacht - finde nur ab und zu zwei kleine Büchschelchen. Mit der aufkommenden Konkurrenz von Pflanzen und den nun vorhandenen Spurenelementen sollte cih dies jedoch auch wieder geben. Nächsten Monat hole ichmir noch einen CO2 Test und überwache diesen Wert ebenso. Bei einer CO2 Anlage bin ich noch in den Startlöchern, falls die CO2 Werte nicht passen sollten.

Mit der Bodenheizung schau ich mal, was ich so finde. :wink:

Garnelen befinden sich auf meiner Einkaufsliste, ich warte jetzt meine Welse (Ohrgitterharnischwelse sind es nicht geworden, sondern Corydoras Duplicareus) ab, da haben der Filter und die Bakterien für zwei Wochen genug zu tun.

Vielen Dank für die super Hilfe Frank! :bussi:
Julia.
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Beitragvon Koimaxe » 16.09.2007, 19:01

Hiho,

na das liest sich doch gut. Den CO2 Dauertest würde ich dir raten. Da gibts mehrere unter anderem auch von Dupla und Dennerle. Einfach von innen an die Scheibe gepinnt und man kann prima den Wert ablesen. Blau zu wenig, Grün alles ok, Gelb zuviel. Kostet 19.90 glaub ich. Langt aber für 5 Monate.
Ottos würde ich mir trotzdem welche ins Becken tun. Die fallen nicht durch und sind fleissig am putzen. 3-5 gehen immer.
Freut das sich was tut. :wink:

Was mit den O2 Werten??
Viele Grüße

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Beitragvon Julia. » 16.09.2007, 20:13

Koimaxe hat geschrieben:Hiho,

na das liest sich doch gut. Den CO2 Dauertest würde ich dir raten. Da gibts mehrere unter anderem auch von Dupla und Dennerle. Einfach von innen an die Scheibe gepinnt und man kann prima den Wert ablesen. Blau zu wenig, Grün alles ok, Gelb zuviel. Kostet 19.90 glaub ich. Langt aber für 5 Monate.
Ottos würde ich mir trotzdem welche ins Becken tun. Die fallen nicht durch und sind fleissig am putzen. 3-5 gehen immer.
Freut das sich was tut. :wink:

Was mit den O2 Werten??


Ach, es gibt auch einen Dauertest! :o Ja, dann werde ich den nehmen, viel komfortabler als mit den Tröpchentests. :wink:

Ich möchte in das Aqua nur nicht zu viele Fischlis einsetzen. (Obwohl man ja gerne tausende verschiedene Arten hätte *gg*).
Wenn ich 5 Corydoras Duplicareus und einen Kampffisch zusammen mit 5 Otos in ein 54l Becken tun würde, wäre das nicht schon hart an der Grenze? :?
Otos wären mir aber lieber als Garnelen, weil der Kafi sich diese auch mal schnappen könnte... Jetzt habe ich aber zu Otos ziemlich viele verschiedene Aussagen zu den Wassertemperaturen gelesen. Überwogen haben die Temperaturen bis 25°C. Da ich aber im Frühling/ Sommer bis auf die 28°C hochkomme (wohne im Dachgeschoss) und meine Beckentemperatur momentan eh bei 25° liegt, würde ich den Otos keinen Gefallen tun. :? Oder hast du da andere Erfahrungen zwecks Temperatur gemacht?

Die O2 Werte haben sich noch nicht reichlich verändert - habe jetzt beim Filter die O2- Zufuhr geöffnet, sprudelt jetzt so schön ins Aqua rein. Ich denke mal, es liegt auch daran, dass die Pflanzen sich jetzt erst einmal aufraffen müssen. Oooder es ist zu wenig CO2 vorhanden. Aber die Tests sind leider erst nächsten Monat drinnen.
Julia.
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Beitragvon Koimaxe » 17.09.2007, 09:55

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Zuletzt geändert von Koimaxe am 17.09.2007, 09:56, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße

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Beitragvon Koimaxe » 17.09.2007, 09:55

Keine Sorge,

die Ottos können das ab. Das geht ja nicht von jetzt auf gleich nach 29° sondern langsam und dann packen die das auch. Wichtig ist nur folgendes im Kopf zu behalten. Warmes Wasser enthält weniger Sauerstoff als kaltes Wasser. Die Sauerstoffbindekapazität ist somit geringer. Wenn die Temperatur nach oben geht eben die Sauerstoffgabe erhöhen. Die Sauerstoffsättigung liegt bei 20°C Wassertemperatur 9,2mg/L maximal, bei 29,5°C liegt sie bei rund 7,8mg/L. Viel wichtiger ist aber das dann auch der Stoffwechsel insgesamt langsamer wird. Also, wenn hohe Temperaturen erreicht werden immer schön messen. Maximal bedeutet, mehr geht nicht ins Wasser. Immer berücksichtigen, hier sind noch keine Pflanzen und Fische im Spiel die das veratmen. Also wird der der Wert signifikant sinken.



:wink:
Viele Grüße

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Beitragvon Fabian » 17.09.2007, 14:34

Hi Julia,

ich halte meine Ottos bei einer Wassertemperatur von 26 Grad. Wobei das Wasser bei mir im Sommer auch mal 28 Grad bekommen kann.
Bis jetzt habe ich nichts davon gemerkt, dass es meinen Ottos geschadet hätte... Also denke ich, dass Ottos zu deinen wassertemperaturen durchaus passen könnten.

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