BIO CO2

selbst gemacht! Hier findet ihr Bauanleitungen für nützliche Dinge im Aquarium

Beitragvon Aqua-Aquaristik » 02.06.2005, 19:42

Hallo Gabi,

klar kann man das auch für große Bauen ist eigentlich das gleiche, aber die Flaschen halten halt nicht so lange, da man mehr CO2 braucht. Oder man nimmt größere. Aber im Grunde geht es.

Wieso braucht man es für dein kleines Becken nicht. Ein 60ger Becken, kann man damit auch versorgen.

Matthias
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Beitragvon chattingheart » 04.06.2005, 23:21

Hallo!
Sorry, dass ich erst jetzt schreibe, aber bei mir geht´s drunter und drüber!
In meinem 60er kann ich gar nicht schnell genug ausmisten, so schnell ist schon wieder alles nachgewachsen! Deshalb, denke ich, brauche ich es da nicht!

Liebe Grüße
Gaby
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Beitragvon Yellowfish » 16.06.2005, 06:17

ich häte da ne frage.... di flasche muss dann aber außerhalb des aq stehen oder? an nem warmen ort oder soll die drinnen sein?
Und wie lang hält das, das heißt, wann muss ich die hefe... austauschen????????????
Bitte bald antworten, dankeschön!
Peace Stef
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Beitragvon Aqua-Aquaristik » 16.06.2005, 08:53

Hallo,

klar die Flasche muss ausserhalb des Aquariums stehen. Wenn sie unterhalb des Wasserpegels steht, das Rückschlagventil nicht vergessen!.

Wie lange das Gemisch hält, weiss ich nicht mehr genau, glaube so 14 Tage oder so, das können dir aber die anderen bestimmt genau sagen.

Gruß

Matthias
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Beitragvon danacid » 03.07.2005, 10:20

Hi
tolles ding mit der Co2 anlage,aber wie ist das mit dem Tortenguß in meinem 5L kanister.Muss ich den erneuern wenn der Prozeß beendet ist,oder kann ich ihn einfach mit Wassr,Zucker,Hefe wieder auffülllen und den tortenguß beibehalten?


greece dan
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Beitragvon Aqua-Aquaristik » 03.07.2005, 12:46

Hallo Dan,

herzliches Willkommen hier im Forum.

Tortenguss :shock: Meinst du das Hefe-Wassergemisch? Ja das musst du wieder erneuern, auffüllen bringt da nichts.

Gruß

Matthias
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Beitragvon proetter96 » 03.07.2005, 19:57

hallo ich habe bei meinem 1000l becken auch eine bio co2 anlage.ich habe einfach mehr zucker in die flasche getan.an meinem becken habe ich 6 1,5 l flaschen.
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Beitragvon bubu » 18.09.2005, 23:04

habe hier auch noch einmal den link reingestellt. bei meinem 54 l becken läuft die füllung ca 1 monat bei zimmertemperatur (20 grad)
ich habe auch eine alte sodamax flasche genommen.

http://aquarium.gruendler.org/beobachtu ... e_anl1.htm
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schaum

Beitragvon elrond » 25.09.2005, 12:56

bei mir schäumt es kurz nach dem anmischen fast 24 stunden lang sehr stark. Was habt ihr gegen das problem gemacht, oder was mache ich falsch?
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Beitragvon bubu » 25.09.2005, 14:40

@elrond hast du vieleicht mit zu warmen wasser angesetzt ?
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Beitragvon blackmollyfan » 31.10.2005, 08:09

soweit ich im bio untericht gelernt hab. Wenn hefe gärt produziert si auch ahlkohol (bier ich liebe dich) das geht aber nur bis 15 % Aber werden die fischis da nich besoffen. :oops: :oops: :?: :shock:
Ich bin wieder hier....


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Beitragvon Offe » 14.12.2005, 00:00

habe mir auch so eine Anlage gekauft.

Hier mal die Gebrauchsanweisungen.

Das große Geschäft mit CO2 Anlagen.

Es ist eine Tatsache, dass Pflanzen CO2 brauchen, um Ihre Arbeit machen zu können, Blattgrün zu bilden und Abbauprodukte des Stoffwechsels als Nahrung auf zu nehmen.
Hauptnahrung der Pflanzen ist das CO2 in Verbindung mit Licht und ohne dieses können sie andere Nahrung so minimal aufnehmen, dass sie nur dahin vegetieren können, statt sich zu entfalten. Außer CO2 ist das Eisen das wichtigste, was Pflanzen unbedingt brauchen. Liegen diese beiden Voraussetzungen vor, dann können sich die Pflanzen auch von den Schadstoff Abbauprodukten ernähren und am liebsten nehmen Sie das Ammonium auf, welches auch zum Überfluss in den Aquarien vorhanden ist.
Nitrat und Phosphat nehmen Pflanzen nur in geringen Mengen auf, aber immerhin auch dieses und darum sind gut bepflanzte Becken auch wichtig, um ein biologisches Gleichgewicht zu erhalten.

Pinselalgen entstehen nur in Wasser mit hoher KH und hohem pH, weil sich der Kalk ohne CO2 Zugabe überall absetzt. Besonders in den feinen Poren der Pflanzenblätter, wo sich die Pinselalgen dann gerne ansiedeln. CO2 Zugabe verhindert dieses, da sich der Kalk in Lösung, nicht absetzen kann.

Mit der Bio CO2 Anlage bringen Sie auf jeden Fall ausreichend CO2 als Pflanzennahrung in das Aquarium – bis 250 Liter - ein und innerhalb von Tagen sehen Sie wie die Pflanzen grüner werden und neue Triebe bilden.

Fälschlicherweise werden CO2 Anlagen auch zur Senkung der Wasserwerte verkauft, die richtig Geld kosten und doch nicht den Nutzen bringen können, um wirklich optimale pH Werte zu schaffen.

KH, pH und CO2 sind eine eng miteinander verbundene Einheit und diese in Einklang miteinander zu bringen ist oftmals mit CO2 und auch noch so teueren Druckgas CO2 Anlagen nicht möglich. Dann nämlich, wenn die KH = Karbonathärte = Kalk, so hoch ist, dass das CO2 nicht in der Lage ist die KH den Kalk - in Lösung zu bringen. Wohl aber in der Lage ist die Pflanzen mit CO2 zu versorgen.

Hier ein Beispiel des Einflusses KH/pH auf den CO2 Gehalt des Wassers:
Bei KH 4 haben wir in der Regel einen pH von ca. 6,6 und einen CO2 Gehalt von 28,5 mg/l im Aquarienwasser. Dieser Wert ist sehr gut, denn hier ist der Kalk im Wasser gelöst, sogar freies CO2 im Wasser vorhanden, welches von den Bakterien ausgeschieden wird, die dafür Sauerstoff aufnehmen und auch von den Fischen ausgestoßen wird, ebenfalls im Austausch durch Sauerstoff. Darum ist Sauerstoff auch das wichtigste mit im Aquarium, ohne den kein Schadstoff- Abbau oder Wandel möglich wäre.
Bei KH 8 liegt der pH in der Regel schon bei ca. 7,5 und der CO2 Gehalt des Wassers bei 7,5mg/l, was natürlich zuwenig ist und die Zugabe von CO2 unbedingt erforderlich.
Darum, weil das CO2 wie oben geschrieben, die Karbonate in Lösung bringt und durch den nützlichen Nebeneffekt des CO2 auch die KH absenkt, die den pH mit herunter nimmt. Ergebnis ist ein höherer CO2 Gehalt des Wassers, sodass Fische und Weichwasserfische darin leben können, weil sich der Kalk nicht mehr absetzen kann.
Bei KH 10 oder gar darüber liegt der pH bei 8,0 und der CO2 Gehalt des Wassers bei nur noch 2,0mg/l herum. Über kurz oder lang tödlich für alle Weichwasserfische und natürlich auch für die Pflanzen.
Bei KH 5 oder darüber ist die CO2 Zugabe also unbedingt erforderlich und bis KH 8 können Sie mit der Bio CO2 Anlage sogar in den grünen Bereich von pH unter 7,0 kommen. Je kleiner das Becken ist, desto eher kommen die Karbonate in Lösung und der pH Wert herunter.
Bei größeren Becken, über 120 Liter, dauert es etwas länger, doch auch hier gilt: „Stetes CO2 höhlt die KH und bringt den pH herunter.“
Wunder vollbringt das CO2 an den Pflanzen, denn innerhalb von Tagen, egal bei welcher KH oder welchem pH, können es die Pflanzen aufnehmen und Blattgrün, sowie neue Triebe bilden.
Bei einer KH von 10 oder darüber, bekommen Sie den pH nicht immens herunter und auch nicht mit einer CO2 Anlage für Hunderte von Euro, kommen die meisten Benutzer nicht unter 7,0 pH, auch wenn Sie noch soviel teueres CO2 einblasen.
Sollten Sie so schlimme Wasserwerte mit KH 10 oder darüber haben, so können Sie in Verbindung CO2/Torffilterung auch noch wenigstens in den neutralen Bereich von pH 7 oder darunter kommen.
Wenn gar nichts geht, dann berate ich Sie auch gerne über andere Möglichkeiten, die auf jeden Fall nicht Osmose heißen, mit der Sie auch nur Wasser mit einem pH um die 7,2 – 7,4 aufbereiten können.

Rezepte Bio CO2 und Bio CO2 Gelee:

Der Unterschied zwischen Bio CO2 und Bio CO2 Gelee liegt darin, dass wir mit beiden Methoden zwar die gleiche Menge CO2 erzeugen, es aber in unterschiedlichem Zeitraum abgeben wird. Ein Kilogramm Zucker mit entsprechend Hefe erzeugt ganze 250g CO2, was eine ganze Menge ist, die als Druckgas teuer kommt.

Mit Bio CO2 wird das CO2 schneller frei gesetzt, die Produktion findet damit 2 – 3 Wochen statt und die Wasserwerte werden auch schneller dadurch gesenkt, als mit Bio CO2 Gelee.
Bio CO2 Gelee produziert bis sechs Wochen CO2 und gibt dieses, mittels Diffusionshemmung durch den Tortenguss gleichmäßiger ab, als Bio CO2 ohne Tortenguss.

Bekommen Sie die Wasserwerte KH/ph – besonders bei größeren Becken - mit dem Bio CO2 Gelee nicht weit genug herunter, dann sollten Sie nach drei Wochen einen Ansatz nur mit Bio CO2 machen, weil dieses heftiger reagiert und die Werte schneller senkt.
Auch die Gärmasse können wir noch erhöhen, um mehr CO2 zu erzeugen, wozu ich Sie nach Kenntnis KH/pH gerne individuell berate.

Alles was Sie zur Herstellung von Bio CO2 benötigen ist ganz normaler Haushaltszucker aus dem Supermarkt und ganz normale Trockenhefe, die meist auch unmittelbar neben dem Zucker zu finden ist. Es sind Tütchen mit Hefe, in denen sich meist 3 Päckchen a 7 Gramm befinden.

Bio CO2 stellen Sie her, indem Sie 300g Zucker und einen gestrichenen Teelöffel Hefe in die Flasche geben.
Mit Wasser nicht wärmer als 25 und nicht kälter als 20 Grad, füllen Sie nun die Flasche bis zur Markierung auf.
Schütteln Sie die Flasche dann kräftig eine Minute, bis sich der Zucker in dem Wasser ganz aufgelöst hat.


Stöpsel aufschrauben, Schlauch draufstecken – leicht erwärmt geht er leichter drauf – und den Lindenholz – Ausströmer so tief als möglich im Becken anbringen. Siehe „Gesunde Pflanzen.“
Je weiter das CO2 nach oben steigen muss, desto besser löst es sich im Wasser auf, denn es diffundiert 50 x besser als Sauerstoff.
Fertig und nach ein bis zwei Stunden sehen Sie das Bio CO2 schon in feinen Bläschen aus dem Ausströmer aufsteigen.

Bio CO2 Gelee:

Hier ist die Zubereitung etwas aufwendiger, die auch die Firmen ähnlich bereiten, wenn auch in größerem Ausmaß. Sie brauchen hierzu ebenfalls 300g Zucker, 150 ml Wasser und ein Päckchen Tortenguss klar, den Sie auch unmittelbar neben Zucker und Trockenhefe im Supermarkt finden.
Zucker, Wasser und Tortenguss geben Sie nun in einen Topf und kochen das Ganze unter rühren, mit dem Schneebesen auf. Nur aufkochen lassen und nicht kochen.
Diese Mischung füllen Sie dann in die Flasche – 30 Sekunden nach aufkochen – und lassen den Gelee dann in der Flasche erkalten und erstarren. Nach zwei Stunden geben Sie dann einen gestrichenen Teelöffel Trockenhefe auf den Tortenguss in der Flasche, füllen Wasser, wie oben beschrieben, bis zur Markierung auf und schütteln die Flasche eine Minute, damit sich die Hefe absetzen kann.
Nach 2 bis 8 Stunden sprudelt auch hier das CO2 gleichmäßig aus dem Lindenholz und nährt Ihre Pflanzen.

Eine Überdüngung mit CO2 gibt es nicht und das Bio bringt die KH auch nicht unter 3 herunter.
Schreiben Sie mir nach einer Woche die Wasserwerte KH/pH heute und nach 7 Tagen nach der CO2 Zugabe.
Dann weiß ich, ob wir etwas mehr CO2 produzieren müssen. Die Anlage bleibt Tag und Nacht in Betrieb, ohne dass etwas passieren kann.
Nachtabschaltungen der Druckgas CO2 Hersteller, sind nämlich dazu da, um Kunden diese einmal zu verkaufen, mit dem Argument, dass damit teueres Druckgas CO2 gespart wird.
Wie unsinnig und schädlich das für das Aquarium ist, wissen die Käufer leider nicht.
Schalte ich die CO2 Anlage in der Nacht ab, dann geht auch der pH gleich bis zum Morgen gewaltig nach oben und sinkt irgendwann wieder ab, wenn die Anlage in Betrieb kommt.
Nichts ist für Fische aber schädlicher und schmerzhafter, als ständige pH Schwankungen. Daran können Fische durch den Osmoseschock sogar sterben.
Auch hier geht der Verkauf der Nachtabschaltungen wider besseres Wissen und gegen alle Vernunft.
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Beitragvon frischling » 19.12.2005, 19:30

hallo
des hört sich ja ganz gut an! aber die zugabe von co2 senkt doch denn ph-wert? und mit einer bio co2 anlage ist die zugabe doch nicht regelbar? kommt dann nicht einmal mehr und einmal weniger co2 ins wasser ist des nicht schlecht für die fische
danke schönen abend
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Beitragvon flohan » 19.12.2005, 21:59

Hallo,
ich hab jetzt auch schon seit ner ganzen Weile eine Bio Co2 Anlage laufen und kann nicht feststellen, dass es den Fischen irgendwie schadet. Der ph- Wert wird zwar ein bischen schwanken, aber das hält sich eher in Grenzen, wodurch es für die Fische auch unproblematisch ist.
Gruß
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Beitragvon frischling » 20.12.2005, 17:27

kann man da einen ausströmerstein nehmen oder was sonst
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