Welche Pflanzen gehen gar nicht ??

Schnecken, Krebse und Krabben, Garnelen oder ähnliches sind hier das Thema

Welche Pflanzen gehen gar nicht ??

Beitragvon Poecilia sphenops » 09.09.2007, 19:55

Huhu,

habe "nebenbei" mitbekommen, dass es wohl Pflanzen gibt, die NICHT
geeignet sind für Garnelen (Kupfer)

Kann mir jemand genau diese nennen??

Irgendwie muss was Neues ins Becken und ich würde meine Garnelen
sehr gerne noch etwas länger haben :shock:

LG
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Beitragvon catherine » 09.09.2007, 20:54

es dreht sich nicht um den "kupfer", sondern um eventuelle Oxalsäure, die die pflanzen abgeben. diese Säure haben anubien und cryptos
Vorwärts, wir müssen zurück!



http://catherine-sud.myminicity.com/
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Beitragvon Poecilia sphenops » 09.09.2007, 21:16

*sorry*
:oops:

Aber Ihr wisst ja, was ich meine :wink:

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Beitragvon Koimaxe » 10.09.2007, 07:44

Na dann weißt du es ja jetzt :wink:

Keine Anubias und keine Cryptocorynen
Viele Grüße

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Beitragvon Kerstin » 10.09.2007, 07:56

Hallo,

wer von euch hat denn schon Garnelen aufgrund von z. B. Anubien verloren? Ich habe in einigen meiner Becken Anubien und konnte in den ganzen Jahren keine negativen Auswirkungen festgestellt.

Die Oxalsäure kann bei bestimmter Konzentration toxisch wirken. ABER wird diese hohe Konzentration in unseren Aquarien sicherlich nicht erreicht werden.

LG
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Beitragvon Koimaxe » 10.09.2007, 07:59

Hiho Kerstin,

es geht aber nicht um wennse, hättste, könnste usw. :wink:
sondern ob die Pflanzen schädlich sind bzw. sein können. Und das ist der Fall. Es gibt genug Auswahl an Pflanzen die hier nicht potientiell Oxalsäure beinhalten. Anubias und Cryptocorynen müssen ja nicht sein.

Lieber Gruß
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Beitragvon Kerstin » 10.09.2007, 08:10

Hallo Koimaxe oder Maxe (weiß nicht, wie dein richtiger Name ist),

hast du denn schon eigene Erfahrungen gemacht, wenn du von diesen Pflanzen abrätst? Ich denke dann doch ja. Diese würden mich interessieren.

Ich zitiere hier mal eine Aussage von Werner Klotz (dürfte ja bekannt sein) :-)

Original von Werner Klotz
Die Berichte über toxische Wirkungen von Anubias oder anderen Aronstabgewächsen halten sich so hartnäckig, dass es nur schwer möglich ist, das ganze als reines Gerücht abzutun. Deshalb wurde dieser Umstand bei uns im Uni-Labor vor drei Jahren untersucht. Dabei wurden in kleinen Behältern mit jeweils 100 ml Wasser und zerhäckselten Blättern und Rhizomteilen von Anubias (15g/100ml) jeweils 3 Zwerggarnelen gehalten (also regelrecht in einem Anubia-Kompott). Nach 10 Tagen wurde der Versuch abgebrochen, da sich das Pflanzenmaterial zum Teil bereits zersetzt hatte und bis dahin keine einzige Garnele eingegangen ist. Als Wasser wurde Leitungswasser mit einer KH von 3,5 verwendet. Dabei konnte in keinster Weise eine toxische Wirkung nachgewiesen werden. Es ist nicht völlig auszuschließen, dass in sehr weichem Wasser eine toxische Wirkung zu finden wäre, allerdings würde das nicht die viel zitierten Totalausfälle in Garnelenbecken erklären, da die wenigsten Halter die Garnelen in absolutem Weichwasser ziehen. Publiziert wurden die Ergebnisse allerdings nie, da sie im wissenschaftlichen Sinn kaum von Bedeutung sind. Also nur "personal oberservations".



LG
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Beitragvon Koimaxe » 10.09.2007, 08:23

Zitiere hier mal jemanden...

"Jede, aber auch wirklich jede Substanz ist toxisch, es kommt nur auf die Konzentration an" Zitat Ende.

Aber,

ich gebe dir Recht in Bezug auf die Angaben von Herrn Klotz. Eine Untersuchung die unter "wissenschaftlichen Gesichtspunkten" als Feldversuch gestartet wurde ist mir auch nicht bekannt. Oxalsäure ist für Menschen auch nicht gerade das, was man gesund nennt. Gleiches gilt ja auch für Spinatverfütterungen. Allerdings bin ich hier der Meinung, das Spinat (oder Gemüse generell) die Ursache für diese geheimnisvollen Massensterben verantwortlich sind, da Spinat, wenn er nicht innerhalb von 2 Stunden nach Ernte verarbeitet wird massiv Nitrate bildet. Um das auszugrenzen gebe ich meinen Garnis auch keinen Spinat oder Mangold.
Ich vermute hier einen Zusammenhang von Nitrat und den Garnelen und das die Garnis diesen in höherer Konzentration nicht ab können.

Warum das so ist weiss ich nicht. Ich kanns auch nicht beweisen, aber bei mir war das mal der Fall. Sterben der Garnis und nach Messung erhöhte Nitratwerte. Ob das nun der Grund ist..keinen Dunst. Ich vermutete aber einen direkten Zusammenhang, da im anderen Becken wo mit Spirulina und anderen Dingen gefüttert wurde es nicht zu diesen Ausfällen kam. Ich hatte damals aber auch nur "Futte so gegeben wie es kam". Es war kein Versuch. Aber das Resultat "Try and Error" sprach für sich selber.


Ob nun Garnis mit Anubias und Cryptos leben können? Denke ja, aber ich wollts nicht testen. Deswegen hab ich die auch nicht drin. Empirische Studien betreibe ich auch nicht hierüber.


Lieber Gruß

Frank <- mein Name :D
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Beitragvon Zippo2005 » 10.09.2007, 09:15

Hi,

ich habe Cryptos im Becken mit Garnelen, dabei keine Ausfälle gehabt.

Gruß

Joachim
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Beitragvon keylin » 10.09.2007, 11:55

moin!

wie ich schon an anderer stelle erwähnt hab, hab ich jahrelang in meinen garnelenbecken (zw. 12l und 54l) sowohl cryptos als auch anubias. und? nix ist passiert. die garnelen haben sogar die sich zersetzenden blätter abgeknibbelt ohne schaden daran zu nehmen.

man kann es mit der vorsicht durchaus übertreiben... :roll:
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Beitragvon gezina » 10.09.2007, 12:01

Ich stell mal eine Therorie auf:

Die Tiere sollten doch immer mit den Pflanzen zu recht kommen, de aus dem selben Habitat stammen. Oder ist der Gedanke so falsch?

Dann würde ich schauen woher die Nelis stammen und dann welche Pflanzen ich nehme. Und as gleiche kann man wohl auch auf's Futter übertragen, oder?

LG nadine
300L: 6x Puntius denisonii, 4x Trichogaster leerii, ca. 25x Danio choprai, 15x Puntius oligolepis, 6x Pangio kuhli, 1x A.Normani (Veteran), 8x Amano Garnelen
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Beitragvon keylin » 10.09.2007, 12:11

moin!

passt scho die theorie.

das einzigste was mich halt ank**zt ist diese panikmache "uuuuuuuh keine cryptos, keine anubias!!! sonst alles tot!!!!" :roll:
keylin
 

Beitragvon Zeus faber » 10.09.2007, 12:17

ev_84 hat geschrieben:Ich stell mal eine Therorie auf:

Die Tiere sollten doch immer mit den Pflanzen zu recht kommen, de aus dem selben Habitat stammen. Oder ist der Gedanke so falsch?


Moin,

das kann schwierig werden, es gibt ja viele Habitate, da gibt es nicht ein submerses Pflänzchen.

Zur Problematik hier:

Becken mit zwei Arten Cryptos - und leider leben die eingeschleppten krabbler immer noch :wink: .
Selbsr erfahrene Wirbellosenzüchter, die ich kennengelernt habe, haben Cryptos und Anubias in ihren Aquarien - also nix dramatisieren hier.

Lg Markus
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Beitragvon Kerstin » 10.09.2007, 12:41

Hallo,

ich persönlich denke, immer lieber etwas vorsichtiger sein, als wenn irgendwas passiert.

Aber dieses Anubias-Internet-Gerücht verteilt sich ständig in den Foren. So viele Wirbellosenhalter haben diese Pflanzen in ihren Becken und das bei unterschiedlichen Wasserwerten. Hier kann man natürlich sagen, nur weil bei dem einen nichts passiert ist, heißt es ja nicht, bei dem anderen geht es auch gut.

Auch einzelne Fälle, wo jemand vielleicht wirklich schreibt, meine Garnelen sind tot und ich habe eine Anubias im Becken, sagt doch nicht wirklich aus, dass aufgrund dieser Pflanze die Tiere dahin gerafft sind. Es kann auch etwas ganz anderes im Becken "falsch" gelaufen sein und der Fehler wird einfach in die falsche Richtung gesucht.

Es gibt "Anfänger", die solche Warnungen lesen und danach anfangen, die entsprechenden Pflanzen aus dem Becken zu rupfen. Ich denke, dieses ist übertrieben.

Die Tiere sollten doch immer mit den Pflanzen zu recht kommen, de aus dem selben Habitat stammen.


Weißt du genau, welche Pflanzen im Habitat der orangen Zwerggarnelen aufzufinden sind? Ich nicht.... Ich denke, die Pflanzen danach auszuwählen wäre einfach zu aufwendig und in meinen Augen auch überhaupt nicht nötig.

Zur Aquaristik gehört meiner Ansicht auch eigene Erfahrungen zu machen. Sicherlich gehört auch ein wenig Mut dazu, es einfach auszuprobieren, bevor man andere "verrückt" macht.

LG
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Beitragvon keylin » 10.09.2007, 12:49

moin!

man kann ruhig darauf hinweisen, das diese pflanzen oxalsäure enthalten. allerdings halte ich es für mehr als übertrieben im gleichen atemzug zu verlangen (oder als standard festzulegen), dass in garnelenbecken solche pflanzen immer zu vermeiden sind. :wink:

gottseidank gibt es genügend aquarianer, die versiert und "mutig" genug sind solche thesen zu widerlegen.

für mich hat aquaristik auch nix mit festgelegten richtlinien zu tun, sondern mit gefühl.
klar, richtlinien helfen den einsteigern in der ersten zeit, allerdings sollte man sich auch irgendwann von den festgelegten auf eigene wege vorantrauen... :wink:
keylin
 

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