Massen Beerdigung..

Schnecken, Krebse und Krabben, Garnelen oder ähnliches sind hier das Thema

Beitragvon Angel » 06.04.2008, 20:25

Mein Zuechter hatte auch schon paar mal so eine Pflaznen-Totesfalle Erfahrung gemacht.
Er macht es nun so: WENN ueberhaupt neue Pflaznen fuer's Nelchen AQ gekauft werden dann kommen sie bei ihm min. 1-2 monate erst einmal in das grosse (umm ich glaube 300l) Gesellschaftsbecken und DANNN irgendwann erst ins Nelchen becken.

Ich liebe Nelchen, das wisst ihr ja, kann da stundenlang vor der Scheibe haengen..werde mir wohl auch wieder holen, dann kommen mir aber nie mehr irgendwelche neue Pflaznen oder sonstiges zeugs in mein Nelchenbecken (ich meine grade deshalb war ich ja so vorsichtig mit waessern etc pp) :roll:

Harte Lektion....
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Beitragvon Aqua-Aquaristik » 06.04.2008, 20:34

Harte Lektion....


richtig, aber hauptsache man weiss was man ändern kann.
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Beitragvon Ygra » 06.04.2008, 22:24

Hallo,
sicher eine üble Sache, aber Matthias hat schon recht, man lernt draus.
Generell reicht eine Woche Wässerungszeit unter täglichen Wasserwechseln, vorausgesetzt, man wässert die Pflanzen auch in ausreichend großen Gefäßen. Ein 10L Eimer sollte es schon sein und dieser sollte auch voll befüllt werden.
Natürlich gibt es leider trotzdem immer wieder auch Ausnahmen, bei denen den Pflanzen irgendetwas anhaftet, was man auch mit einer Woche Wässerungszeit nicht ausschwemmen kann, wobei meiner Rechnung nach die Woche eh erst am 7. umgewesen wäre., wenn du sie am Montag (31.3.) geholt hast..oder habe ich das mißverstanden?
So oder so ist wässern nur die halbe Miete, mindestens ebenso wichtig ist, dass man neue Pflanzen nur unter engmaschiger Beobachtung der Beckenbewohner einsetzen sollte, das bedeutet, dass man die Möglichkeit haben sollte, mindestens die ersten 3 bis 4 Stunden nach Einsatz der Pflanzen ein Auge auf die Tiere zu haben.

LG
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Beitragvon Didi43 » 07.04.2008, 11:06

Hallo Angel,

ich habe gerade erst diesen Thread gelesen... :(
Das tut mir als Garnelenfreak richtig weh, aber die wahrscheinliche Ursache wurde ja schon genannt.
Ich halte übrigens auch in einem 10 Litereimer Garnelen und bis jetzt klappt das wunderbar, jeden Tag ist Wasserwechsel und immer wieder mal einen vollständigen Wassertest angesagt.
Laß Dich durch den Rückschlag nicht unterkriegen. Kopf hoch.... :wink:
Viele Grüße...Detlef

Die kleinen Garnelen freuen sich auf Eueren Besuch :top:

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Beitragvon Angel » 07.04.2008, 19:18

Was ich total krass bei dem ganzen finde:

Egal was Du alles testest, alle Werte erschienen ganz normal wie immer- also was auch immer ein zeugs das ist, es ist nicht messbar....Das waere mal eine enwicklung wert neben NO2&3 und pH - Einen "Garnelen sicherheits test".
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Beitragvon catherine » 07.04.2008, 19:29

hi
Kupfer lässt man zb am besten im FACHGESCHÄFT elektronisch testen.
Tröpfchentest können so geringe Konzentrationen wie sie für Wirbellose schon schädlich sind,gar nicht anzeigen.
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Beitragvon Angel » 07.04.2008, 20:12

Das ist schon klar - Eben so einen speziellen Garnelen- hoch ausloese test, weisst Du was ich meine?

Offensichtlich sind ja fuer Garnelen viele andere umstaende extremst wichtig, die mit den bekannten Fisch Test's und auch Medikamenten so momentan noch gar nicht zu behandeln sind. Quasi das die Garnelenwelt schon so untersucht & ausgebaut ist fuer den heim-gebraucht wie eben bei Fischen.
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Beitragvon Aqua-Aquaristik » 07.04.2008, 20:57

Hallo,

im Fachhandel können sie Kupfer elektronisch messen? Habe ich bei mir noch nirgends gesehen.

Gruß

Matthias
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Beitragvon Helene » 08.04.2008, 08:32

Hallo Angel,
erstmal möchte ich dir mein Mitgefühl ausdrücken. Ich verstehe gut, dass dir zum Heulen ist.
Ich habe übrigens einen Winzigzylinder (da steht doch "Leonardo" drauf :oops: -nur mit einer Tischleuchte von Ikea) als Garnelenbecken- keine weitere Technik dran.) Das geht also.

Es ist schon das zweite Mal, dass deine Nelen sterben und (Ich habe es doch richtig in Erinnerung?) wieder wurde vorher umfangreich mit Leitungswasser gewässert...
Du weißt, dass ich denke, dass die Cabomba nicht die tatsächliche Ursache für das Sterben von Normalgarnelen (Redfire, Redbee oä.) ist. Ich habe soviele Pflanzenwechsel im Becken, noch nie hatte ich Einbußen bei den Redfire oder den Red Christal nach Neubepflanzung und ich habe viele Moose drin, die ich mir übers Internet schicken ließ. Die habe ich immer nur kurz gespült- deine große Wässerungsaktion sollte da also Erfolg gebracht haben oder es gibt doch andere Ursachen.

Was hälst du davon, für dein Garnelenbecken mal den Diagnosebogen auszufüllen. Vielleicht finden wir gemeinsam, woran es liegt.
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Beitragvon catherine » 08.04.2008, 10:19

Aqua-Aquaristik hat geschrieben:Hallo,

im Fachhandel können sie Kupfer elektronisch messen? Habe ich bei mir noch nirgends gesehen.

Gruß

Matthias


ja. man braucht Probewasser, dann kommt eine Lösung hinzu und dann kann man glaube bis 0,0000 (mg?) genau messen
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Beitragvon Angel » 08.04.2008, 17:46

Denke ehrlich gsagt das der Diagnose Bogen wenig hilft.
Ja mir sind schon 1x vorher Red Fire gestorne, und nun die Alegnnelchen.

Bei den Red Fire damals hatten wir hier glaub ich eine post ueber 100 seiten, nicht veraendert, nichts messbar, kein nichts gefunden und Nelchen denen es jahrlung gut ging sind ploetzlich gestorben.

Nun bei den Algennelchen hate ja selbst der Pflanzenlieferant selbst gemeint "Kann trotz waesserung dazu fuerhren das bla blah.." und ein AQ was dauerhaft gut laeuft, Nelchen alle top & nachwuchs auch - dann BAM uber Nacht alle hin - WW alle unauffaellig - Sorry auch ohne Diagnose Bogen denke ich es waren die Pflaznen.

Ich weiss Du magst nur helfen und das ist auch voll lieb und glaub mir ich mache mir selbst auch genug vorwuerfe schon wegen den Pflaznen - Aber ich denke nicht nach all den Jahren Nelchen haltung die fruher immer nie Probleme hatten und plotzlich sowas das ich ueber nacht irgendwie zu doof zum Nelchen halten geworden bin.

Ich bin echt fuer alle Ideen offen, Gott weiss, aber momentan denke ich echt einfach dran Nelchen aufzugeben....
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Beitragvon Helene » 08.04.2008, 18:23

Hallo Angel,
ich denke nicht, dass du zu doof zum Garnelenhalten bist. Bestimmt nicht!
Folgende Idee kam mir: du hast ein eingefahrenes Aq und bringst über die Pflanze einen großen Teil Leitungswasser mit ins Becken- das war vielleicht insgesamt mehr, als du sonst Wasser wechselst? Wir können nicht alle Wasserwerte, die für unsere Tiere relevant sind, messen- vielleicht liegt es doch am Leitungswasser? Die nächsten Pflanzen holst du aus einer Invitro- Gärtnerei in Deutschland wie zB von "Damer und Mensch". Da wird garantiert nichts gesprüht usw. Versuchs mal...- dann nicht ewig wässern, sondern abspülen und gut...
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Beitragvon Angel » 08.04.2008, 18:33

Ich habe keinen WW mit den Pflazneneinbau gemacht und die Leitungswassertropfen die an den Pflaznen hinten summieren sich evtl auf eine handvoll ML statt der normalen WW die ich vorher woechentlich gemahct hatte von ~20-25l.
Waere es das LT Wasser haetten ihnen ja auch die WW geschatet oder nicht!?

Ich werde nie mehr Pflazen von irgendwo her in ein Garnelen AQ setzten, sollte ich mir nochmals Nelchen holen werden deren Pflanzen nur eigene nachgezogene aus den grossen Becken von mir sein.
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Beitragvon Helene » 08.04.2008, 18:36

Die Pflanze hat doch reichlich Wasser aufgenommen- Ich denke, du hast sie tagelang gewässert.
Naja, dann eben nicht.
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Beitragvon Angel » 08.04.2008, 18:42

Ja sicher, aber die kann doch nicht irgendwie 60l Wasser aufsaugen um somit einen hoeheren Leitungswasser wert im AQ zu erzeugen als ein normaler Wasserwechsel herbei fuehren sollte?!

Was soll das "Naja, dann eben nicht" bedeuten?
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