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L-Welse

BeitragVerfasst: 05.01.2008, 20:06
von guppymännchen
Moin,
ich habe schon gesucht aber nicht gefunden. Was sind L-Welse?
Hat ein gewisser Ludwig Ludwigolistsch die gezüchtet oder was?

BeitragVerfasst: 05.01.2008, 20:07
von catherine
Hallo

Wenn du im Internet gesucht hast, und nichts gefunden hast, sorry, dann sag ich dazu jetzt nichts.....

:!: :roll:

L-Welse...

BeitragVerfasst: 05.01.2008, 21:08
von wüste
..

Die L-Nummern sind ein Codesystem aus der Aquaristik. Es wurde eingeführt um neu importierte, nicht exakt identifizierbare Loricariiden (Harnischwelse) zu benennen.

Schau einfach mal auf Wikipedia und gib als Suchwort L-Nummer ein.

Grüße

Eva

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BeitragVerfasst: 05.01.2008, 21:13
von wüste
... auch auf www.amtra.de findest Du einige Hinweise. Hier ein Auszug.

L-Welse - eine interessante Bereicherung im Aquarium

Die Welse stellen mit ca. 3.500 Arten eine der größten Gruppen innerhalb der ca. 40.000 Fischarten dar. Jeder kennt sie, fast jeder hat sie. Daher möchten wir heute speziell die Fütterung dieser interessanten Pfleglinge beleuchten.

Die L-Welse gehören zu der großen Familie der Harnischwelse (Loricaiidae), die mit über 600 Arten die größte Familie innerhalb dieser Ordnung ist. Das „L“ vor dem „Wels“ beschreibt diese Zugehörigkeit. Alle Harnischwelse stammen ausschließlich aus Südamerika. Vermutlich hängt diese Bindung an tropische Regionen mit der spezialisierten Ernährungsweise zusammen. Alle L-Welse sind Bodenfische oder besser substratorientierte Fische. Sie wollen möglichst viel Hautkontakt mit einem Untergrund haben.

Im allgemeinen sind sie bei dämmerungsaktiv, welches natürlich auch bei der richtigen Fütterung eine Rolle spielt. Um den Pflanzen des Südamerika-Biotop-Beckens genug Licht zu bieten, sollte durch geschicktes Übereinanderlegen und Verbinden von bizarren Wurzeln (amtra Dekoholz) eine naturnahe Landschaft gestaltet werden, die die erforderlichen Versteckmöglichkeiten und den notwendigen Schatten den Tieren spendet.

Die meisten L-Welse sind Aufwuchsfresser, d.h. mit einem speziell umgebildeten Saugmaul und je nach Gattung spezialisierten Zähnen, raspeln die Fische von Steinen, Wurzeln und Pflanzen ab, was sich abraspeln lässt. So begründet sich auch der deutsche Trivialname „Saugwelse“. Vielleicht sind sie auch deshalb so beliebt, weil sie nicht nur interessant sind, sondern auch starken Algenwuchs gering halten und Futterreste vertilgen.


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