Vererbung

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Vererbung

Beitragvon BaronStefan » 16.01.2008, 17:36

Hallo,
ich hab ne frage: können verkrüppelungen bei antennenwelsen vererbt werden? ich hatte nämlich mal eine platy die ne schnautze wie ein delfin hatte. deren babys von denen nur 2 überlebt hatten hatten die gleiche deformation. nun hab ich mir einen albino antennenwels gekauft und erst jetzt bemerkt das der krummen schwanz hat... warscheinlich als baby passiert oder so. nun will ich nachdem ich panzerwelse für mein 250l aq vermehrt habe die antennenwelse auch vermehren. (hab genug becken)
lg stefan
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Beitragvon Aqua-Aquaristik » 16.01.2008, 21:52

Hallo Stefan,

herzlich Willkommen im Forum. Schön das du hier her gefunden hast.

Nein Verkrüppelungen sollten sich nicht vereerben. Wenn die Tiere aber eine Verkrüppelung haben, die aufgrund einer Überzüchtung oder so stammen, dann sind die Tiere auch recht häufig nicht Fortpflanzungsfähig. Muss aber nicht bei deinem Tier so sein.

Wenn der krumme Schwanz auf eine Verletzung oder so zurück zu führen ist, dann besteht eh keine Gefahr. Ist wie bei einem Menschen, der nach einem Unfall eine Behinderung hat. Dann vererbt die sich ja auch nicht weiter.

Gruß

Matthias
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Beitragvon BaronStefan » 16.01.2008, 21:58

danke fürs willkommen heißen und die antwort matthias.
gut, jetzt bin ich mir wieder sicher. war wohl ne überzüchtung oder so bei meinem platy.
lg stefan
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Beitragvon Angel » 16.01.2008, 21:58

Aqua-Aquaristik hat geschrieben:....Wenn die Tiere aber eine Verkrüppelung haben, die aufgrund einer Überzüchtung oder so stammen, dann sind die Tiere auch recht häufig nicht Fortpflanzungsfähig. Muss aber nicht bei deinem Tier so sein.


Hi,

ja sehr oft gesehen bei Guppy's als bsp.

Dein fish klingt fuer mich auch eher nach 'unfall' fish, wird dem tierchen aber nichts ausmachen...ist halt bissel 'spezial' dieser eine fish dann :wink:
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Beitragvon BaronStefan » 17.01.2008, 14:55

jo, dann ist nur der vater ein wenig verkrüppelt und es kommen gesunde babys raus =)... ähm woran sieht man das ein antennenwelsmännchen paarungsbereit ist? hat der dann eindeutig mehr antennen aufm kopf oder ist der schon wenn er eine antenne hat?
weil meiner hat erst eine^^ und der ander normale hat schon dutzende und eine gespaltene mhhmhh
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Beitragvon Aqua-Aquaristik » 17.01.2008, 21:24

Hallo,

die Antennen sagen nichts über die Paarungsbereitschaft aus. Sie zeigen nur das es ein Männchen ist. Ab einem gewissen alter wachsen die Antennen und werden mit dem Alter immer mehr und immer verzweigter.

Normalerweise stellt sich Nachwuchs schnell ein, wenn du ein Paar hast. Eine kleine Höhle brauchen sie aber.

Gruß

Matthias
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Beitragvon DeniZ » 18.01.2008, 01:15

Es gibt eben sehr kuriose Dinge. Ich habe von einem Bekannten, der einen AquaLaden betreibt, einen Mosaikfaden gekauft gehabt, der nur ein Auge hatte. Er hatte die selbst gezüchtet. Das Tier ist aber leider mittlerweile (nach 6 Jahren) verstorben. Es sah recht interessant aus, da auf der Seite wo kein Auge war einfach nur eine Höhle war, die ein wenig schmaler war. Das Tier hatte keinerlei Beeinträchtigung, und schwamm genauso wie sien mämmlicher Partner...
Die Launen der Natur/des Menschen eben...
Gruß
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Beitragvon Aqua-Aquaristik » 18.01.2008, 22:30

Hallo,

ja die Tiere kommen mit Behinderungen erstaunlich gut zu recht. Daher sollte man Behinderten Tieren immer eine Chance geben. In den meisten Fällen arrangieren sie sich schnell mit der Behinderung. Im Aquarium zumindestens. In freier Wildbahn würde so ein Fisch wahrscheinlich nicht sehr alt werden. Aber das wäre halt Natur.

Gruß

Matthias
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