Südamerika = Schwarzwasser???

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Südamerika = Schwarzwasser???

Beitragvon ashey2000 » 17.05.2009, 14:54

Hi Leute!
Ich bin ja noch in der Einrichtung meines 100x40 Beckens.
Nun überlege ich mir natürlich, was ich überhaupt darein setzen soll.
Auf jeden Fall Monsterfächergarnelen, das habe ich bereits beschlossen und auch Züchter gefunden, wo ich mir bald ein paar Tiere abholen kann.
Nur was soll ich dazu setzen?
Die blaue Monsterfächergarnele ist ja (so wie ich gelesen habe) in Südamerika und in Westafrika beheimatet.
Da ich in meinem 60ger Becken (was weg soll) ja noch Zwergpanzerwelse habe (die ja auch aus Südamerika kommen und gleiche Bedingungen haben wie die Garnelen) dachte ich, ich mach ein reines Südamerikabecken und habe auch bereits ein paar Fischis rausgesucht, die gleiche Bedingungen haben (Wasserwerte und Temperatur). Unter anderem sollen sich ja auch Neonsalmler gut eignen.
Nun finde ich aber niergends Angaben dazu, was für Wasser die Fische nun tatsächlich brauchen, immer nur recht breite Spektren an Wasserwerten.
In anderen Forum habe ich nun gelesen, dass ein Südamerikabecken immer ein Schwarzwasserbecken ist, da der Amazonas ein Schwarzwasserfluss sei.
Nun wurde ich im Bezug auf meine Zwergpanzerwelse jedoch auch nicht darauf hingewiesen, ob es nun Schwarzwasserfische seien oder nicht.
Und Neonsalmler werden ja fast in jedem Becken als "Beifische" gehalten, glaube nicht dass die alle Schwarzwasser haben.

Wie sieht es nun aus, muss ich ein Südamerikabecken zwangsweise als Schwarzwasserbecken einrichten?
In Blick gefasst habe ich Asselkugelfische, Zwergpanzerwelse, Neonsalmler, Silbermollys, meine Garnelen und ggf. noch Apistogramma Zwergbuntbarsche - wobei bei denen bin ich mir noch nicht sicher. Mir wurde gesagt sie seien sehr friedlich und würden auch die Pflanzen nicht annagen, aber über diese Fische habe ich mich noch nicht sehr ausgiebig informiert was ich noch machen werde und mich dann entscheide.

Zunächst einmal: Wäre dieser Besatz okay? Oder stressen die Fische sich gegenseitig?
Und dann würde ich halt gerne wissen, ob jetzt ein Schwarzwasserbecken sein muss oder nicht?

Die oben genannten Fische wurden mir alle als Anfängerfische empfohlen, wenn ihr da anderer Meinung seit sagt es bitte. Will da nichts falsch machen. Habe ich meine Aquas schon soviel Geld gesteckt und immer umsonst. Diesmal will ich wirklich alles richtig machen, dass ich auch mal ein bisschen Spaß an dem Becken habe ;)

Ach ja, noch was: Würd' auch super gerne wieder Punktierte Flossensauger im Becken haben - die passen ja nicht zu Südamerika. Könnte ich die trotzdem mit hineinsetzen? Oder welche Fische würden sich hier als Beifische anbieten?

Danke danke danke!
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Re: Südamerika = Schwarzwasser???

Beitragvon Symphysodon » 17.05.2009, 15:56

Hi,
also, wenn du ein Südamerika/Amazonasbecken einrichten möchtest dann sind die Mollys etwas daneben. Sie kommen zwar auch aus Südamerika, brauchen aber andere Wasserwerte. Genau so fehl am Platze sind die Punktierten Flossensauger. Welchen wissensch. Namen habe die?
Der Amazonas ist kein Schwarzwasserfluss. Es gibt einige Nebenflüsse die reine Schwarzwasserflüsse sind. Allen voran ist der Rio Negro der vom Norden her in den Amazonas fließt. Die beiden Wässer vermischen sich nur sehr langsam und fliessen sehr weit nebeneinander her, so dass viele Kilometer die beiden Farben deutlich zu unterscheiden sind.
Tja, ob Schwarzwasser oder nicht bleibt dir und deinem Geschmack vorbehalten. Zwingend vorgeschrieben wird es nicht.
Als Wasserparameter schlage ich dir eine KH von 4° - 5° dKH vor. den pH-Wert kannst du auf 6,5 einstellen. Es sei denn du mächtest züchten. Dann solltest du für die einzelnen Arten dich im Netz oder hier schlau machen.
Von Diskus oder Skalaren möchte ich abraten. Dafür ist dein Becken zu niedrig. Diese Tiere brauchen hohe Becken, wenigstens 60 cm Höhe.
Noch etwas zu Schwarzwasser. Es hat den Vorteil, dass die dunkel färbenden Stoffe im Wasser eine hohe antiseptische Wirkung aufweisen und somit relativ gut und verlässlich Krankheiten von den Tieren fern halten. Ebenso sind die Gelege vor Pilzbefall relativ sicher. Der Nachteil ist halt das dunkle, teebraune Wasser. Nicht alle Pflnzen kommen damit klar. Die Beleuchtung kann nur winig in die Tiefe endringen und das ist halt nachteilig für Pflanzen.
Grüße
Rudi
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Re: Südamerika = Schwarzwasser???

Beitragvon ashey2000 » 17.05.2009, 16:35

Silbermolly also nicht...
Wobei mir ein Züchter gesagt hat, er würde sie erfolgreich in "normalem" Wasser nachziehen...
Naja, okay, kann ich leben ohne die ;)
Also ist Schwarzwasser kein muss, das ist super.
Diskus und Skalare habe ich auch nicht ins Auge gefasst. Die sind mir zu groß ;)
Ich such die Fische lieber im Becken *g*

Den wissenschaftliche Name vom punktierten Flossensauger ist Gastromyzon punctulatus. Ich weiß, der hat nichts in nem Südamerikabecken zu suchen, kommt ja aus Asien.
Aber ich dachte da diese eigentlich keine besonderen Ansprüche stellen, könnte man sie dennoch dazu setzen?
Jedoch findet man im Netz und selbst in der Fachliteratur über diese Tiere sehr unterschiedliche Angaben.

Na, aber danke schonmal, ich stell dann mal ne Frage im Forum "Besatz", vielleicht kannst du mir da dann mit deinem Wissen auch nochmal weiterhelfen ;)
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Re: Südamerika = Schwarzwasser???

Beitragvon Brochis01 » 17.05.2009, 16:38

Hallo,

der wissenschaftliche Name für den punktierten Flossensauger ist Gastromyzon punctulatus dieser kommt nach meinem Wissen genau wie die Kugelfische aus Asien.

Und zum Thema Schwarzwasser sei folgendes zu bemerken: Durch den hohen Anteil an Huminsäuren bekommt dieses Wasser eine braune Färbung und wird fälschlicherweise als "Schwarzwasser" bezeichnet.

Im Aquarium kann man den selben Effekt erzielen, in dem man dem Wasser Torf, oder aufbereitete flüssige Huminsäuren zusetzt.

Aber ACHTUNG, die Gefahr des Absenkens des pH Wertes in den sauren Bereich, durch die Zugabe dieser Säuren ist gegeben. Der pH Wert sollte deshalb nach der Zugabe kontrolliert werden.

Und nun hab ich mal eine ganz andere Frage an Dich !

Besitzt Du denn geeignete Literatur zum Thema Aquarium ? Wenn ja, dann findest Du in einem guten Buch bestimmt Hinweise zu den Fischen im "Schwarzwasser" bzw. aus Südamerika.

Geeignete Literatur findest Du bei den Verlagen ULMER,KOSMOS und Tetra
.....in diesem Sinne und mit freundlichen Grüßen,
Ulli


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Re: Südamerika = Schwarzwasser???

Beitragvon ashey2000 » 17.05.2009, 19:12

Brochis01 hat geschrieben:Hallo,

der wissenschaftliche Name für den punktierten Flossensauger ist Gastromyzon punctulatus dieser kommt nach meinem Wissen genau wie die Kugelfische aus Asien.



Japp, das stimmt wohl so. Nur der Kugelfisch den ich mir "ausgesucht" habe kommt (so wie ich gelesen habe) aus Südamerika... Bzw. einige kommen ja auch aus Indien etc... gibt ja viele...

Ja, Literatur habe ich schon, da steht auch schön drin wie man Schwarzwasser "macht" und was genau es ist. Nur stehen dort nur wenige "Schwarzwasserfische" aufgeführt, wie Skalare und Neons...
Dort steht weder ob diese auch in Schwarzwasser gehalten werden MÜSSEN noch welche es sonst noch gibt. Genau darum hab ich ja gefragt. Dort steht, dass gut 40% der Fische aus Südamerika Schwarzwasserfische sind, aber eben halt nicht welche (bis auf die paar Beispiele)...

Für gute Literaturhinweise bin ich offen. Ich muss sagen, dass mir die meiste Aquarienliteratur echt zu müßig ist. Die paar Bücher die ich habe, sind angeblich extra für Einsteiger. Aber dennoch wird wenig wirklich erklärt und viel Wissen vorausgesetzt. Und die Themen werden soooooo lange ausgeschmückt, bis ich am Ende nicht mehr weiß, worum es eigentlich geht. Da ist ja selbst die juristische Literatur noch leicht zu erschließen im Gegensatz zu dieser...

Aber ehrlich gesagt blicke ich da desto mehr ich lese immer weniger durch :-(
Als ich klein war hat meine Ma mir ein kleines Aqua geschenkt. Alles was nett aussah kam darein, irgendwie hat sich früher ja noch kein Schwanz um artgerechte Haltung gescherrt (Meerikäfige mit 50x50 Grundfläche und so)...
Aber da hat dennoch alles immer super geklappt. Ich hatte nicht einmal nen Krankheitsfall und die Mistbienen haben sich so arg vermehrt, dass wir sie hinterher an Zoogeschäfte verschenkt haben.
Nun versuche ich mich seit 2 Jahren in der Aquaristik und die Beantwortung jeder Frage scheint mindestens 20 neue aufzuwerfen...
Und kein Fisch wird ölter als 2 Monate... Bekannte die sowas von keine Ahnung haben, haben gut laufende Aquas... Keine Ahnung, vielleicht ist das Glück mit den Unwissenden oder so....

Aber egal, ich denke ich lass das einfach. Komm damit eh auf keinen grünen Zweig. Bevor ich da jetzt noch mehr Geld reinstecke was ins Kloo geworfen wird, lass ich es einfach.

Will wer meine Wasserpflanzen geschenkt haben? ;)
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Re: Südamerika = Schwarzwasser???

Beitragvon Symphysodon » 18.05.2009, 06:46

Hi,
na, du gibst ja schnell auf. Tote Fische am laufenden Band ist nicht normal und wird wohl nicht nur an dir liegen. Wenn ich dir einen Rat geben darf, kauf dir deine Tiere auf Zierfischbörsen, zumindest den Händler. Es sollten kleine Börsen sein, dort wo nur Hobbyzüchter ihre Nachzuchten anbieten. Diese Tiere sind stabieler und nicht mit allen möglichen Tricks aufgezogen worden. Tricks wie sterieles Wasser oder mit Medikamenten versetztes Wasser, sind nur mal zwei Gedanken.
Von Literatur für Anfänger mit vielen Bildern ist abzuraten, da wird viel mit wenig vorgetäuscht. Es bleibt bei ner oberflächlichen Betrachtung.
Also, überdenke deinen Entschluß noch mal.
Grüße
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Re: Südamerika = Schwarzwasser???

Beitragvon gezina » 18.05.2009, 10:49

ashey2000 hat geschrieben:Dort steht weder ob diese auch in Schwarzwasser gehalten werden MÜSSEN noch welche es sonst noch gibt. Genau darum hab ich ja gefragt. Dort steht, dass gut 40% der Fische aus Südamerika Schwarzwasserfische sind, aber eben halt nicht welche (bis auf die paar Beispiele)...


Ich kann Dir raten dich vielleicht auf 3-5 Arten in deinem Becken zu beschränken. Und dann halt lieber entsprechend mehr von den Schwarmtieren. Kugelfische sind mMn nix für Gesellschafts-AQs und auch nix für Anfänger. Ebenso die Flossensauger erfordern etwas Geschick und Erfahrung. Ich würde bei einem Südamerika Becken mit einem schönen Schwarm Salmlern und 2-3 Ancistren anfangen. Platz nach oben lassen für deinen spzeziellen Fisch den du Dir dann ganz in Ruhe später aussuchen kannst.

Wenn deine ausgesuchten Tiere aus einer Gegend kommen ist das schon mal grundsätzlich nicht verkehrt. Dann schaust du als zweites mal nach dem bevorzugten PH und KH Werten um dort Schnittstellen zu finden. PH Werte im deutlich sauren Bereich also unter 6,5 sprechen für Schwarzwasser der KH ist dabei fast immer auch sehr niedrig, es geht chemisch gar nicht anders soviel ich weis. Diese Werte lassen sich für jeden Fisch ergoogeln oder in guten Zierfischlexika nachschlagen. Als drittes wäre es gut darauf zu achten ob die Tiere ähnliche Anforderungen an das Futter haben, denn getrennt füttern ist ja schwierig.

Jeder fängt mal klein und relativ "dumm" an und selbst nach Jahren macht man noch den ein oder anderen Fehler, wenn man sich an eine Neue Art ran traut oder ähnliches. Wenn du allerdings die Flinte jetzt schon ins Korn schmeisst, dann ist die Aquaristik vielleicht wirklich nichts für Dich denn: Das allerwichtigste bei diesem Hobby ist Geduld, Geduld, Geduld und Ausdauer. :wink:
300L: 6x Puntius denisonii, 4x Trichogaster leerii, ca. 25x Danio choprai, 15x Puntius oligolepis, 6x Pangio kuhli, 1x A.Normani (Veteran), 8x Amano Garnelen
30L Cube: ca. 30 Yellow Fire Garnelen, Micro Boraras
8L Schreibtisch AQ
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Re: Südamerika = Schwarzwasser???

Beitragvon elber286 » 18.05.2009, 12:47

Hallo,

gerade für Einsteiger ist es meiner Meinung nach am sinnvollsten, Fische zu suchen, die zu den Leitungswasserwerten passen. Damit erspart man sich viel Wasserpanscherei und kann sich erstmal auf die wesentlichen Dinge konzentrieren.
Was für Wasserwerte hast du denn?

Schönen Gruß,
Micha
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Re: Südamerika = Schwarzwasser???

Beitragvon Brochis01 » 18.05.2009, 14:36

gezina hat geschrieben:Das allerwichtigste bei diesem Hobby ist Geduld, Geduld, Geduld und Ausdauer. :wink:


Hallo ashey200,

ich stimme dem Zitat von gezina bei und möchte noch folgendes anfügen. Wenn "wir" bei jedem Rückschlag aufgegeben hätten, dann wären wir bestimmt nicht heute da, wo wir im Moment mit unseren Erfahrungen und dem Wissen stehen. Und auch wir werden noch so manchen Rückschlag erleben "müssen" !

Also Kopf hoch, wir helfen Dir !

Elber stellte ja schon die Frage nach den Wasserwerten Deines Ausgangswassers. Teile sie uns mal mit und dann sehen wir weiter, was für Fische denn dazu passen. Und glube mir, wir werden fündig, auch bei denen die Dir gefallen.
.....in diesem Sinne und mit freundlichen Grüßen,
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Re: Südamerika = Schwarzwasser???

Beitragvon ashey2000 » 21.05.2009, 15:55

Ja, ihr habt ja Recht.
Aber ich ärger mich unwahrscheinlich darüber, dass man in den Geschäften immer so "verarscht" wird. Die verkaufen die ne Semmel für Gold und man denkt sich noch "ja, der muss es ja wissen".
Ich habe jetzt jede Menge Geld für das neue Becken ausgegeben und? Alles für die Katz. Der Nährboden für die Wasserpflanzen ist mist (enthält Kupfer, also Traum von Garnelen geplatzt), die Steine mussten alle rausfliegen, weil sie (entgegen der Behauptung des Verkäufers) das Wasser aufhärten und den ganzen Mist den ich mir hab andrehen lassen braucht man am Ende auch nicht.
Ich versteh das alles nicht und es ärgert mich wahnsinnig. Die merken doch dass ich bereit bin Geld zu inverstieren. Wenn sie mir Geld aus der Tasche ziehen wollen, können die mir aber doch ebensogut etwas verkaufen was ich brauchen kann? Ne ist klar, ich bin ja doof, mir kann man dann ja den ganzen Mist andrehen den man nicht losbekommt.
Ich bin da irgendwie zu naiv, immer wieder denke ich, dass so ein "Fachverkäufer" doch auch in irgendeiner Weise das Wohlergehen der Tiere im Kopf haben sollte. Bekommen die Angestellten etwa Verkaufsprovision? Oder haben die nur Spaß daran?

Naja, ihr habt Recht, aufgeben braucht man deswegen nicht gleich. Nur ärgern tut es mich trotzdem :-(

Ach so - die Wasserwerte teile ich die Tage auch mal mit. Hab den neuen Filter laufen und darum ändern sich die Werte derzeit noch täglich. Sobal sie sich mal entschieden haben poste ich sie ;)
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Re: Südamerika = Schwarzwasser???

Beitragvon Symphysodon » 24.05.2009, 08:45

Brochis01 hat geschrieben:Hallo,

Und zum Thema Schwarzwasser sei folgendes zu bemerken: Durch den hohen Anteil an Huminsäuren bekommt dieses Wasser eine braune Färbung und wird fälschlicherweise als "Schwarzwasser" bezeichnet.

Im Aquarium kann man den selben Effekt erzielen, in dem man dem Wasser Torf, oder aufbereitete [u]flüssige Huminsäuren [/u]zusetzt.

Aber ACHTUNG, die Gefahr des Absenkens des pH Wertes in den sauren Bereich, durch die Zugabe dieser Säuren ist gegeben. Der pH Wert sollte deshalb nach der Zugabe kontrolliert werden.


Zu 1
...fälschlicherweise? Was ist denn dann echtes "Schwazwasser?

Zu 2
...kenne ich nicht.

Zu 3
Das ist erst mal generell so richtig. Jedoch gibt es Unterschiede bzw. natürliche Gegebenheiten ob ein pH-Wert ohne weiters zu senken ist.
Für die erfahrernen Aquarianer ist nicht jede Absenkung des pH-Wertes gleich einfach oder schwierig. Es kommt immer auf die natürliche Bremse, nämlich die KH an.
Für ungeübte oder in der Chemie weniger Bewanderte ist von der Handhabung mit anorganischen Säuren abzuraten. Nicht nur eigene Verletzungen sind möglich, auch Schäden an den Tieren und das ist vorrangig zu betrachten.
Grüße
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Re: Südamerika = Schwarzwasser???

Beitragvon Brochis01 » 24.05.2009, 19:18

Symphysodon hat geschrieben:
Brochis01 hat geschrieben:Hallo,

Und zum Thema Schwarzwasser sei folgendes zu bemerken: Durch den hohen Anteil an Huminsäuren bekommt dieses Wasser eine braune Färbung und wird fälschlicherweise als "Schwarzwasser" bezeichnet.

Im Aquarium kann man den selben Effekt erzielen, in dem man dem Wasser Torf, oder aufbereitete [u]flüssige Huminsäuren [/u]zusetzt.

Aber ACHTUNG, die Gefahr des Absenkens des pH Wertes in den sauren Bereich, durch die Zugabe dieser Säuren ist gegeben. Der pH Wert sollte deshalb nach der Zugabe kontrolliert werden.


Zu 1
...fälschlicherweise? Was ist denn dann echtes "Schwazwasser?
Der von mir gebrauchte Ausdruck bezieht sich auf die Bezeichnung und nicht auf das Objekt mein lieber Rudi. Und die Unterschiede und das warum das so ist,
muß ich Dir bestimmt nicht erklären, denn das würde bedeuten, dass ich Eulen nach Athen tragen müßte. Und dazu hab ich keine Lust !
:D :D :D

Zu 2
...kenne ich nicht.
Schade ! :p :p :p
Aber es gibt von bestimmten Anbietern "Flüssigkeiten" die den Effekt des sogenannten Schwarzwassers nachahmen sollen. Meist sind die Inhaltsstoffe Torf und Eichenrindenextrakte in konzentrierter Form.

Zu 3
Das ist erst mal generell so richtig. Jedoch gibt es Unterschiede bzw. natürliche Gegebenheiten ob ein pH-Wert ohne weiters zu senken ist.
Für die erfahrernen Aquarianer ist nicht jede Absenkung des pH-Wertes gleich einfach oder schwierig. Es kommt immer auf die natürliche Bremse, nämlich die KH an.
Für ungeübte oder in der Chemie weniger Bewanderte ist von der Handhabung mit anorganischen Säuren abzuraten. Nicht nur eigene Verletzungen sind möglich, auch Schäden an den Tieren und das ist vorrangig zu betrachten.
Wie war, wie war !


Aber wie geht es denn nun weiter ashey 2000 ?
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