Kranker Borellii Barsch

Rund um die Diagnose und mögliche Therapien von Krankheiten der Zierfische.

Kranker Borellii Barsch

Beitragvon kororu » 27.03.2008, 17:53

Hallo,

ich habe ein Problem mit meinem Borellii Zwergbuntbarsch Männchen und bin mir nicht sicher was er haben könnte.
Hoffe ihr könnt mir weiter helfen und bedanke mich schonmal für eure antworten

Eckdaten

Maße oder Volumen des Beckens, Antwort: 200L
Wie lange läuft das Becken, Antwort: 3/4 Jahr
Beckentemperatur, Antwort: 25°C
verwendete Technik, Antwort:Eheim Aussenfilter
Besatz, Antwort: 3 Guramis, 5 John Endler Guppy pärchen, Borellii Zwergbuntbarsch männchen/weibchen, 7 Panda Panzerwelse, 2 Zwergschilderwelse
Temperatur Wechselwasser, Antwort:
Häufigkeit Wasserwechsel, welche Menge? Antwort: alle zwei Wochen
ca 1/4
Wann war letzter Wasserwechsel? Antwort: vor drei Tagen
Welches Futter, wie oft? Antwort: Flocken, Chips, Granulat oder Lebendfutter; 2-3 mal täglich etwas

Wasserwerte

Beckenwasser: pH, KH, Nitrit, Nitrat, (bitte mit Tropfentests arbeiten)Antwort: pH 6,7, KH 2, Nitrit 0,05, Nitrat 0,5-1
Messung mit Tropfen oder Streifen? Antwort: tropfen
Sind chemische Mittel ins Becken gebracht worden? Antwort: Nein

Krankheitssymptome

Wer ist betroffen? Antwort: Borellii Zwergbuntbarsch Männchen
erhöhte Atemfrequenz? Antwort: normal und wenn er sich bewegt schnell
körperliche, optische Symptome? Antwort: er liegt fast nur noch auf dem boden, wenn er schwimmt sieht man das es ihm sehr schwer fällt gerade und vorallem die höhe zuhalten, sprich er fällt immer wieder auf dem Boden runter. Wenn er sich am schwimmen hält steht er meistens senkrecht kopf nach oben gerichtet.
Wie lange wurden die Symptome schon beobachtet? Antwort: ca. eine woche
Kot: Konsistenz u. Farbe (z.B. gallertartig, fädig, weiß), Antwort: normal wie es sein soll


Vorangegangene Behandlung
noch keine Behandlung
Mit welchem Medikament? Antwort:
Wie lange? Antwort:
Erfolg? Antwort:
Im Becken oder ausserhalb/Quarantänebecken, Antwort:
wurde danach über Kohle gefiltert? Antwort:

Was ich noch sagen sollte die Temperatur wurde erst vor ein paar tagen von 24°C auf 25°C erhöht.
Und das zweite Borellii Weibchen ist vor 3 wochen an fast den selben symptomen gestorben.
kororu
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Beitragvon Aqua-Aquaristik » 27.03.2008, 21:28

Hallo,

wie alt ist denn das Tier in etwa. An den Wasserwerten kann ich jetzt nichts besonderes entdecken, die sind in Ordnung.

Könnte eine Infektion der Schwimmblase sein oder auch eine Entzündung. Bei einer Entzündung würde eine Temperaturerhöhung helfen, eine Infektion wäre schwerer zu behandeln. Frisst denn der Fisch noch? Wie lange war der Fisch davor erkrankt.

Gruß

Matthias
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Beitragvon kororu » 28.03.2008, 19:00

also er ist jetzt ca 1 jahr, und erkrankt ist er ca 1 woche vorher war er noch nie krank.
Und fressen tut er immer noch gut und auch recht viel.

Aber vielen dank schonmal für die antwort.
kororu
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Beitragvon Aqua-Aquaristik » 28.03.2008, 21:23

Hallo,

dann versuch doch das mal

http://www.aqua-aquaristik.de/Forum/vie ... tml#120280

Gruß

Matthias
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Beitragvon Aqua-Aquaristik » 28.03.2008, 21:26

ich nochmal, also probier nur die Temperaturerhöhung aus. Damit kannst du nicht so viel falsch machen als gleich mit Medikamenten ran zu gehen. Wenn du eine Veränderung in negative Richtung bemerkst, dann brich die Sache sofort ab.

Gruß

Matthias
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Beitragvon kororu » 29.03.2008, 16:33

ja werd ich machen, vielen dank für den tipp.
kororu
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Beitragvon chiligt » 06.04.2008, 09:46

Hi,

ich vermag nicht zu sagen, welche Krankheit das Tier nun hat, aber ein guter Grund dafür warum der Barsch krank geworden ist könnte die Fütterung sein.
Also ein weitverbreitetes Problem mit Borelli Barschen ist, daß die meisten leider an Überfütterung sterben. Diese Art kommt aus oft relativ nährstoffarmen Gewäsern und die meisten sterben daher eher an zu viel Futter. Deine angegebene Fütterung von 2-3 Mal tgl. halte ich für viel zu viel!
Beste Grüße
chiligt
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Beitragvon Symphysodon » 06.04.2008, 10:08

Hi!
Ein herzliches Willkommen im Forum und viel Spaß, wünsche ich dir.

Zum Ersten, einen Schwimmblasendefekt schließe ich aus. Dafür stimmen die Symptome nicht. Zum Zweiten schieße ich eine Überfütterung ebenfalls nicht aus. Eine Organschädigung in Form von Verfettung, da es die Folge sein könnte. Bei Schwanzstehern sind das oft solche Folgeerscheinungen. Im konkreten Fall heißt das, dass du erst mal 10 Tage gar nicht fütterst und dann nur 1/10 der bisherigen Menge. Soge für genügend Sauerstoff im Becken. Eine regelmäßige Easy Lifeanwendung wirkt sich positiv auf die Gesundung aus.
Grüße
Rudi
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