Schmetterlingsbuntbarsch mit Geschwür hinter Kiemendeckel

Rund um die Diagnose und mögliche Therapien von Krankheiten der Zierfische.

Schmetterlingsbuntbarsch mit Geschwür hinter Kiemendeckel

Beitragvon Dani » 17.07.2008, 09:53

Hallo,

mein Schmetterlingsbuntbarsch hatte vor ca. 2 Wochen einen abstehenden Kiemendeckel aufgrund einer Verdickung, oder Geschwür hinter einem Kiemendeckel. Es hing auch ein kleiner Hautfetzen weg. Das war wirklich ein Hautfetzen, keine Würmer oder sowas.

In meinem AQ ist alles in Ordnung. Von den Wasserwerten, bis zu den Fischen läuft alles sehr stabil.

Der betroffene Schmetterlingsbuntbarsch frisst und verhält sich absolut normal.

Ich konnte keine Krankheit ausmachen, die dieses "Geschwür" auslöst. Irgendwo hab ich was von Jodmangel gelesen. Habe vermehrt Frost- und Lebendfutter verfüttert. Wobei ich das eh häufig tue.

Die "Schwellung" ging wieder zurück, so dass kaum mehr was zu erkennen war.

Doch seit vorgestern scheint das wieder etwas anzuschwillen.

Es ist absolut nichts zu sehen, außer, dass der Kiemendeckel dann entsprechend absteht und so ein "Geschwür", das aber rosa und glatt ist - also normale Farbe der Kiemen - zu sehen ist.

Was kann das sein? Was kann ich tun?

Ich hab übrigens noch 3 weitere Schmetterlingsbuntbarsche im AQ, bei denen alles in Ordnung ist. - Es ist auch nur die eine Seite des Barsches betroffen.

Vielen Dank und liebe Grüße,

Dani :-)
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Beitragvon Tigerle » 17.07.2008, 14:33

Hallo,

wie du das beschrieben hast, klingt die Schwellung mit abstehendem Kiemendeckel nur auf einer Seite genau wie die "Erkrankung" einer Moosgrünen Barbe von mir. Ich hatte das auch schonmal im Forum beschrieben. Selbst diesen abstehenden Hautfetzen hatte meine Barbe vor einigen Tagen und jetzt ist er wieder weg, die Schwellung etwas zurück gegangen. Es könnte wirklich gut Jodmangel sein. Ich frage mich, ob es da nicht ein Mittel gibt, mit dem man dem Wasser direkt Jod zuführen kann?

Viele Grüße
Tigerle
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Beitragvon Aqua-Aquaristik » 17.07.2008, 21:26

Hallo,

wie ist denn die Atemfrequenz? Ist sie erhöht? Könnten auch Kiemenparasiten sein.

Jodmangel könnte auch sein, aber da sollte eine Behandlung besser in einem Quarantänebecken durchgeführt werden, um die anderen Fische nicht zu gefährden.

Gruß

Matthias
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Beitragvon Dani » 17.07.2008, 21:54

Hallo,

wie würde denn so eine Jodbehandlung aussehen?

Vorhin hab ich noch mal genau geschaut. Die Schwellung ist größer geworden. Es hing wieder ein kleiner Hautfetzen weg. Wenn ich den Fisch von der "gesunden" Seite sehe, ist der so normal und quietschfidel, dass es gar nicht besser sein könnte.

Mir ist aufgefallen, dass er besonders leuchtende Farben hatte. Er hat auch sein Weibchen leicht angebalzt. Also von der richtigen Seite isses ein echter Prachtkerl. Er ist auch kein bisschen apathisch oder zurückhaltender oder sonst irgendwie auffällig...

Warum haben meine anderen Fische und besonders die anderen Buntbarsche dieses "Geschwür" nicht oder zeigen Anzeichen davon? Das macht mich etwas stutzig, weshalb ich lieber nichts tun würde, was dem Fisch Stress zufügt.

Hab auch an nen Tierarzt gedacht... Aber ein normaler wird sich damit kaum auskennen, oder? Ah oder ich frag mal meinen Fischhändler... Das wär noch ne Möglichkeit. Der sollte sich da auskennen.

Oder hat jemand noch ne Idee?

Das mit der Behandlung von Jodmangel würde mich trotzdem interessieren, falls es dann doch noch anstehen sollte.

Ganz lieben Dank,

Dani :-)
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