Tuberkulose?

Rund um die Diagnose und mögliche Therapien von Krankheiten der Zierfische.

Tuberkulose?

Beitragvon NeuDelWin » 30.04.2011, 20:36

Hi, ich habe heute eine meiner Purpurkopfbarben etwas abseits der anderen mit dicken Bauch, Glubschaugen und gestreubten Schuppen gesehen. Beim Fangen zum separat setzen bewegte sich das Tier aber noch sehr agil, eigentlich wie immer. Also hier mal der Diagnosebogen:

1.Wann ist das Problem zum 1. mal aufgetreten ?
TageWoche/Monate 1 Tag

2.Welche Körperteile sind betroffen ?
Kopf
Kiemen
Augen
Maul
Rumpf
Rücken
Bauch X

Flossen
Rücken
Schwanz
After
Bauch
Brust

3.Wie sehen die betroffenen Körperteile aus ?
samtig
krieskörnig
Löcher
Knoten
blutunterlaufen
offenes Geschwür
Sonstiges X

4.Wie ist das Verhalten der betroffenen Fische ?
Flossenklemmen
Kiemen sind abgespreitzt X
Fische scheuern mit den Kiemen über den Bodengrund
Fische sind abgemagert
Fressunlust
Fische rutschen mit dem Bauch meist am Boden
Fischen schnappen nach Luft an der Oberfläche
Schnelle Kiemenbewegungen
Sonstiges Fisch sondert sich ab

5. Welche Arten sind betroffen ?
Bitte nennen Sie die Art und Anzahl 1 Purpurkopfbarbe weiblich

6. Angaben zum Aquarium
Größe / Literzahl 101x41x50 (170L, Juwel Panorama)
Temperatur 24°C
Besatz/Gesamtbestand 2 Ancistrus mit Brut, 8 Purpurkopfbarben (3m/5w), 3 Black Mollys (1m/2w), ca. 25 junge (3cm) Metallpanzerwelse
Anzahl
Wie ist das Aquarium bepflanzt:
minimal
gut X
sehr gut
Wasserwechsel/Rhythmus Wasserwechsel ca. alle 2 Wochen aus Zeitgründen, ca. 30L
letzter vor ca. 10 Tagen
Filter Eheim Professional 2
Leistung in Liter pro h 700
Innenfilter
Ausenfilter X
Wird über Kohle gefiltert ?
ja
nein X

7.Angaben zum Aquarienwasser
pH 7
GH 7
kH 5-6
Sonstige Angaben über Inhaltsstoffe, Kupfer usw.
Werden dem Wasser Zusatzstoffe beigegeben ? nein
Dünger,Wasseraufbereiter usw.

8. Sonstige Angaben zum Aquarium
Sind eventuell folgende Stoffe in das Aquarium gelangt ?
Nikotin nein
Reinigungsmittel nein
chm.Dämpfe nein
Lösungsmittel nein
Sind bereits Therapiemaßnahmen erfolgt ? nein
Bezeichnung
Reihenfolge
Welches Medikament wurde angewendet ?
Bezeichnung
Hersteller
Zeitraum


Ich hoffe jemand kann meinen Verdacht bestätigen oder wiederlegen. Und ich hoffe mal im großen Becken hat sich noch niemand angesteckt.

Gruß, Tobi
Benutzeravatar
NeuDelWin
Skalar
 
Beiträge: 305
Registriert: 13.01.2011, 20:37
Wohnort: Friedrichdorf

Re: Tuberkulose?

Beitragvon Aqua-Aquaristik » 02.05.2011, 12:00

Hallo,

das hört sich für mich schwer nach der Bauchwassersucht an. Bitte besorge dir ein geziehltes Medikament und verabreiche es nach Anleitung. Die Wasserwechselintervalle solltest du häufiger machen oder zu mindesntens mehr Wasser wechseln. Als Daumenrichtwert gilt ca 25%. Mit dem Wasserwechsel senkst du die u.a. Keimdichte, also die Menge an Krankheitskeimen im Wasser. Den Wasserwechsel jetzt natürlich erst nach der Behandlung mit dem Medikament. Falls du Kohle im Filter hast, dann muss die vorher raus.

Gruß

Matthias
Benutzeravatar
Aqua-Aquaristik
Administrator
 
Beiträge: 15013
Registriert: 12.02.2004, 19:24
Wohnort: Kronberg

Re: Tuberkulose?

Beitragvon NeuDelWin » 02.05.2011, 16:39

Hi, danke für den Tip. Ich besorge mir nachher noch das Medikament. Der kranke Fisch ist in Einzelhaft, muß das "Alte" Becken trotzdem behandelt werden? Ich mache jetzt einen Wasserwechsel von 50% und setze erst danach ein Medikament ein.

Gruß, Tobi
Benutzeravatar
NeuDelWin
Skalar
 
Beiträge: 305
Registriert: 13.01.2011, 20:37
Wohnort: Friedrichdorf

Re: Tuberkulose?

Beitragvon Symphysodon » 02.05.2011, 16:44

Hi,
für die Bauchwassersucht ist ein Erreger verantwortlich. Also sollte er auch bekämpft werden und das nicht nur im Quarantänebecken. Das Größe Becken ist natürlich auch infiziert und muss ebenfalls behandelt werden.
Google mal ach Bauchwassersucht und wenn du dir sicher bist, dass die Symptome übereinstimmen, kannst du eine Behandlung beginnen.
Grüße
Rudi
Benutzeravatar
Symphysodon
Diskus
 
Beiträge: 5749
Registriert: 02.09.2005, 14:36
Wohnort: Brandis

Re: Tuberkulose?

Beitragvon NeuDelWin » 03.05.2011, 21:04

Sodele, ich behandle jetzt mit JBL Furanol. Allerdings habe ich den erkrankten Fisch erlöst, weil er zunehmend zuckungen hatte und allgemein keinen guten Eindruck mehr machte. Außerdem hat mir der Kerl in der Zoohandlung geraten, ihn jetzt gleich zu erlösen, wenn er in dem Becken stirbt müßte ich alles gründlichst desinfizieren .... so würde eine normale reinigung wegen der Keimdichte auch reichen (was da auch immer dran sein mag). Zur Sicherheit behandle ich nun trotzdem das große Becken und das Quarantänebecken.

Übrigens haben wir uns nochmal ausgibig über die Ursachen unterhalten: Er meinte es könne daran liegen, das ich einen kompletten Kieswechsel gemacht habe. Allerdings habe ich das Becken halb voll mit Wasser stehen lassen dabei und den Filter weiter in Betrieb gelassen damit der mir blos nicht abstirbt. Der Verkäufer meinte, dadurch könnte ich den Erreger, der ja wohl in jedem Becken sowieso vorhanden ist, aufgewirbelt haben und evtl. war das infizierte Tier zu dem Zeitpunkt schon geschwächt.

Wie dem auch sei: Danke nochmal für die Tips und ich hoffe es breitet sich nicht aus. Momentan sehen alle gesund aus, das hat wohl aber nichts zu sagen...

Gruß, Tobi
Benutzeravatar
NeuDelWin
Skalar
 
Beiträge: 305
Registriert: 13.01.2011, 20:37
Wohnort: Friedrichdorf

Re: Tuberkulose?

Beitragvon Symphysodon » 04.05.2011, 09:03

NeuDelWin hat geschrieben:Sodele, ich behandle jetzt mit JBL Furanol. Allerdings habe ich den erkrankten Fisch erlöst, weil er zunehmend zuckungen hatte und allgemein keinen guten Eindruck mehr machte. Außerdem hat mir der Kerl in der Zoohandlung geraten, ihn jetzt gleich zu erlösen, wenn er in dem Becken stirbt müßte ich alles gründlichst desinfizieren .... so würde eine normale reinigung wegen der Keimdichte auch reichen (was da auch immer dran sein mag). Zur Sicherheit behandle ich nun trotzdem das große Becken und das Quarantänebecken.


HI,
so leid es mir tut, ich muss schon wieder die Zoohändler kritisieren, aber manche sind wie einige Politiker, die nur reden und wenn sie Glück haben kommt auch etwas wahres heraus. Meistens aber nur warme Luft.
Wenn ein infiziertes Tier stirbt wird doch daraus keine Bombe die schlagartig alle im Körper befindlichen Bakterien frei setzt. Bakterien bleiben größtenteils im Körper und sterben auch dort ab. Schließlich verändern sich auch für Bakterien die Lebensbedingungen im toten Tier.
Wie hoch auch die Keimdichte in einem Aquarium ist, es muss entkeimt werden und das kann mit einfachsten Mitteln geschehen, (trifft auf das Quarantänebecken zu) nämlich mit Wasserentzug. Damit ist gemeint, dass ein Becken einige Tage vollkommen trocken gehalten werden muss. Da braucht nicht mal eine "Schruppaktion" vorausgegangen sein.
Ein inbetrieb befindliches Becken braucht schon eine medikamentöse Behandlung. Aber auch nicht intensiver als bei einer allgemeinen Behandlung von Tieren.


NeuDelWin hat geschrieben:Übrigens haben wir uns nochmal ausgibig über die Ursachen unterhalten: Er meinte es könne daran liegen, das ich einen kompletten Kieswechsel gemacht habe. Allerdings habe ich das Becken halb voll mit Wasser stehen lassen dabei und den Filter weiter in Betrieb gelassen damit der mir blos nicht abstirbt. Der Verkäufer meinte, dadurch könnte ich den Erreger, der ja wohl in jedem Becken sowieso vorhanden ist, aufgewirbelt haben und evtl. war das infizierte Tier zu dem Zeitpunkt schon geschwächt.

Wie dem auch sei: Danke nochmal für die Tips und ich hoffe es breitet sich nicht aus. Momentan sehen alle gesund aus, das hat wohl aber nichts zu sagen...

Gruß, Tobi


Man sollte sich mal überlegen, ein Aquarium ist in betrieb, der Filter läuft und filtert (so sollte es sein) drei mal den Beckeninhalt pro Stunde, Dass dabei eine Verwirblung stattfindet und frei treibende Bakterien verwirbeln, ist wohl nicht von der Hand zu weisen. Eine Wasserbewegung, durch hantieren im Becken, ist da wohl nicht relevant und nicht ursächlich was ein allgegenwärtiges Vorhandensein von Bakterien über ein bestimmtes Maß übersteigen würde. Allerdings ist es fraglich ob auch in dem Wasser eine Vermehrung der Bakterien stattfinden kann (was ich sehr bezweifle). Bakterien so wie Vieren benötigen ein "Betätigungsfeld", also ein Medium um aktiv werden zu können.
Meiner Meinung nach halten sie sich im Wasser merhr schlecht als recht. Sie überleben lediglich und warten auf ein neues Opfer.
Geschwächte Tiere, und diesbezüglich hat der Zoohändler Recht, sind eine leichte Beute von Erregern.
Die Dichte der Erreger spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.
Grüße
Rudi
Benutzeravatar
Symphysodon
Diskus
 
Beiträge: 5749
Registriert: 02.09.2005, 14:36
Wohnort: Brandis

Re: Tuberkulose?

Beitragvon NeuDelWin » 04.05.2011, 17:20

Ok, ich habe es registriert. Aber mal eine ganz andere Frage, vieleicht hast du oder jemand anderes schonmal mit dem oben erwähnten Medikament zu tun gehabt.

Ich habe jetzt erstmal im kleinen Becken angefangen zu behandeln, weil der kranke Fisch dort zuletzt war. Das Große kommt danach.

Ich habe 2 Tabletten (für 40L Wasser) gelöst und in das 60L Becken gegeben. Vorher habe ich den Filter in ein anderes Becken, das ich später auch behandeln will, gehängt und 2 45L Filter aus dem Ersatzteillager für die Belüftung des Beckens eingehängt. Laut Beipackzettel soll ich nach 5 Tagen, das wäre Sonntag, 30% Wasser wechseln, also gut 15L, und dann 24 Stunden über Aktivkohle Filtern. Das Problem: Wie mache ich das am besten mit der Aktivkohle? Kann ich da auch die beiden kleinen Ersatzfilter dafür nehmen? sind halt so uralte Eheim Filterchen und derzeit nur mit Schwamm bestückt. Fische 5 Tage nicht füttern erscheint mir auch schwierig, halten die das so ohne Weiteres aus?
Ok, also wenn ich das so gemacht habe wie es in der Packung steht, kann ich am Montag den regulären Filter wieder in das Becken hängen. Natürlich reinige ich ihn vorher.

So, ist der Ablauf so in Ordnung oder hat jemand besser (einfacherere) Vorschläge aus eigener Erfahrung mit diesem Medikament?

Und wenn ich das kleine Becken habe, wie kriege ich Belüftung in das Große Becken, wenn ich den Filter abhänge? Da reichen sicherlich die 2 kleinen 45L Filter nicht mehr aus. Außerdem könnte es schwer werden, den 700L/h Filter in dem 60L Becken laufen zu lassen. Also ich bin für jeden guten Tip offen.

Gruß, Tobi
Benutzeravatar
NeuDelWin
Skalar
 
Beiträge: 305
Registriert: 13.01.2011, 20:37
Wohnort: Friedrichdorf

Re: Tuberkulose?

Beitragvon Symphysodon » 04.05.2011, 19:28

NeuDelWin hat geschrieben:Ok, ich habe es registriert. Aber mal eine ganz andere Frage, vieleicht hast du oder jemand anderes schonmal mit dem oben erwähnten Medikament zu tun gehabt.

Ich habe jetzt erstmal im kleinen Becken angefangen zu behandeln, weil der kranke Fisch dort zuletzt war. Das Große kommt danach.
... und warum machst du das nicht parallel bzw. lässt das kleine Becken trocken stehn?
Ich habe 2 Tabletten (für 40L Wasser) gelöst und in das 60L Becken gegeben.
Wenn zwei Tabletten nur für 40 l reichen ist das für ein 60 l Becken zu wenig. Damit würdest du nicht auf die verlangte Dosis kommen. Mit einer Unterdosis erreichst du nur, dass die Erreger imun gegen das Mittel werden.
Vorher habe ich den Filter in ein anderes Becken, das ich später auch behandeln will, gehängt und 2 45L Filter aus dem Ersatzteillager für die Belüftung des Beckens eingehängt. Laut Beipackzettel soll ich nach 5 Tagen, das wäre Sonntag, 30% Wasser wechseln, also gut 15L, und dann 24 Stunden über Aktivkohle Filtern. Das Problem: Wie mache ich das am besten mit der Aktivkohle? Kann ich da auch die beiden kleinen Ersatzfilter dafür nehmen? sind halt so uralte Eheim Filterchen und derzeit nur mit Schwamm bestückt.
Also, sind die Filtereinsätze keine Kohlefilter, eben nur Schwammfilter? Das würde nicht funktionieren, denn das Medikament muss aus dem Wasser. Kleiner Trick: du wechselst 2x zu 100% und damit hast du das Medikament auch aus dem Wasser (d.h. drei neue Füllungen).
Fische 5 Tage nicht füttern erscheint mir auch schwierig, halten die das so ohne Weiteres aus?
Doch, die halten das zur Not auch 3 Wochen aus.
Ok, also wenn ich das so gemacht habe wie es in der Packung steht, kann ich am Montag den regulären Filter wieder in das Becken hängen. Natürlich reinige ich ihn vorher.
Ja klar, kannst es aber auch so machen wie ich es beschrieben habe.
So, ist der Ablauf so in Ordnung oder hat jemand besser (einfacherere) Vorschläge aus eigener Erfahrung mit diesem Medikament?

Und wenn ich das kleine Becken habe, wie kriege ich Belüftung in das Große Becken, wenn ich den Filter abhänge? Da reichen sicherlich die 2 kleinen 45L Filter nicht mehr aus. Außerdem könnte es schwer werden, den 700L/h Filter in dem 60L Becken laufen zu lassen. Also ich bin für jeden guten Tip offen.
Es steht wohl so in der Anleitung, dass eine Zusatzbelüftung nötig ist? Als Zusatzbelüftung kannst du dir mal eine kleine Membranpumpe zulegen und damit die Zusatzbelüftung garantieren.

Gruß, Tobi
Grüße
Rudi
Benutzeravatar
Symphysodon
Diskus
 
Beiträge: 5749
Registriert: 02.09.2005, 14:36
Wohnort: Brandis

Re: Tuberkulose?

Beitragvon NeuDelWin » 04.05.2011, 19:43

Symphysodon hat geschrieben:
NeuDelWin hat geschrieben:Ok, ich habe es registriert. Aber mal eine ganz andere Frage, vieleicht hast du oder jemand anderes schonmal mit dem oben erwähnten Medikament zu tun gehabt.

Ich habe jetzt erstmal im kleinen Becken angefangen zu behandeln, weil der kranke Fisch dort zuletzt war. Das Große kommt danach.
... und warum machst du das nicht parallel bzw. lässt das kleine Becken trocken stehn?

Also ich möchte das Becken nicht trocken legen um zur Not immernoch ein Ausweichbecken bieten zu können. Außerdem ist es gut bepflanzt und ich möchte die Pflanzen ungern austrocknen lassen. In ein anderes Becken will ich sie auch nicht hängen weil da gerne an den Wurzeln geknabbert wird. Parallel deswegen nicht, weil ich nicht weiß wohin mit dem Filter in der Zeit.


Ich habe 2 Tabletten (für 40L Wasser) gelöst und in das 60L Becken gegeben.
Wenn zwei Tabletten nur für 40 l reichen ist das für ein 60 l Becken zu wenig. Damit würdest du nicht auf die verlangte Dosis kommen. Mit einer Unterdosis erreichst du nur, dass die Erreger imun gegen das Mittel werden.

Also da dort steht "40L Wasser" und bei einem 60L Becken nicht unbedingt auch 60L Wasser drin sind sondern in meinem Falls etwa 10l Kies, jetzt 2 Filter, Steine, Gebäude usw.... und weil das Wasser nicht bis zur Oberkante steht, gehe ich natürlich davon aus, das mein 60L Becken evtl. nur zu 40L mit Wasser gefüllt ist. Vieleicht zu 45L ... naja

Vorher habe ich den Filter in ein anderes Becken, das ich später auch behandeln will, gehängt und 2 45L Filter aus dem Ersatzteillager für die Belüftung des Beckens eingehängt. Laut Beipackzettel soll ich nach 5 Tagen, das wäre Sonntag, 30% Wasser wechseln, also gut 15L, und dann 24 Stunden über Aktivkohle Filtern. Das Problem: Wie mache ich das am besten mit der Aktivkohle? Kann ich da auch die beiden kleinen Ersatzfilter dafür nehmen? sind halt so uralte Eheim Filterchen und derzeit nur mit Schwamm bestückt.
Also, sind die Filtereinsätze keine Kohlefilter, eben nur Schwammfilter? Das würde nicht funktionieren, denn das Medikament muss aus dem Wasser. Kleiner Trick: du wechselst 2x zu 100% und damit hast du das Medikament auch aus dem Wasser (d.h. drei neue Füllungen).
Fische 5 Tage nicht füttern erscheint mir auch schwierig, halten die das so ohne Weiteres aus?
Doch, die halten das zur Not auch 3 Wochen aus.

ok, das beruhigt mich schonmal. Ach ja: Im Quarantänebecken hatte ich einen Frosch. Den habe ich sicherheitshalber mal raus getan. Gehe davon aus, das der sich sowieso nicht ansteckt (?). Also erstmal ins große Becken (was auch noch dran kommt wenn ich weiß, wohin in der Zeit mit dem Filter)

Ok, also wenn ich das so gemacht habe wie es in der Packung steht, kann ich am Montag den regulären Filter wieder in das Becken hängen. Natürlich reinige ich ihn vorher.
Ja klar, kannst es aber auch so machen wie ich es beschrieben habe.

Also ich hatte vor, mir irgendwas einfallen zu lassen um wenigstens einen der kleinen Filter mit Aktivkohle zu bestücken. Das muß irgendwie machbar sein und ich kriege das irgendwie hin. Wenn ich das beim kleinen Becken schaffe, klappt es auch irgendwie beim Großen später. Ich betrachte das als Übrung irgendwie. Und so lange im Großen nicht akut irgendwelche Anzeichen für einen erneuten Infizierten auftreten, will ich erst das Kleine fertig machen.

So, ist der Ablauf so in Ordnung oder hat jemand besser (einfacherere) Vorschläge aus eigener Erfahrung mit diesem Medikament?

Und wenn ich das kleine Becken habe, wie kriege ich Belüftung in das Große Becken, wenn ich den Filter abhänge? Da reichen sicherlich die 2 kleinen 45L Filter nicht mehr aus. Außerdem könnte es schwer werden, den 700L/h Filter in dem 60L Becken laufen zu lassen. Also ich bin für jeden guten Tip offen.
Es steht wohl so in der Anleitung, dass eine Zusatzbelüftung nötig ist? Als Zusatzbelüftung kannst du dir mal eine kleine Membranpumpe zulegen und damit die Zusatzbelüftung garantieren.

In der Anleitung steht, das man den eigentlichen Filter zum Schutz der Bakterien lieber nicht mit dem Medikament laufen lassen soll sondern lieber in einem anderen Wasserbehälter. Die Fische brauchen in den 5 Tagen dann eine andere Belüftung und ich hatte halt die kleinen Filter noch rumliegen. Ich habe auch noch eine Membranpumpe, allerdings keinen passenden Schlauch. Muß ich besorgen. Komischerweise schenkt mir mein ganzes Umfeld seinen alten Aquarienkram seit die wissen das ich mir 2 zugelegt habe.

Gruß, Tobi
Benutzeravatar
NeuDelWin
Skalar
 
Beiträge: 305
Registriert: 13.01.2011, 20:37
Wohnort: Friedrichdorf


Zurück zu Zierfischkrankheiten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron