von 60 auf 180l - was macht Sinn?

Wer verträgt sich mit wem und wer nicht?

von 60 auf 180l - was macht Sinn?

Beitragvon HannaH 2008 » 20.01.2009, 16:31

So, da ich nun lange genug mit dem 60l Aquarium rumgedoktert habe, ist der Entschluss gereift in einem etwas größeren Teil vielleicht ein "Gleichgewicht" zwischen den gebährfreudigen Mollys und einigen deren Nachwuchs-fressenden Fischen herstellen zu können.
Bevor ich aber dieses Unterfangen starte, wollte ich gern eure Ratschläge einholen.
Also mehr als 180l sind leider aus Platzgründen nicht drin. Was könnte ich zu meinen Mollys und einem einzelnen Zwergschilderwels setzen? Hübsch wär ja etwas, dass die Babymollys gleich als Lebendfutter verwertet... Und gibt es irgendeine Kugelfischart, die sich in dieser Gesellschaft wohlfühlen könnte (Schnecken habe ich nämlich ohne Ende)
Die Wasserwerte in meinem derzeitigen Becken sind:
pH 6,8
KH 6
Nitrit 0
Nitrat 8
Temperatur 26
(Ich weiß ja nicht, ob das in einem größeren Becken automatisch wieder so wird)

Reichen 180l überhaupt aus um Mollys und Mollyfresser gleichzeitig zu beherbergen :?:
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Re: von 60 auf 180l - was macht Sinn?

Beitragvon Aqua-Aquaristik » 20.01.2009, 19:53

Hallo,

Kugelfische hält man besser in einem Artenbecken, daher würde ich sie lieber aus dem Becken lassen.

Mollys und Fressfeinde gehen. Sie ja auch selber ihre Jungen. Wie groß soll es denn sein das Becken? Hast du dich da schon entschieden. Wenn es hoch genug ist, dann wären vielleicht Skalare möglich. Oder einfach Schwertträger oder Guppys. Die fressen auch so ziemlich alles was sie erwischen.

Gruß

Matthias
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Re: von 60 auf 180l - was macht Sinn?

Beitragvon HannaH 2008 » 20.01.2009, 21:02

Ich wollte ein Becken von Fluval "Vicenca 180". Das ist mit den Maßen 92 x 41 x 55cm angegeben. Reicht diese Höhe für Scalare? Schick sind die ja schon. Würde dann auch noch ein Schwarm Neons mit rein passen oder wird das zu viel?
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Re: von 60 auf 180l - was macht Sinn?

Beitragvon Haui » 20.01.2009, 22:49

Hallo,
also Guppys würde ich nicht nehmen, da sie doch selbst dann noch mehr Nachkömmlinge liefern!
Ich finde Zwergbuntbarsche ganz passend, vielleicht Agassiz- oder Kakaduzwergbuntbarsche, die fressen auch den Nachwuchs der Mollys und zeigen nebenher noch ein ganz interessantes Verhalten.
Jedoch weiß ich grad nicht wie die von de Wasserwerten her passen.

Mfg Haui
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Re: von 60 auf 180l - was macht Sinn?

Beitragvon Aqua-Aquaristik » 21.01.2009, 12:55

Hallo,

ja die würden auch passen die Zwerbuntbarsche.

Hmm bei 55cm ist es Grenzland. Man sagt eigentlich 60cm Höhe und 200 Liter sollten die Becken haben. Ist halt beides knapp unterhalb. Vielleicht ein Paar.

Gruß

Matthias
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Re: von 60 auf 180l - was macht Sinn?

Beitragvon HannaH 2008 » 21.01.2009, 13:20

Aber setzen die Barsche nicht den Pflanzen so zu- meine Eltern haben Purpurprachtbarsche und das Becken sieht nicht sooo toll aus. Außerdem vermehren die sich ja auch wieder und da ist dann niemand da, der sie frisst...
Dann doch lieber ein "kleines Skalarpäärchen". Da gibt es doch bestimmt ne Art, die nicht so riesig wird... :?
Der liebe Gott hat uns die Tiere anvertraut - nicht ausgeliefert. (Erich Schulte)
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Re: von 60 auf 180l - was macht Sinn?

Beitragvon Haui » 21.01.2009, 20:08

Da muss ich dich leider enttäuschen, alles Skalare werden relativ groß. Das finde ich selbst aber auch sehr schade :?

Die von mir oben genannten Barsche, habe ich selbst schon gehalten und hatte nie Probleme mit den Pflanzen.
Die Vermehrung hält sich auch in grenzen, da sie Brutpflege betreiben und das klappt oft nicht so ganz, zumindest am anfang!
Was für Fische sind noch im Becken? Ich denke mit einem Schwarm Salmlern sollte die Vermehrung der Barsche auch verhindert werden können ;)

Mfg Haui
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Re: von 60 auf 180l - was macht Sinn?

Beitragvon HannaH 2008 » 21.01.2009, 22:57

@haui
naja außer den zu dezimierenden Mollys hab ich im Moment nur noch einen Zwergschilderwels, der mit umziehen müsste. Für alles andere bin ich offen. Ich mag nur nicht Nachwuchs produzieren, für den ich dann irgendwelche Abnehmer suchen muss... Also wenn es da eine "Fischkombination" für meine o.g. Wasserwerte gibt, mit der ich ein "ökologische Gleichgewicht" herstellen könnte, wäre das optimal... Naja hübsch aussehen wäre natürlich auch noch ne Option - aber das ist ja Geschmacksache...
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Re: von 60 auf 180l - was macht Sinn?

Beitragvon Alysha » 22.01.2009, 11:57

Hallo,

also was noch ein umgänglicher Barsch ist ist der Nannacara anomala. Hab die auch in einem 180l gesellschaftsbecken mit viel Pflanzen.
Und bisher sind die mir gar nicht an die Pflanzen gegangen. Brauchen nur ein paar Höhlen und Verstecke. Ausserdem sind sie wirklich schön zu betrachten.
Und nachwuchs futtern tun sie auch gerne ;)

Gruss,
Alysha
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54l- Garnelen und Jungfischbecken
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Alysha
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