Symbiose

Ähnlich wie ein Süßwasseraquarium, aber doch irgendwie ganz anders. Daher alles rund um die Meerwasseraquarien hier.

Symbiose

Beitragvon Stefan » 13.02.2010, 00:38

Hallo
habe vor ein Nano Becken einzurichten ,welches 25 L hat
meine fragen die ich noch habe sind :

Welche Tiere betreiben Symbiose untereinander ? ( Koralle - Alge )
Kann ich da auch Garnelen, oder so gar Fische einsetzen ?
Ich lese immer man soll Osmose oder Destilliertes Wasser nehmen wie so ?
Muss die Beleuchtung einen Blauanteil zwingend haben ?
Wie lange Muss die Beleuchtungszeit sein ?



MFG
Stefan
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Re: Symbiose

Beitragvon Sven 76 » 15.02.2010, 21:31

Hallo Stefan,

als erstes gleich mal eine Frage an dich : Hast du vor mit dem Nano- Becken in die Meerwasseraquaristik einzusteigen ?

Du solltest wissen das Nano- Becken biologisch wesentlich instabiler sind als grössere Aquarien und einen erheblich grösseren Pflegeaufwand benötigen. Da kann viel schneller mal was schiefgehen und einem den Spass am Hobby verderben.

Welche Tiere betreiben Symbiose untereinander ? ( Koralle - Alge )

Die wichtigste Symbiose der Riffaquaristik hast du bereits erwähnt. Deine Frage ist aber sehr allgemein gestellt und daher in der Form nicht zu beantworten. Es gibt zu viele Symbionten um das hier im Detail aufzuzählen.

Kann ich da auch Garnelen, oder so gar Fische einsetzen ?


Fische gehen auf keinen Fall, dazu ist das Becken viel zu klein. Garnelen und Krebse sind aber machbar.
Einige Thor amboinensis und ein Paar (M/W) Neopetrolisthes maculatus sind interessante Pfleglinge und in Nanos gut zu halten.


Ich lese immer man soll Osmose oder Destilliertes Wasser nehmen wie so ?


Durch Umkehrosmose werden mögliche Schadstoffe entfernt und das Wasser entmineralisiert. Zusätzlich sollte man im Seewasserbereich noch einen Silikatfilter nach der Osmose schalten, denn viele Anemonen und Korallen reagieren empfindlich auf zu hohe Silikatkonzentrationen, die auch erhöhtes Algenwachstum verursachen.

Muss die Beleuchtung einen Blauanteil zwingend haben ?


Kurz und bündig : Ja
Blaues Licht dringt Aufgrund seiner Wellenlänge tiefer in das Wasser vor, nebenbei kommen die fluoreszierenden Farbanteile von Korallen so besser zur Geltung.

Wie lange Muss die Beleuchtungszeit sein ?


Hierbei orientiert man sich am besten an der Dauer eines Tropentages.
Zwischen 10 und 13 Stunden täglich, wobei die ersten und letzten 1,5- 2 Stunden nur blau beleuchtet werden.
Der Hintergrund ist das das Licht morgens und abends in der Natur in einem sehr schrägen Winkel auf das Meer scheint, so das die volle Lichtintensität im Riff nur 8-10 Stunden am Tag vorhanden ist.


Viele Grüsse
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Re: Symbiose

Beitragvon Stefan » 16.02.2010, 21:44

Wow, das sind Informationen mit denen man was anfangen kann :D :D :D Echt Super !!

Jo mit der Symbiose ist ja ein Fall für sich nicht ganz so leicht ,und sehr arten Intensiv .

Wegen dem nano mache ich mir keine sorgen Betreibe das Hobby schon fast 20 Jahre im Süßwasser Bereich .Eins ist immer wichtig GEDULD :D

So wie ich das gelesen habe im Internet ,müsste ich Mindestens ein 350 Liter AQ haben um Fische zu halten .
Kann mir aber nicht vorstellen das so ein kleiner Fisch von 12 cm ca 200 Wasser braucht .Haben die alle so einen starken Bewegungsdrang ??


MFG
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Re: Symbiose

Beitragvon Symphysodon » 17.02.2010, 10:42

Stefan hat geschrieben:Wow, das sind Informationen mit denen man was anfangen kann :D :D :D Echt Super !!

Jo mit der Symbiose ist ja ein Fall für sich nicht ganz so leicht ,und sehr arten Intensiv .

Wegen dem nano mache ich mir keine sorgen Betreibe das Hobby schon fast 20 Jahre im Süßwasser Bereich .Eins ist immer wichtig GEDULD :D

So wie ich das gelesen habe im Internet ,müsste ich Mindestens ein 350 Liter AQ haben um Fische zu halten .
Kann mir aber nicht vorstellen das so ein kleiner Fisch von 12 cm ca 200 Wasser braucht .Haben die alle so einen starken Bewegungsdrang ??


MFG
Stefan


Hi Stefan,

Stelle dir ein Riff in der Südsee vor, damit wäre deine Frage beantwortet.
Grüße
Rudi
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Re: Symbiose

Beitragvon Sven 76 » 18.02.2010, 20:07

Hi Stefan,

also 350l halte ich persönlich für überholt, ab 160l kannst du Fische halten. Das die Auswahl dann aber in einem sehr begrenzten Rahmen bleibt sollte klar sein. Kein Mensch setzt zb. einen Doktor in so ein Pfütze.

Opistognathus aurifrons wäre zum Beispiel ein Kandidat für ein solches Becken, da er relativ ortgebunden vor seinem Loch lebt.
Oder Doryrhamphus melanopleura, eine sehr schöne Seenadel. Auch geeignet sind ab 160l Pomacentrus coelestis oder Chromis viridis wie auch der allseits beliebte Amphiprion ocellaris.

Viele Grüsse

Sven
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