Cabomba mit Schwimmpflanzen

Themen wie ,erfolgreiche Haltung und Bestimmung von Wasser - und Sumpfpflanzen.

Cabomba mit Schwimmpflanzen

Beitragvon AQUA-MAN » 28.01.2010, 08:57

Hallo

Mein Becken (240) Liter ist mit Cabombas und mit Indischer Wasserstern bepflantzt. Nun will ich an meinem Aquarium mit Schwimmpflanzen ein wenig Schatten zufügen, da bin ich aber skeptisch ob das klappt weil die Cabombas und Wasserstern ja sehr Lichthungrige Pflanzen sind, und die Schwimmpflanzen würden das ganze Licht wegnehmen. Da brauche ich euren Rat würde das mit Schwimmpfalnzen funktionireren?? Wenn ja welche Schwimmpflanzen und wie viele würdet Ihr empfehlen?? Bedanke mich schon für eure Hilfe.

Gruss AQUA-MAN
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Re: Cabomba mit Schwimmpflanzen

Beitragvon Aqua-Aquaristik » 28.01.2010, 12:29

Hallo,

denke auch, dass du dann Probleme mit den Pflanzen bekommst, wenn du eine geschlossene Decke hast. Aber lass doch die Cabomba und den Wasserstern bis zur Oberfläche wachsen oder einfach im Becken treiben. Die Pflanzen müssen nicht zwangsläufig eingepflanzt werden. So spenden sie auch ein wenig Schatten.

Wie ist denn dein Bodengrund? Eher Hell oder eher dunkel. Bei dunklem Bodengrund wir weniger Licht reflektiert und das Becken wird dunkler.

Gruß

Matthias
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Re: Cabomba mit Schwimmpflanzen

Beitragvon AQUA-MAN » 28.01.2010, 17:41

ich werde sie auch nicht raus nehemn die bleiben drin.
Bodengrund ist weiße Sand, also relativ hell.

gruss AQUA-MAN
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Re: Cabomba mit Schwimmpflanzen

Beitragvon AQUA-MAN » 28.01.2010, 18:55

kann man yavamoos auch im Bodengrund halten als Teppich??

gruss AQUA-MAN
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Re: Cabomba mit Schwimmpflanzen

Beitragvon Symphysodon » 28.01.2010, 20:35

hi,
ja, mit etwas Geduld auf einem Gitterrost fest binden und auf den Grund legen. Hier noch ein paar Hinweise zum Moos.
http://www.aqua4you.de/pflanzenart46.html
Grüße
Rudi
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Re: Cabomba mit Schwimmpflanzen

Beitragvon Aqua-Aquaristik » 29.01.2010, 21:53

Hallo,

dann könntest du vielleicht eine dünne Deckschicht mit dunklem Sand/Kies aufbringen. Die Körnung sollte ungefähr die gleiche sein, damit sich der Bodengrund nicht verdichtet und fault.

Gruß

Matthias
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Re: Cabomba mit Schwimmpflanzen

Beitragvon Symphysodon » 30.01.2010, 11:58

Aqua-Aquaristik hat geschrieben:Hallo,

dann könntest du vielleicht eine dünne Deckschicht mit dunklem Sand/Kies aufbringen. Die Körnung sollte ungefähr die gleiche sein, damit sich der Bodengrund nicht verdichtet und fault.

Gruß

Matthias


Hi,
dass sich unterschiedliche Körnungen miteinander verdichten, ist ein Märchen und hält sich scheinbar ewig. Allerdings sollte die obere Schicht nicht feinkörniger sein als die untere. Irgendwann haben die Schichten ihre Position ausgetauscht und die grobere ist oben.
Faulender Sand ist nicht genügend gereinigt worden oder bodengestaltende Fische haben organische Stoffe "vergraben". Faulnester deuten eindeutig auf vergrabene Pflanzenteile oder ähnliches hin.
Grüße
Rudi
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Re: Cabomba mit Schwimmpflanzen

Beitragvon Brochis01 » 30.01.2010, 22:02

Hi,
dass sich unterschiedliche Körnungen miteinander verdichten, ist ein Märchen und hält sich scheinbar ewig. Allerdings sollte die obere Schicht nicht feinkörniger sein als die untere. Irgendwann haben die Schichten ihre Position ausgetauscht und die grobere ist oben.
Faulender Sand ist nicht genügend gereinigt worden oder bodengestaltende Fische haben organische Stoffe "vergraben".
Faulnester deuten eindeutig auf vergrabene Pflanzenteile oder ähnliches hin.

Hier irrt der Autor leider, denn durch Mulm kommt es automatisch zu einer Verdichtung des Bodengrundes und damit zur Bildung von so genannten Faulstellen. Auch spielt hier die "Durchflutung" des Bodengrundes eine entscheidente Rolle. Deshalb sollte man bei einem Wasserwechsel versuchen, den Bodengrund, wenn möglich, mit einer Mullglocke aufzulockern.
.....in diesem Sinne und mit freundlichen Grüßen,
Ulli


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Re: Cabomba mit Schwimmpflanzen

Beitragvon Symphysodon » 31.01.2010, 10:19

Brochis01 hat geschrieben:Hier irrt der Autor leider, denn durch Mulm kommt es automatisch zu einer Verdichtung

:nix: [color=#000000]Wie kommt bei Sand, Mulm zwischen die Sandpartickel?


des Bodengrundes und damit zur Bildung von so genannten Faulstellen

Das stand ja schon oben. Wenn auf mechanischer Weise organische Stoffe unter die Sandschichten geraten. Sand wird generell nur von oben abgesaugt.

Auch spielt hier die "Durchflutung" des Bodengrundes eine entscheidende Rolle. Deshalb sollte man bei einem Wasserwechsel versuchen, den Bodengrund, wenn möglich, mit einer Mullglocke aufzulockern.
[/color]

Eine Durchflutung findet bei Sandböden gar nicht statt. Deshalb können auch bei Sand keine Bodenfluter / Bodenheizungen eingesetzt werden. Richtig ist aber, dass beim Vorhandensein von Faulstellen die Mulmglocke einzusetzen ist, besser aber ist, wenn die Faulnester gänzlich entfernt werden. Das kann auch mit der Mulmglocke passieren, -wenn man schon an das nie versiegende Märchen glauben will. Man solle sich mal vorstellen an welchen Stellen sich Wasserpflanzen in der Natur ansiedeln. Da kommt niemand und lockert etwas auf. Oft genug stehen Pflanzen in lehmigen Böden, die sicherlich in ihrer Dichte höher sind als unsere 5... cm Bodengrund.
Um eine Verdichtung zu erhalten fehlt im Aquarium der entsprechende Druck von oben oder eine rüttelnde Bewegung. Von diesen Voraussetzungen sind wir aber weit entfernt.
Gewiss, der Bodengrund wird so nach und nach etwas dichter. Aber nicht so, dass Pflanzen nicht wurzeln könnten. Mulm kann ebenfalls nicht in Sand eindringen, weil Sand ein viel höheres spezifisches Gewicht hat.
Grüße
Rudi
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Re: Cabomba mit Schwimmpflanzen

Beitragvon Brochis01 » 31.01.2010, 12:44

Nun ja mein "lieber" Rudi,

so "weit" können also die Meinungen zum Thema Bodengrund auseinander gehen. Wie dem auch sei, und wer nun welchen Bodengrund in seinem Aquarium auch einsetzt, der Einsatz sollte zweckmäßig und den Tieren und Pflanzen angepasst erfolgen.

Es macht keinen Sinn einen reinen Sand- Untergrund zu wählen, wenn man keine gründelten Fische pflegt ( Panzerwelse, Schmerlen z.B.). Sollten diese Fische im Aquarium gepflegt werden, dann sollte auf solch einen Bodengrund auf keinen Fall verzichtet werden. Zum Beispiel "graben" sich Panzerwelse fast bis zu den Augen in den Sand ein um in ihm noch letzte Reste von Futter zu "erhaschen". Somit tragen diese Tiere dann automatisch zu einer "Auflockerung" des Bodengrundes bei.

Das Wachstum der Pflanzen behindert - nach meinen Erfahrungen - den Einsatz von Sand als Bodengrund nicht. Ich pflege Echinodorus als auch Cryptocoryne erfolgreich in diesem Bodengrund.

Aber, um auf das "Kernproblem" dieses Beitrages zurück zu kommen, so eignet sich der Einsatz von Javamoos nicht als reiner Bodendecker, wenn er auf Wurzeln oder auf Steinen aufgebunden wird.

Warum ? Nach meinen Erfahrungen muß man das Moos mit einem Netz oder mit Plastegaze auf den entsprechenden Gegenstand aufbinden. Dabei muß das Moos in einer starken Schicht aufgebunden werden, was zur Folge hat, dass die unteren Schichten nach geraumer Zeit absterben und somit das Moos eingeht bzw. zu kümmern anfängt.

DENNERLE bietet dieses Moos "aufgewachsen" auf einem dünnen Metallgitter an. Diese Methode scheint mir geeignet zu sein um das Moos erfolgreich auf Gegenständen zu kultivieren. Dabei "wächst" das Moos in die Zwischenräume des Gitters ein und bildet so einen flachen "Rasen". Bei Gaze oder Netzen scheint mir das nicht der Fall zu sein bzw. ist mir diese Methode noch nicht gelungen.

Wo man allerdings dieses Gitter her bekommt, ist mir leider nicht bekannt und ich konnte auch noch keine eigenen Erfahrungen mit dieser Methode machen.
.....in diesem Sinne und mit freundlichen Grüßen,
Ulli


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