Wirklich täglich düngen, oder ist weniger mehr?

Themen wie ,erfolgreiche Haltung und Bestimmung von Wasser - und Sumpfpflanzen.

Wirklich täglich düngen, oder ist weniger mehr?

Beitragvon Sushi85 » 24.01.2011, 20:12

Hallo an alle :)

Heute habe ich mir mein erstes Nano Cube 30L gekauft und eingerichtet :mrgreen:
In der Anleitung steht, man solle den Deponit Mix Bodendünger verwenden, den ich auch mit eingesetzt habe. In der Anleitung steht auch, man solle täglich einen Flüssigdünger verwenden. Das habe ich in meinem 60 Liter AQ bislang auch nicht gemacht, eher 1-2x im Monat um Algen nicht unbedingt mit "zu ernähren". Ist weniger mehr oder sollte man das tatsächlich täglich machen? Bislang hatte ich auch noch nie Bodendünger im Becken, muss ich da was spezielles beachten was die Dauer der Versorgung meiner Pflanzen angeht? Danke im Voraus für Eure Hilfe :)
Grüßle Sushi85 :)
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Re: Wirklich täglich düngen, oder ist weniger mehr?

Beitragvon Aqua-Aquaristik » 26.01.2011, 12:51

Hallo,

im ersten Anlauf würde ich erstmal schauen, ob eine zusätzliche Düngung notwendig ist oder ob die Nährstoffe ausreichen. Sollte der Pflanzenwuchs nicht zufrieden stellend sein. Schau an welchen Nährstoffen es mangelt und dann geziehlt düngen. Ich empfehle hier immer gerne die Produkte der von www.drak.de

Generell ist der Gedanke aber nicht falsch lieber häufiger kleine Mengen zu düngen, als selten große Mengen. Wenn du stetig kleine Mengen zugibst (z.B. die Wochenmenge auf 7 einzelne Tagesmengen verteilt), bleibt der Nährstoffgehalt auf einem ungefähren gleichen stand. Wenn du aber nur einmal die Woche düngst, dann hast du die Tage nach dem Düngen einen hohen Nährstoffgehalt im Wasser und förderst Algen, in den Tagen vor dem nächsten Düngen nur sehr wenige bis gar keine Nährstoffe und die Pflanzen hungern. Daher ist das verteilen besser. Ob nun täglich oder 2 mal die Woche ist da denke ich nicht unbedingt entscheidend.

Gruß

Matthias
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Re: Wirklich täglich düngen, oder ist weniger mehr?

Beitragvon Symphysodon » 26.01.2011, 18:04

Hi,
hier gebe ich Matthias recht. Den Düngegrund zolle ich zwar weniger Beachtung denn viele Pflanzen nehmen ihre Nahrung über die Blätter auf. Da in Nanobecken weniger Stickstoffhaltige Dünger anfallen, ist einer täglichen Düngung nichts entgegen zu setzen. Allerdings würde ich mich auf ein Mindestmaß der Dosis vorerst beschränken und die Pflanzen beobachten. Schließlich kommt es auch auf das Lichtangebot an. Viel Licht benötigt mehr Dünger. Weniger Licht entsprechend weniger Dünger. Die "Spitzendünger", das heißt die Dünger um die man nicht herum kommt, sind CO2 und Eisen. CO2 fällt gewöhnlich in einem Aquarium so nebenbei an (Karbonate und ein niedriger pH Wert erzeugen CO2. Eisen dagegen ist etwas heikler und "verdirbt" schnell. Eisen ist zweiwertig und verwandelt sich sehr schnell in dreiwertiges Eisen. Daran ist der ständig neu produzierte Sauerstoff in einem bepflanzten Aquarium schuld. Da hilft auch kein Ausblasen, den damit würde auch das CO2 aus dem Wasser verschwinden. Bei Eisen gibt es "Tagesdünger" der täglich ins Wasser gegeben werden "muss". Damit hat man die Gewissheit, immer ein gefülltes Eisendepot zu haben.
Beginnen würde ich generell mit der halben Düngerdosis. Ja nach Bedarf kann aufgestockt werden.
Grüße
Rudi
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Re: Wirklich täglich düngen, oder ist weniger mehr?

Beitragvon Sushi85 » 26.01.2011, 18:46

Oha ist das umfangreich, jedenfalls danke schön :)
Um das CO2 düngen habe ich mich bislang gedrückt da ich vor solchen Gasflaschen einen ziemlichen Respekt habe und sie mir lieber von weitem ansehe ^^ keine Vorurteile bitte, andere Frauen haben Angst vor Spinnen, ich halt vor Gasflaschen :mrgreen:
Vor 18 Jahren als ich mein erstes Aquarium hatte gab es solche Dinge gar nicht, das Wichtigste was es zu beachten gab, war das Füttern und der Wasserwechsel, daher stelle ich manchmal Vergleiche an und denke bei manchen Dingen "Früher ging es doch auch ohne."
Es gibt aber auch ein Gerät das mit dem Slogan wirbt "CO2 aus der Steckdose".
Auf diesem Link, Seite 64 auf der linken Seite das Gerät für 129€: http://www.zooundco24.de/kataloge/aquar ... 02011.html
Wäre sowas eine Alternative?
Grüßle Sushi85 :)
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Re: Wirklich täglich düngen, oder ist weniger mehr?

Beitragvon lemming » 27.01.2011, 05:06

hallo,
google mal nach "us-aquaristik".dort bekommst du günstige co2-anlagen in guter qualität.druckgasflaschen lassen sich ordentlich dosieren und überall günstig nachfüllen. zur überwachung empfehle ich einen dauertest.
grüße andre
lemming
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Re: Wirklich täglich düngen, oder ist weniger mehr?

Beitragvon Aqua-Aquaristik » 27.01.2011, 12:47

Hallo,

bevor du eine Co2 Anlage anschaffst, solltest du erstmal schauen, ob es deinem Becken wirklich an CO2 mangelt, und oder ob du nicht auf andere Weise das CO2 den Pflanzen bereitstellen kannst (Stichwort PH, KH Wert des Wassers). Wenn das Becken eingefahren ist, dann miss doch bitte mal deinen PH und KH Wert des Wassers mit einem Tröpfchentest und poste ihn hier.

Gruß

Matthias
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Re: Wirklich täglich düngen, oder ist weniger mehr?

Beitragvon Brochis01 » 29.01.2011, 03:54

hallo mein lieber rudi,

Symphysodon hat geschrieben:.......Den Düngegrund zolle ich zwar weniger Beachtung denn viele Pflanzen nehmen ihre Nahrung über die Blätter auf....


hier irrt der "große meister" aber gewaltig ! denn wasserpflanzen, nur weil sie im wasser wachsen, sind genauso wie ihre vertreter an land pflanzen, die über wurzeln verfügen und dementsprechend auch ihre nährstoffe über diese aufnehmen. geben wir also dem wasser flüssigdünger zu, dann gerät dieser in den kreislauf des wassers und wird mehr oder weniger schnell oder langsam auch an die wurzeln getragen. versuche haben ergeben, dass eine nährstoffzufuhr der wasserpflanzen am effektivsten über deren wurzeln erfolgen sollte. anders sieht das natürlich bei CO² aus, dass von den pflanzen über die blätter aufgenommen wird.

Symphysodon hat geschrieben:.......CO2 fällt gewöhnlich in einem Aquarium so nebenbei an (Karbonate und ein niedriger pH Wert erzeugen CO2]....


auch hier liegt ein irrtum vor mein lieber rudi ! was machst du dann, wenn nach deiner meinung nach das "so nebenbei angefallene CO²" verbraucht ist ? und bitte bedenke nachts verläuft das ganze "anders rum", denn dann beötigen die pflanzen O² und der fehlt dann wieder morgens, wenn das licht eingeschalten wird.

Symphysodon hat geschrieben:.......Bei Eisen gibt es "Tagesdünger" der täglich ins Wasser gegeben werden "muss". Damit hat man die Gewissheit, immer ein gefülltes Eisendepot zu haben. ...Beginnen würde ich generell mit der halben Düngerdosis. Ja nach Bedarf kann aufgestockt werden....


nur einen reinen tagesdünger eisen würde ich nicht anwenden, denn das eisen ist rein nur für die bildung des chlorophyll zuständig. andere nährstoffe die die pflanzen ebenfalls benötigen werden dadurch "vergessen" was wiederum zu weiteren mangelerscheinungen bei den pflanzen führt. ein ausgewogener tagesdünger z.b. von dennerle oder aber von drak kann da sehr hilfreich sein. meist wird bei der problematik des pflanzenwachstums das licht vergessen, denn nur wenn auch diese komponente im richtigen verhältnis zur düngung steht, dann bringt auch die hier vorgeschlagene variante der düngung einen erfolg. bei einem nano-aquarium das ein gesamtwasservolumen von bis zu 40 liter hat, sollte als minimum midestens eine 11 watt beleuchtung gewählt werden. da diese leuchtmittel in den bereich der energiesparlampen zählen, entspricht das 75 watt: und auch das kann schon zu niedrig sein wenn mann pogostemon-arten oder aber auch lilaeopsis-arten pflegen möchte.
.....in diesem Sinne und mit freundlichen Grüßen,
Ulli


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Re: Wirklich täglich düngen, oder ist weniger mehr?

Beitragvon Sushi85 » 29.01.2011, 08:28

bei einem nano-aquarium das ein gesamtwasservolumen von bis zu 40 liter hat, sollte als minimum midestens eine 11 watt beleuchtung gewählt werden. da diese leuchtmittel in den bereich der energiesparlampen zählen, entspricht das 75 watt: und auch das kann schon zu niedrig sein wenn mann pogostemon-arten oder aber auch lilaeopsis-arten pflegen möchte.


Ich muss gestehen, hier habe ich mich für eine 9 Watt Variante entschieden, aus dem einfachen Grund, ich habe nicht die Dennerle Lampe gewählt, da ich nun schon mehrfach gelesen habe, dass die Plastikteilchen sehr heiß werden und mit der Birne sogar verschmelzen dass kein Wechseln der Birne mehr möglich ist. Die andere Firma die ich statt dessen gewählt habe, würde bei der 11 Watt Variante über das Nano herausragen, wobei meiner Meinung nach nichts gewonnen, sondern nur verschwendet wäre, dennoch leuchtet die 9 Watt alles schön aus.
Überwiegend habe ich mich sowieso für Moose entschieden da das die einfache Vorliebe der Garnelen ist, ich weiß nicht, ob das jedoch relevant ist. Der Rest sind Gräser und eine Vallisnerie.

Ja, ich benutze einen Dünger von Dennerle, einfach um in der Nano Aquaristik alles abgestimmt zu haben, da die sich einfach auch auf die Mini- Aquarienwelt spezialisiert haben ist es nahe liegend. Ich benutze diesen Dünger hier:
4847_0.jpg
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Re: Wirklich täglich düngen, oder ist weniger mehr?

Beitragvon Symphysodon » 29.01.2011, 11:14

Hi,
@ Ulli

erstmal möchte ich mich für mein Halbwissen entschuldigen. Zumindest kommt es so rüber, dass ich vieles einseitig und nur unzureichend ausgeführt habe.

nur einen reinen tagesdünger eisen würde ich nicht anwenden, denn das eisen ist rein nur für die bildung des chlorophyll zuständig. andere nährstoffe die die pflanzen ebenfalls benötigen werden dadurch "vergessen" was wiederum zu weiteren mangelerscheinungen bei den pflanzen führt.

Hierüber schrieb ich:
Die "Spitzendünger", das heißt die Dünger um die man nicht herum kommt, sind CO2 und Eisen.

Das heisst nun aber nicht, dass andere Düngegaben Unfug seien oder überflüssig wären. Wer den Beitrag nicht nur überflogen hat, sollte zu dem Entschluss gekommen sein.

ein ausgewogener tagesdünger z.b. von dennerle oder aber von drak kann da sehr hilfreich sein. meist wird bei der problematik des pflanzenwachstums das licht vergessen, denn nur wenn auch diese komponente im richtigen verhältnis zur düngung steht, dann bringt auch die hier vorgeschlagene variante der düngung einen erfolg.

Dazu steht auch dieses:
Schließlich kommt es auch auf das Lichtangebot an. Viel Licht benötigt mehr Dünger. Weniger Licht entsprechend weniger Dünger.


Schön dass du darauf nochmal kommst.

bei einem nano-aquarium das ein gesamtwasservolumen von bis zu 40 liter hat, sollte als minimum midestens eine 11 watt beleuchtung gewählt werden. da diese leuchtmittel in den bereich der energiesparlampen zählen, entspricht das 75 watt: und auch das kann schon zu niedrig sein wenn mann pogostemon-arten oder aber auch lilaeopsis-arten pflegen möchte.

Das ist zweifellos richtig, nur sind solche Pflanzen nicht überall erhältlich und eher nur über Experten zu erwerben, also spielen im vorliegenden Fall kaum eine Rolle. Wenn das als Nebensatz zur Wissenserweiterung dienen sollte ist das akzeptabel, nur als Kontra nicht.


Allgemein will ich noch etwas zur CO2-Gewinnung schreinben.
Mir ist es schon immer unverständlich gewesen, dass man sich "nur" mit recht viel Technik im Aquarium wohl fühlt. Da kommen die komischsten Gründe zum Vorschein. So viele Aquariander kommen ohne viel Technik aus. Selbst Filter sind bei manchen überflüssig. Das aber nur mal am Rande. CO2 ist in jedem Aquarium vorhanden. Auch in ausreichender Menge. Das ist nur eine Frage wie man damit umgeht und haushaltet. Dabei rede ich nicht von bestimmten Südamerikabecken.
Natürlich möchte ich nicht die externe CO2 Versorgung als gänzlich überflüssig hinstellen, nur bracht man sie eher selten. Ambitionierte Pflanzenbeckenfreaks nutzen sie gerne ohne vielleicht ihr natürliches Recuor zu kennen. Also, eine CO2-Anlage, gleich welcher Art, sollte nicht als Allheilmittel angesehen werden, denn damit wird Neueinsteigern etwas vorgegaukelt was auch anders, umweltfreundlicher und billiger, zu haben ist.
Grüße
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Re: Wirklich täglich düngen, oder ist weniger mehr?

Beitragvon Sushi85 » 29.01.2011, 22:09

Mir ist es schon immer unverständlich gewesen, dass man sich "nur" mit recht viel Technik im Aquarium wohl fühlt. Da kommen die komischsten Gründe zum Vorschein. So viele Aquariander kommen ohne viel Technik aus. Selbst Filter sind bei manchen überflüssig. Das aber nur mal am Rande. CO2 ist in jedem Aquarium vorhanden. Auch in ausreichender Menge. Das ist nur eine Frage wie man damit umgeht und haushaltet. Dabei rede ich nicht von bestimmten Südamerikabecken.
Natürlich möchte ich nicht die externe CO2 Versorgung als gänzlich überflüssig hinstellen, nur bracht man sie eher selten. Ambitionierte Pflanzenbeckenfreaks nutzen sie gerne ohne vielleicht ihr natürliches Recuor zu kennen. Also, eine CO2-Anlage, gleich welcher Art, sollte nicht als Allheilmittel angesehen werden, denn damit wird Neueinsteigern etwas vorgegaukelt was auch anders, umweltfreundlicher und billiger, zu haben ist.


Du wirst lachen, diese Aussage beruhigt mich ungemein :D Ich halte CO2 nicht unbedingt für überflüssig, aber offen gestanden bin ich schon vor 15 Jahren ohne diese technischen Gerätschaften ausgekommen. Licht, Filter, Heizstab hielt ich eigentlich immer für ausreichend :wink: Schließlich ist es ein Aquarium und kein Frühgeborenes im Brütkasten das an den halben HP angeschlossen werden muss :mrgreen: Außerdem, wo bleibt der Spaß wenn man mit neuen Pflanzen nicht gelegentlich umdekorieren kann :wink:
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Re: Wirklich täglich düngen, oder ist weniger mehr?

Beitragvon dieter » 30.01.2011, 19:05

Hallo

Sushi85 hat geschrieben:Ich halte CO2 nicht unbedingt für überflüssig, aber offen gestanden bin ich schon vor 15 Jahren ohne diese technischen Gerätschaften ausgekommen. Licht, Filter, Heizstab hielt ich eigentlich immer für ausreichend :wink: Schließlich ist es ein Aquarium und kein Frühgeborenes im Brütkasten das an den halben HP angeschlossen werden muss :mrgreen: Außerdem, wo bleibt der Spaß wenn man mit neuen Pflanzen nicht gelegentlich umdekorieren kann :wink:


Ich kann mich Dir nur anschließen. Ich komme seit 27 Jahren nur mit Licht, Filter und Heizstab aus. Wobei ich auch schon Becken hatte bei den ich auf den Filter verzichtet habe.

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Re: Wirklich täglich düngen, oder ist weniger mehr?

Beitragvon Brochis01 » 30.01.2011, 22:54

hallo,

Sushi85 hat geschrieben:...Ich muss gestehen, hier habe ich mich für eine 9 Watt Variante entschieden, aus dem einfachen Grund, ich habe nicht die Dennerle Lampe gewählt, da ich nun schon mehrfach gelesen habe, dass die Plastikteilchen sehr heiß werden und mit der Birne sogar verschmelzen dass kein Wechseln der Birne mehr möglich ist.


ich weis nicht wo du das gelesen hast aber eine seriöse aussage ist das nicht denn: ich habe diese lampe seit ca. 4 wochen in gebrauch und weder die "fasssung" noch die umgebenden plasteteile werden bei längerem betrieb erhitzt bzw. werden so warm, dass es zu einer verformung dieser kommt. auch ein ununterbrochener betrieb führt nicht zu solchen, von dir erwähnten effekten bei dieser lampe.
.....in diesem Sinne und mit freundlichen Grüßen,
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Re: Wirklich täglich düngen, oder ist weniger mehr?

Beitragvon Brochis01 » 30.01.2011, 23:02

hallo,

dieter hat geschrieben:....Ich kann mich Dir nur anschließen. Ich komme seit 27 Jahren nur mit Licht, Filter und Heizstab aus. Wobei ich auch schon Becken hatte bei den ich auf den Filter verzichtet habe.


wenn dem so ist, dann ist das ja gut für dich und deine becken ! mich würden dann mal deine erfahrungen und vor allem die werte interessieren, mit denen die becken betrieben werden. werte, wie wasser, beleuchtungszeit und lampentyp,pflanzen und besatz der becken.
.....in diesem Sinne und mit freundlichen Grüßen,
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Re: Wirklich täglich düngen, oder ist weniger mehr?

Beitragvon Brochis01 » 31.01.2011, 01:30

hallo rudi,

Rudi hat geschrieben:.....erstmal möchte ich mich für mein Halbwissen entschuldigen. Zumindest kommt es so rüber, dass ich vieles einseitig und nur unzureichend ausgeführt habe.


wenn ich mich recht erinnere, dann habe ich nichts von halbwissen geschrieben. sollte es aber durch meine wortwahl so rüber gekommen sein, dann möchte ich mich hier in aller form bei dir entschuldigen. denn ich möchte den forenfrieden auf keinen fall stören mein lieber rudi.

Rudi hat geschrieben:....Die "Spitzendünger", das heißt die Dünger um die man nicht herum kommt, sind CO2 und Eisen.Das heisst nun aber nicht, dass andere Düngegaben Unfug seien oder überflüssig wären.....


das hast du ja in deinem ausgangsbeitrag richtig erkannt und hast auf einen tagesdünger hingewiesen der möglichst alle komponenten enthalten sollte. nur enthalten solche tagesdünger kein co² und das ist ja wohl einer der wichtigsten düngergaben bei pflanzen. nur in einer kombination von sinvollen düngergaben und co² lässt sich meines wissens ein guter pflanzenwuchs erzielen.

Rudi hat geschrieben:......Das ist zweifellos richtig, nur sind solche Pflanzen nicht überall erhältlich und eher nur über Experten zu erwerben, also spielen im vorliegenenden Fall kaum eine Rolle.....


also ich habe meine pflanzen in einem ganz normalen zoo-laden (zoo und co.) gekauft, der in seinem angebot auch nano-aquaristik führt. und auch diverse baumärkte, die ja mittlerweile auch ein großes angebot an aquaristik führen, haben diese pflanzen im angebot.

Rudi hat geschrieben:.....CO2 ist in jedem Aquarium vorhanden. Auch in ausreichender Menge. Das ist nur eine Frage wie man damit umgeht und haushaltet. Dabei rede ich nicht von bestimmten Südamerikabecken.


ich würde mich sehr freuen, wenn du mir diese, deine sichtweise im umgang mit dem co² etwas näher erklären könntest. ich bedanke mich schon mal im voraus für deinen kommenden beitrag rudi.

Rudi hat geschrieben: nur bracht man sie eher selten. Ambitionierte Pflanzenbeckenfreaks nutzen sie gerne ohne vielleicht ihr natürliches Recuor zu kennen. Also, eine CO2-Anlage, gleich welcher Art, sollte nicht als Allheilmittel angesehen werden, denn damit wird Neueinsteigern etwas vorgegaukelt was auch anders, umweltfreundlicher und billiger, zu haben ist.


auch hierfür hätte ich doch fruendlicherweise eine etwas ausführlichere erklärung deiner worte. z.b. wie und wo man das co² umweltfreundlicher und billiger bekommt und warum neueinsteigern in der aquaristik damit was vorgegaukelt wird.

ich bin mal sehr gespannt auf deine kommenden beiträge, denn auch ich möchte doch auch noch was lernen.....

in diesem sinne verbleibe ich.........
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Re: Wirklich täglich düngen, oder ist weniger mehr?

Beitragvon Symphysodon » 31.01.2011, 10:47

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Zuletzt geändert von Symphysodon am 31.01.2011, 10:51, insgesamt 1-mal geändert.
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