Ringehandgarnelen

Schnecken, Krebse und Krabben, Garnelen oder ähnliches sind hier das Thema

Ringehandgarnelen

Beitragvon NeuDelWin » 01.07.2011, 18:54

Hi zusammen,

ich habe über Umwege sehr günstig ein paar Ringehandgarnelen erstanden und sie in mein Becken integriert. Sie scheinen sich auch sehr gut mit dem Rest vom Besatz zu vertragen.
So, was ich bis jetzt in google so gefunden habe, ist eher allgemeiner Natur. Daher meine Bitte an euch: schreibt mir doch ein wenig über eure Erfahrungen mit diesen sehr interessanten Tieren ... Tipps, Infos, Erlebnisberichte ... ich interessiere mich für alles, was diese Tiere betrifft.


Gruß, Tobi
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Re: Ringehandgarnelen

Beitragvon dieter » 02.07.2011, 19:25

Hallo Tobi

Mich würde mal interessieren, was Du für eine Art hast.
Ich habe 2 Becken mit M. dayanum, einmal 54 l mit 5Tieren und einmal 112 l mit 12 Tieren. Vergesellschaftet sind sie mit Endlerguppys und verhindern das die Guppypopulation ins unermessliche steigt. Als Futter bekommen sie hauptsächlich gefrostete rote und weisse Mückenlarven.
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Re: Ringehandgarnelen

Beitragvon NeuDelWin » 03.07.2011, 10:25

Hi Dieter,

leider kann ich nicht mit so tollen Bildern auwarten wie du, weil ich keine gescheite Kamera. Ich habe mal mit dem Handy nach gefühlten 250 Versuchen ein paar halbwegs erkennbare Bilder hinbekommen, allerdings nicht annähernd so scharf wie deine. Ich hoffe, man sieht was drauf, ich habe auch mal das Gesamtbild vom Becken gemacht, damit du sehen kannst wie ich die Landschaft gestaltet habe. Die Gesellschaft im Becken sind 1 Paar Makropoden, 3 Black Mollys, 7 Purpurkopfbarben, 4 Antennenwelse und ein Schwarm Metallpanzerwelse. Die Garnelen scheuchen die zwar ab und an mal auf, aber Krach hat es bis jetzt noch nicht gegeben. Tote Fische übrigens auch nicht. Nur bei den Garnelen hatte ich 2/11 als Verlust. Eine wurde vom eigenen Artgenossen erlegt und die andere wurde vom Makropoden für Futter gehalten (beim Einsetzen, die Makropoden interessieren sich nciht für die Garnelen. Nichtmal für die Kleinsten mit ihren ca. 2,5 cm). Ist zwar schade gewesen, aber was will man machen. Finanziel reißt es keine Löcher in meine Tasche, weil 5 Euro für 11 Garnelen ist schon ok gewesen. Denke ich.

Ok, genug geschwätzt, schauen wir mal, ob du auf den Bildern irgendwas erkennen kannst.

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Re: Ringehandgarnelen

Beitragvon dieter » 03.07.2011, 18:13

Hallo

Dein Becken gefällt mir.
Die Garnelen sind ja mit 2,5 cm noch sehr jung.
Die Erwachsenen bei mir haben ca eine Größe von 7 - 8 cm, die verschaffen sich auch bei den Fischen Respekt. Mit Ancistrus gibt es keine Probleme die kommen mit den Ringelhändern eigentlich gut aus, dagegen musste ich die Panzerwelse herausnehmen, weil sie von den erwachsenen Garnelen immerzu attackiert wurden.
Deine Fotos sind doch gut. Auch mit einer Kamera kommen auf ein gutes Bild 50 Ausschußbilder.

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Re: Ringehandgarnelen

Beitragvon NeuDelWin » 03.07.2011, 18:57

Hi,

also bei den Garnelen sind die 4 Kleinen 2,5cm .... da sind aber auch ein paar Halbwüchsige mit 5-6 und 3 Ausgewachsene dabei. Und die Metalpanzerwelse sind auch noch jung mit ihren ca. 3 cm ..... allerdings sehe ich die Garnelen nur rumlaufen und ab und an mal einen Panzerwels bedrohen, aber ernsthaft geschnappt hat bis jetzt noch keine. Warten wir mal ab.
Der Verkäufer hatte die Tiere übrigens in seinem Diskussbecken .... und dazu noch einen Schwarm Corydoras Sterbei. Er meinte, das es da nie Probleme gab. Aber warten wir mal ab. Google sagt, das die Population der Ringelhände schnell wachsen kann, wenn sie sich wohl fühlen. Verstecke für junge Tiere habe ich ja schon ein paar im Becken, das wäre sicherlich nicht schwer, da ein paar durch zu bekommen.

Ach ja: Futter ^^ .... ich habe TetraCrusta Menü und Füttere außerdem Wafer Tabs .... an die Tabletten für die Welse gehen die Garnelen aber eher nicht. Dafür sieht man des öfteren eine mit einem Wafer Tab oder dem Schlentierfutter in Richtung Versteck rennen. Wenn die einmal eine Tablette in den Zangen haben, dann haben die anderen keine Chance mehr ^^

Gruß, Tobi

P.S.: Mir ist gerade aufgefallen, das ich im Thema ein "L" im Namen der Tiere unterschlagen habe .... ich bitte um Verzeihung ^^
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Re: Ringehandgarnelen

Beitragvon dieter » 04.07.2011, 07:45

Hallo

Du kannst auch nicht generell sagen das alle Ringelhandgarnelen Jäger sind. Bei ihnen ist es genau wie bei den CPOs, bei denen hatte ich auch schon perfekte Garnelenjäger und andere waren so gefählich wie ein Wattebausch.
Meine sind es aber definitiv Jäger. Das habe ich nach meinen Urlaub gemerkt. Ich war eine Woche nicht da, als ich wiederkam waren von den 6 erwachsenen Endler plus ca 10 Jungfischen nur noch 2 erwachsene im becken. Das zeigt nach meiner Meinung das die Garnelen wenn nichts anderes zu futtern da, ist auch aktiv jagen.

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Re: Ringehandgarnelen

Beitragvon NeuDelWin » 04.07.2011, 07:48

Ja, ok, Hunger macht erfinderisch ^^ ... sehe ich ein. Aber das sollte nicht passieren bei mir (hoffe ich) das die ohne Futter dastehen. Aber diese Hungerproblematik kenne ich von meinem (ehemaligen) Kugelfisch. Der ist auch nur dann an die Flossen der anderen gegangen, wenn er länger als 2 Tage kein Frostfutter hatte ...
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Re: Ringehandgarnelen

Beitragvon NeuDelWin » 16.07.2011, 14:42

Sodele, also inzwischen kann ich sagen: Die Ringelhände sind zwar nicht friedlich, aber bei ausreichend Futter zumindest bis jetzt nicht räuberisch. Eine ist inzwischen sogar trächtig (oder wie auch immer man das bei Garnelen nennt wenn sie Junge unterm Bauch haben). Ich bin allerdings am überlegen, ob ich diese Mutti mal besser raus nehme bis die Kleinen sie verlassen und die dann separat im Aufzuchtbecken etwas heranwachsen lasse. Ich glaube irgendwie nicht daran, das die in meinem Becken lange überleben.
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Re: Ringehandgarnelen

Beitragvon dieter » 17.07.2011, 07:55

Hallo

Sodele, also inzwischen kann ich sagen: Die Ringelhände sind zwar nicht friedlich, aber bei ausreichend Futter zumindest bis jetzt nicht räuberisch.

Das deckt sich mit den von mir gemachten Erfahrungen.
Eine ist inzwischen sogar trächtig (oder wie auch immer man das bei Garnelen nennt wenn sie Junge unterm Bauch haben). Ich bin allerdings am überlegen, ob ich diese Mutti mal besser raus nehme bis die Kleinen sie verlassen und die dann separat im Aufzuchtbecken etwas heranwachsen lasse. Ich glaube irgendwie nicht daran, das die in meinem Becken lange überleben.

Ich denke wenn Du sie züchten willst ist es schon besser. Bei mir kommen zwar auch immer ein paar durch, aber es sind pro Wurf nur 2 - 3 Garnelen. Aber da ich sie ja nur erhalten will, langt mir das.
Der Bestand steigt trotzdem langsam an.

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Re: Ringehandgarnelen

Beitragvon NeuDelWin » 23.07.2011, 17:00

Huhu ...

also inzwischen bin ich der Meinung, das 9 von diesen Tieren in meinem Becken eigentlich völlig ausreichen. Also werde ich auch nicht gezielt versuchen den Nachwuchs zu separieren. Vermutlich kommt eh einiges durch, da ich nicht wirklich heftige Räuber im Becken habe.

Und mal noch eine ganz interessante Beobachtung: Eine der Garnelen hat herausgefunden, das Flockenfutter lecker ist. Wenn Fütterung ist, dann klettert die auf den Tigerlotus und fischt das Flockenfutter ab ...die anderen prügeln sich inzwischen um die Futtertabletten. Also ich bereue immernoch nicht, das ich mir diese Kerlchen angeschafft habe.

Übrigens für alle, die auch mit Ringelhänden liebäugeln: Der Verkäufer von meinen Tieren bietet gerade über Quoka.de wieder welche an für 50 Cent das Stück.

Gruß, Tobi
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Re: Ringehandgarnelen

Beitragvon Alusir » 07.10.2011, 13:54

Hi!

Das sind aber schöne Tiere, sowas hätte ich auch noch gerne in meinem Becken, seufz, aber ich glaube ich habe nicht genug Platz!

Lg

Alusir :?
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Re: Ringehandgarnelen

Beitragvon NeuDelWin » 08.10.2011, 11:50

Wie groß ist denn dein Becken?
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Re: Ringehandgarnelen

Beitragvon NeuDelWin » 29.07.2012, 17:59

So, um mal wieder Leben hier rein zu bringen: Ich war jetzt 1 Woche im Urlaub, hatte vorher die Becken alle schön sauber gemacht, Wasser gewechselt usw. und unserer Nachbarin Futterportionen abgefüllt, die in die jeweiligen Becken geschüttet werden sollten. Hatte auch alles super funktioniert, nur mein Aquaball im 170L wo die Garnelen sind und den ich als Difusor verwende, hatte den Geist aufgegeben. Als Folge davon sind tatsächlich sämtliche (zumindest glaube ich das, vieleicht haben irgendwo ein paar Kleine überlebt) Ringelhandgarnelen durch den Sauerstoffmangel gestorben. Das zeigt, wie wichtig für diese Tiere eine gute Sauerstoffversorgung ist. Ich habe noch einen Eheim Professional 2 mit laufen (volle Durchströmung ohne Drosselung irgendwo um die 700L/h) und jede Menge Pflanzen im Becken. Die Fütterung ist auch nur alle 2 Tage erfolgt, also auch eher etwas weniger als normal. Wer also diese schönen Tiere halten möchte, der sollte immer sicher gehen, das genug Sauerstoff ins Becken gelangt, die Tiere scheinen da sehr empfindlich zu sein. Alle anderen Tiere haben ohne Probleme überlebt (Kaisersalmler, Panzerwelse, L333, Antennenwelse, Dornaugen und ein paar Labyrinther)
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Re: Ringehandgarnelen

Beitragvon NeuDelWin » 30.07.2012, 17:45

So, nochmal ich, einer muß ja hier was schreiben :D ....

also anscheinend sind nur die größten Tiere gestorben. Gestern Abend habe ich noch eine ca. 2cm große Garnele lebend entdeckt.
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Re: Ringehandgarnelen

Beitragvon elber286 » 30.07.2012, 20:25

Hallo,

und dass es zu warm geworden ist und sie deshalb gestorben sind?

Schönen Gruß
Micha
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