Algen an der Deko

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Algen an der Deko

Beitragvon Bettina2001 » 06.12.2011, 21:14

Hallo zusammen,

ich bin Aquariums-Neuling und übernehme nun die Aufgabe der Pflege, da mein Filius die Freude daran relativ schnell verloren hat. Nun habe ich folgende Frage.

An der Deko (Schiff, Amphore etc.) hat sich ein brauner Algenpelz (?) festgesetzt.
Was mag das für eine Alge sien und wie kann ich den Belag am besten entfernen?

Danke für eure Hilfe.
Bettina
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Re: Algen an der Deko

Beitragvon Symphysodon » 07.12.2011, 18:00

Bettina2001 hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich bin Aquariums-Neuling und übernehme nun die Aufgabe der Pflege, da mein Filius die Freude daran relativ schnell verloren hat. Nun habe ich folgende Frage.

An der Deko (Schiff, Amphore etc.) hat sich ein brauner Algenpelz (?) festgesetzt.
Was mag das für eine Alge sien und wie kann ich den Belag am besten entfernen?

Danke für eure Hilfe.
Bettina


Hallo Bettina,

ohne die Algen gesehen zu haben, schätze ich, dass es Pinselalgen sind. das sind typische Vertreter die bei neuen Aquarien mit als erste die Oberhand gewinnen.
Es wäre gut gewesen, uns mal zu schreiben wie lange das Becken schon in Betrieb ist. Scheinbar ist das Aquarium noch nicht vollständig eingefahren und Algen ernähren sich von den Abfallstoffen die bei der Umsetzung anfallen.
Umsetzung heißt, dass alle Stoffe die ins Becken kommen und das ist gewöhnlich Futter und dessen Rückstände. Nicht gefressenes Futter (weil oft viel zu viel gefüttert wird) gammelt geht in schädliche Substanzen über und muss von den Filterbakterien (ich hoffe dass das Becken auch einen Filter hat) in ungiftige Substanzen umgewandelt werden. Wenn das Becken noch nicht lange in Betrieb ist haben sich noch nicht so viele Bakterien bilden können um die Menge an Schadstoffen zu bewältigen. Aus den noch nicht bis zum Ende umgewandelten Giften ernähren sich die Algen vorzüglich und nehmen schneller überhand als es jedem lieb sein kann.
Um das Stadium der Nitrifikation, so nennt man den Umwandlungsprozess, zu kontrollieren braucht man Testreagenzien. Für den Anfang sind Nitrit- und Nitrat-Test so wie pH und KH Test wichtig. Teststreifen sind nicht zu empfehlen und kommen einem Lesen im Kaffeesatz gleich.
Bei den Testergebnissen sollten bei Nitrit (NO2) 0 bzw. < als 0,3 mg/l herauskommen. Bei dem Nitrat (NO3), nicht mehr als 40 mg/l. Das wäre schon die absolute Obergrenze, denn damit bekommen die Algen wieder sehr viele Nährstoffe zum Wachsen angeboten.
Bei einem höheren Wert bei NO2 sind sehr viele Wasserwechsel angesagt, denn NO2 ist ein Giftstoff für die Fische. Ist dagegen der NO3 Wert bei Null, so sind noch nicht genügend der entsprechenden Bakterien vorhanden um das Nitrit (NO2) zu verarbeiten.
Weiterhin würde ich raten alle Dekos die einen Farbanstrich haben unbedingt aus dem Wasser zu nehmen. Diese Farben können Gifte enthalten die durch die Bakterien nicht beseitigt werden können und damit die Tiere schädigen.
Sinnvoll wäre jede Deko zu entfernen und diese einer intensiven Sonnenbestrahlung auszusetzen. Später könnten sie wieder ins Becken gebracht werden (außer die eingefärbten). Pflanzenteile die veralgt sind ebenfalls entfernen oder die Pflanze(n) ersetzen. In Zukunft darf nur mäßig gefüttert werden. Die meisten Fische sterben von zu viel Futter. Verhungern tun die allerwenigsten.
Nun möchte ich mal einige Daten über das Becken lesen wie Größe, Art des Filters, wie viele Pflanzen sind vorhanden und wie oft das Wasser gewechselt wird und wie viel? Wie viele Fische sich im Becken befinden (welche Arten). Wie oft und wie lange der Filter läuft. Wie lange das Licht brennt und wie hoch der pH-Wert so wie der KH Wert ist?
Grüße
Rudi
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Re: Algen an der Deko

Beitragvon Myr » 07.12.2011, 22:44

Anstatt dem PH-Wert würde ich mal lieber PO4 messen ;) ich vermute mal das mit Flocken gefüttert wurde oder? Wenn das bisschen zuviel war reichert sich ordentlich PO4 an und die Algen wachsen auch wie hulle...den PH würde ich erstmal vernachlässing wenn deine KH stimmt und das Wasser ansonsten steht dann stimmt auch der PH Wert...macht eh nur Sinn zur Co2 Bestimmung oder ihn elektronisch zu überwachen ;)
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Re: Algen an der Deko

Beitragvon Symphysodon » 08.12.2011, 18:54

Myr hat geschrieben:Anstatt dem PH-Wert würde ich mal lieber PO4 messen ;) ich vermute mal das mit Flocken gefüttert wurde oder? Wenn das bisschen zuviel war reichert sich ordentlich PO4 an und die Algen wachsen auch wie hulle...den PH würde ich erstmal vernachlässing wenn deine KH stimmt Wann stimmt denn ein KHW, bei 0,5 oder 12,0 oder?und das Wasser ansonsten steht dann stimmt auch der PH Wert...macht eh nur Sinn zur Co2 Bestimmung oder ihn elektronisch zu überwachen ;)


Hi,
Flockenfutter der neueren Generation besitzen nur noch einen Bruchteil an Phosphaten und sind somit den Granulaten ebenbürtig. Den pH Wert zu ermitteln ist trotzdem sinnvoll. Hunine Säuren und zum Teil auch anorganische Säuren hemmen das Algenwachstum. Zumindest fördern sie es nicht. Außerdem ist der pH Wert nicht unwichtig und sollte nicht unbeachtet beiben.
Den pH wert zu vernachlässigen ist grob fahrlässig. Gerade bei härterem Wasser sollte dem pH Wert mehr aufmerksamkeit zukommen. Kleinere Becken sind da besonders gefährdet oder Becken mit wenig Beckenhygiene, hohem Besatz und zu reichlich Futter.
Grüße
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Re: Algen an der Deko

Beitragvon Myr » 09.12.2011, 00:16

Dann geb ich mal einen PH Wert Tipp ab ;) 7.0 - 7.5...
Ich sag mal so angenommen du hast null Nitrat, dann wäre jedes bisschen Phosphat (auch wenn es in flockenfutter wohl nur noch wenig vorhanden ist...) zuviel und die algen würden wachsen ;)
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Re: Algen an der Deko

Beitragvon Symphysodon » 09.12.2011, 18:55

Myr hat geschrieben:Dann geb ich mal einen PH Wert Tipp ab ;) 7.0 - 7.5...
Ich sag mal so angenommen du hast null Nitrat, dann wäre jedes bisschen Phosphat (auch wenn es in flockenfutter wohl nur noch wenig vorhanden ist...) zuviel und die algen würden wachsen ;)


Hi,
unter pH 7 wäre besser, siehe weiter oben. Wobei man das nicht absolut sagen kann. Genau so wenig wie die Sache mit dem PO4. Selbstverständlich ist Phosphat ein treibender Dünger. Genau so wie CO2.
Ist NO3 bei Null ist erst mal, bei neuen Becken, der NO2 Wert zu kontrollieren. Wie ich auch schon schrieb, wird zu wenig Nitrat gebildet und das wenige wird von der Flora verbraucht. In eingefahrenen Becken sollte NO3 Immer nachweisbar sein. Es sei denn das Becken ist mit Pflanzen überbesetzt oder es ist ein reines Pflanzenbecken. Denn da fällt schon von der Sache her weniger NO3 an.
Dass Algen wachsen, dafü können 100 hoch x Möglichkeiten in Betracht kommen. Da gibts kein bestimmtes Mittel welches in jeder Situation hilft, genau so steht nicht nur eine Ursache als Grund bei Fuß. Man muss sich heran tasten und einige Möglichkeiten miteinander kombinieren.
Grüße
Rudi
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Re: Algen an der Deko

Beitragvon Bettina2001 » 10.12.2011, 17:18

Wie schön, jetzt danke ich erst mal allen, die mir geantwortet haben. Die Aquaristik ist schon eine Wissenschaft für sich, das habe ich schon erfahren.

Also, vor ca. 5 Wochen haben wir unser 112 Liter Becken in Betrieb gesetzt. Das Wasser wurde mit Biotopol (JBL) Wasseraufbereiter und eine Stunde später mit Denitrol (BKL) aufbereitet. Wir haben einen JBL Christal Profi Greenline Außenfilter für 200 Liter - permanent - angeschlossen.
Fische kommen aus unserem Gartenteich; es sind 5 Schleierschwänze, die im Teich den Winter nicht überlebt hätten, denn der hat nur eine Tiefe von 60 cm. Sie kamen ca. 2 Wochen nach der Wasseraufbereitung hinzu, weil man uns das so im Tiergarten / Aquaristikabteilung gesagt hat.

Gefüttert werden sie alle zwei Tage mit einem Teelöffel - eher 3/4 Teelöffel - Tetra Pond Wheatgerm Sticks. Ich weiß, dass man nicht zu viel füttern darf und dass Futter nicht längere Zeit an der Wasseroberfläche schwimmen soll.

Das Aquarium haben wir von einem Bekannten, samt Deko (Schiff aus Ton, Krug aus Ton, eine Schieferplatte und eine Koralle - ich hoffe, keine echte, Pflanzen sind gerade nur 2 drin, denn ich musste zwei entworgen, die waren unansehnlich geworden sowie das Wasser trüb.

Der CO2 Wert war anfangs zu niedrig (2,4) => braune Pflanzen, woraufhin ich eine CO2 Flasche von Dennerle und einen Topper gekauft habe. Zusätzlich hatte man mir eine Pumpe mit einem Ausströmerstein empfohlen, (Rückfließventil (?) ist im Schlauch eingebaut). Die Luftpumpe läuft tagsüber, nachts nicht. Flter natürlich immer. Der Filter wurde auch schon einmal gereinigt (mit Wasser).

Jetzt sind alle Wasserwerte, die wöchentlich mit dem Water Test Set von Tetra gemessen werden wie folgt: GH 10,5, KH 8, ph 7,5, CO2 8, NO 2 0,3.
Teilwasserwechsel erfolgen wöchentlich, ca. 30 Liter. Ich reinige die Wände bei Bedarf mit einem speziellen Schaber - natürlich ohne irgend etwas Chemisches.
Die Deko habe ich mittlerweile mit einer Waschbürste und fließendem Wasser abgebürstet. Ging auch gut, nur innen ins Schiff oder in den Krug komme ich damit nicht, aber Sonner haben wir ja gerade nicht so viel....

Der Auslauf des Filters ist so platziert, dass die Wasseroberfläche immer in Bewegung ist, als bliese ein leicher Wind darüber. Man sagte mir, das sei wichtig, damit sich der Sauerstoff im Wasser richtig lösen könne. Neue Planzen kommen jetzt - 4 Stück (2 x Wasserpest, 1 x Vallisneria americana natans,
1 x Ludwigia arcuata). Sollten eigentlich schon da sein. Folgende info bekam ich vom Plfanzen-Verkäufer:
"... die meisten Aquarienpflanzen wachsen in normalem Kies der Korngröße 1-3mm am besten. Die Kieshöhe sollte wenigstens 4-5cm betragen, damit die Wurzeln sich ausbreiten können. Es gibt zusätzliche speziellen Bodengrund mit Langzeitdünger, den man unter den Kies einbringen kann. Das kann sich bei einigen sehr nährstoffzehrenden Pflanzen durchaus positiv bemerkbar machen, ist aber nicht unbedingt nötig.
Die Pflanzen werden vor dem Einpflanzen aus dem Topf genommen. Die anhaftende Steinwolle ist zwar ein Naturprodukt, sollte aber trotzdem möglichst unter fließendem Wasser oder in einer Schüssel so weit es geht entfernt werden.
In den ersten Wochen sollte nicht gedüngt werden. Erst wenn die Pflanzen nach etwa 14 Tagen neue Kapillarwürzelchen gebildet haben, können sie Nährstoffe aufnehmen."

Gestern habe ich mich eine Stunde mit der Pflege des Aquariums und der Fische (Eduard, Marlies, Trambolix, Idefix und Schnellwienix - wir haben wie gesagt 2 Kinder...) beschäftigt. Das Wasser ist jetzt glasklar, die Kerle putzmunter und es ist eine Freude, sie anzusehen.

Was meint Ihr nun zu meinen Schilderungen? Danke im voraus.

Lieben Gruß
Bettina
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Re: Algen an der Deko

Beitragvon Bettina2001 » 10.12.2011, 17:24

Ach so, wir haben natürlich keine Heizung drin. Die Lampe brennt 12 Stunden am Tag, von morgens 07.30 bis abends 19.30 Uhr.
Gruß
Bettina
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Re: Algen an der Deko

Beitragvon Bettina2001 » 10.12.2011, 17:30

Ach noch etwas, der Neunjährige wünscht sich einen Kaltwasserwels vom Christkind. Wäre das ratsam und wenn, müsste der dann nicht auch einen Gefährten haben?
Danke und Gruß
Bettina
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Re: Algen an der Deko

Beitragvon Symphysodon » 10.12.2011, 19:36

Bettina2001 hat geschrieben:Wie schön, jetzt danke ich erst mal allen, die mir geantwortet haben. Die Aquaristik ist schon eine Wissenschaft für sich, das habe ich schon erfahren.

Also, vor ca. 5 Wochen haben wir unser 112 Liter Becken in Betrieb gesetzt. Das Wasser wurde mit Biotopol (JBL) Wasseraufbereiter und eine Stunde später mit Denitrol (BKL) aufbereitet. Wir haben einen JBL Christal Profi Greenline Außenfilter für 200 Liter - permanent - angeschlossen. <<Dagegen ist nix einzuwenden>>
Fische kommen aus unserem Gartenteich; es sind 5 Schleierschwänze, die im Teich den Winter nicht überlebt hätten, denn der hat nur eine Tiefe von 60 cm. Sie kamen ca. 2 Wochen nach der Wasseraufbereitung hinzu, weil man uns das so im Tiergarten / Aquaristikabteilung gesagt hat. <<Teichfische sind keine Aquarienfische und somit für's Zimmer, wegen der Temperaturen nicht geeignet. Kaltwasserfische brauchen ihre Winterruhe. Dabei fressen sie nicht und ihr Kreislauf wird auf ein Minimum zurück gefahren. Die optimale Temperatur zur Überwinderung beträgt +4° C. Das kann man im Zimmer nicht gewährleisten. Welche Auswirkungen dás auf den Organismus der Tiere hat, weiß ich leider nicht.>>
Gefüttert werden sie alle zwei Tage mit einem Teelöffel - eher 3/4 Teelöffel - Tetra Pond Wheatgerm Sticks. Ich weiß, dass man nicht zu viel füttern darf und dass Futter nicht längere Zeit an der Wasseroberfläche schwimmen soll.

Das Aquarium haben wir von einem Bekannten, samt Deko (Schiff aus Ton, Krug aus Ton, eine Schieferplatte und eine Koralle - ich hoffe, keine echte, Pflanzen sind gerade nur 2 drin, denn ich musste zwei entworgen, die waren unansehnlich geworden sowie das Wasser trüb.

Der CO2 Wert war anfangs zu niedrig (2,4) => braune Pflanzen, woraufhin ich eine CO2 Flasche von Dennerle und einen Topper gekauft habe. Zusätzlich hatte man mir eine Pumpe mit einem Ausströmerstein empfohlen, (Rückfließventil (?) ist im Schlauch eingebaut). Die Luftpumpe läuft tagsüber, nachts nicht. Flter natürlich immer. Der Filter wurde auch schon einmal gereinigt (mit Wasser).

Jetzt sind alle Wasserwerte, die wöchentlich mit dem Water Test Set von Tetra gemessen werden wie folgt: GH 10,5, KH 8, ph 7,5, CO2 8, NO 2 0,3.
Teilwasserwechsel erfolgen wöchentlich, ca. 30 Liter. Ich reinige die Wände bei Bedarf mit einem speziellen Schaber - natürlich ohne irgend etwas Chemisches.
Die Deko habe ich mittlerweile mit einer Waschbürste und fließendem Wasser abgebürstet. Ging auch gut, nur innen ins Schiff oder in den Krug komme ich damit nicht, aber Sonner haben wir ja gerade nicht so viel....

Der Auslauf des Filters ist so platziert, dass die Wasseroberfläche immer in Bewegung ist, als bliese ein leicher Wind darüber. Man sagte mir, das sei wichtig, damit sich der Sauerstoff im Wasser richtig lösen könne. Neue Planzen kommen jetzt - 4 Stück (2 x Wasserpest, 1 x Vallisneria americana natans,
1 x Ludwigia arcuata). Sollten eigentlich schon da sein. Folgende info bekam ich vom Plfanzen-Verkäufer:
"... die meisten Aquarienpflanzen wachsen in normalem Kies der Korngröße 1-3mm am besten. Die Kieshöhe sollte wenigstens 4-5cm betragen, damit die Wurzeln sich ausbreiten können. Es gibt zusätzliche speziellen Bodengrund mit Langzeitdünger, den man unter den Kies einbringen kann. Das kann sich bei einigen sehr nährstoffzehrenden Pflanzen durchaus positiv bemerkbar machen, ist aber nicht unbedingt nötig.
Die Pflanzen werden vor dem Einpflanzen aus dem Topf genommen. Die anhaftende Steinwolle ist zwar ein Naturprodukt, sollte aber trotzdem möglichst unter fließendem Wasser oder in einer Schüssel so weit es geht entfernt werden.
In den ersten Wochen sollte nicht gedüngt werden. Erst wenn die Pflanzen nach etwa 14 Tagen neue Kapillarwürzelchen gebildet haben, können sie Nährstoffe aufnehmen."

Gestern habe ich mich eine Stunde mit der Pflege des Aquariums und der Fische (Eduard, Marlies, Trambolix, Idefix und Schnellwienix - wir haben wie gesagt 2 Kinder...) beschäftigt. Das Wasser ist jetzt glasklar, die Kerle putzmunter und es ist eine Freude, sie anzusehen.

Was meint Ihr nun zu meinen Schilderungen? Danke im voraus.

Lieben Gruß
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Ich lass mal lieber die Finger davon und möchte keine Ratschläge verteilen. Das überlasse ich mal den Teichbesitzern. die sind da bestimmt kompetenter.
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Re: Algen an der Deko

Beitragvon dieter » 11.12.2011, 10:43

Hallo

Willst du die Schleierschwänze dauerhaft im Becken halten?
Wenn ja, dann ist dies ist viel zu klein für 5 Schleierschwänze die ca eine Größe von 20 cm erreichen können. 200 l sollten es schon mindestens sein.
Nach meinen Erfahrungen wirst Du mit Pflanzen im Bodengrund wenig Glück haben. Da Goldfische gern gründeln graben sie die Pflanzen aus. Aus diesen Grund ist ein CO2 Düngung völlig überflüssig. Besser währe Hornkraut frei treibend und Javafarn den man auf Dekorationsgegenständen aufbinden kann. Der Bodengrund sollte weich sein, Sand oder feiner runder Kies 1-3 mm.
Als Kaltwasserwels fällt mir nur der Katzenwels (Zwergwels) ein und der wird mit ca 35 - 40 cm Endgröße viel zu groß. Es gibt zwar kleinere nordamerikanische Welse, da ist mir aber nicht bekannt das es die im Handel gibt.
Algen ist ein komplexes Thema. Da kann man schwer sagen was Du für welche hast. Ich vermute Kieselalgen. Doch es währe schön wenn Du ein Foto einstellen könntest.
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Re: Algen an der Deko

Beitragvon Bettina2001 » 17.12.2011, 10:25

Hallo Dieter,
danke für deine Antwort.

Eigentlich sollen die Schleierschwänze im Frühjahr wieder in den Teich. Sie sehen allerdings sehr schön aus und ich habe Freude daran, sie anzuschauen, aber in erster Linie soll es natürlich den Fischen gutgehen.
Wir machen es ggf. davon abhängig, wie groß sie tatsächlich sind. Im Augenblick ist der größte ca. 12 cm lang, schätze ich.

Die Endgröße des Kaltwasserwelses ist ein guter Hinweis. Ich werde mal schauen, welche kleinen Arten hier zu bekommen sind. Ich dachte nur, einer allein fühlt sich ggf. einsam, oder ist das bei Fischen egal? Sollten es dann zwei sein - und wird es dann nicht zu eng im Becken, selbst wenn es nordamerikanische Arten sein sollten. Ich google mal, welche das überhaupt wären.

Algen sind gerade mal keine mehr im Becken. Es war eher ein kleiner dichter dunkelgrüner Pelz, nichts Fadenartiges.

Lieben Dank für deine / eure Antwort.
Bettina
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Re: Algen an der Deko

Beitragvon dieter » 18.12.2011, 10:51

Hallo

Wenn die Beckentemperatur um 18° C liegt würde sich ein Ancistrus anbieten der würde die Temperatur vertragen. Ich habe diese Fische auch im Kaltwasserbecken. Bei mir liegen die Temperaturen bei 15° - 25° C je nach Jahreszeit.

VG Dieter
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