Nano Qube als Zuchtbecken?

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Nano Qube als Zuchtbecken?

Beitragvon janiksch » 13.09.2012, 15:50

Hi, Thema steht ja oben!
Ich möchte meine Fische (Barsche) zum Ablaichen bringen. Es geht um Schmetterlingsbuntbarshce Electric blue, Kakaduzwergbubas und Agassiz Zwergbuntbarsche.
Diese wollen in meinem Gesellschaftsbecken nicht unbedingt ablaichen. Bei den Kakadus und den Agassiz je 2 Männchen und 1 Weibchen. Die Schmetterlinge 2 Päärchen.
So jetzt will ich mir einen Nano-Qube kaufen, und wenn die einzelnen Arten eingesetzt werden fühlen die sich bei perfekt abgestimmten <Wasser wohl genug in dem 20 oder 30 l Becken abzulaichen. Sie werden noch nicht trächtig eingesetzt? Reicht die Beckengröße aus um den Nano Quebe als Zuchtbecken nutzen zu können?
Bitte um Antwort!
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Re: Nano Qube als Zuchtbecken?

Beitragvon janiksch » 13.09.2012, 16:24

Bitte Antworten!
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Re: Nano Qube als Zuchtbecken?

Beitragvon Brochis01 » 13.09.2012, 16:25

Hallo,

In einem 20 er oder gar 30 er Becken ein Zwergbuntbarsch Pärchen abbleichen zu lassen ist schon sehr gewagt ! sollte noch ein 60 er Becken vorhanden sein, dann versuche es mit diesem, oder borge Dir ein solches Becken führ diese Zeit mal aus.
.....in diesem Sinne und mit freundlichen Grüßen,
Ulli


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Re: Nano Qube als Zuchtbecken?

Beitragvon janiksch » 13.09.2012, 16:26

Ich bin noch ein Kind, und hatte früher 54l-Becken, aber jetzt darf ich nicht noch ein 2. grösseres Aqua.
Nur noch einen Nano-Cube
:(
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Re: Nano Qube als Zuchtbecken?

Beitragvon elber286 » 13.09.2012, 16:46

Hallo Janik,

ich kann Ulli da nur zustimmen. Dann wirst du wohl deine Eltern überreden müssen ;). Schließlich kostet ein einfaches 60er weniger als so eine NanoCube ;)

Schönen Gruß
Micha
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Re: Nano Qube als Zuchtbecken?

Beitragvon elber286 » 13.09.2012, 16:48

Es geht um Schmetterlingsbuntbarshce Electric blue, Kakaduzwergbubas und Agassiz Zwergbuntbarsche.


Hast du die Agassizis jetzt doch in deinem Becken?
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Re: Nano Qube als Zuchtbecken?

Beitragvon janiksch » 13.09.2012, 16:50

Aber wäre es so schlimm für die Fische?
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Re: Nano Qube als Zuchtbecken?

Beitragvon elber286 » 13.09.2012, 16:51

Was soll ich dazu schreiben? Nein?
Ja klar wäre es "schlimm" für die Fische. Das Gesetz gibt übrigens eine Mindestgröße von 54l für die Haltung von Fischen vor.
elber286
 

Re: Nano Qube als Zuchtbecken?

Beitragvon dieter » 13.09.2012, 19:14

Hallo,

elber286 hat geschrieben: Das Gesetz gibt übrigens eine Mindestgröße von 54l für die Haltung von Fischen vor.

Ist mir nicht bekannt für Deutschland.
Im Deutschen Tierschutzgesetz wie ich es kenne steht im § 2 nur
Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,
1. muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,
2. darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,
3. muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen

Oder haben wir ein neues Tierschutzgesetz?

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Re: Nano Qube als Zuchtbecken?

Beitragvon elber286 » 13.09.2012, 20:16

Hallo Dieter,

du hast Recht, ich war hier (vielleicht auch ein bisschen mit Absicht ;)) etwas ungenau. Eine rechtsverbindliche Mindestgröße gibt es wohl in Deutschland - anders als zum Beispiel in Österreich (2. Tierschutzverordnung) - tatsächlich nicht. Es gibt allerding das vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Gutachten über die Anforderungen an die Haltung von Zierfischen, die mindestens eingehalten werden sollen. Darin steht ebenfalls: "54 Liter Aquariumvolumen sind als Mindestmaß für die dauerhafte Haltung anzusehen." (http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Landwirtschaft/Tier/Tierhaltung/HaltungZierfische.html)

Schönen Gruß
Micha
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Re: Nano Qube als Zuchtbecken?

Beitragvon NeuDelWin » 14.09.2012, 11:57

Zitat: "
Bewusst wurde davon Abstand genommen, alle Fischarten, die aquaristisch mehr oder weniger relevant sind, insgesamt aufzulisten. Nur
die nach beim Handel ermittelten Zahlen am häufigsten gekauften Arten oder Formen sind hier um der Praktikabilität Willen aufgenommen worden.
Diese Angaben können im Laufe der Zeit ihre Geltung verlieren und müssen deshalb in gewissen Abständen überprüft werden. Bei Fragen zur tiergerechten Pflege anderer Arten muss auf Information in der weiterführenden Fachliteratur zurückgegriffen werden. Dieses Gutachten soll und kann auch deren Lektüre keinesfalls ersetzen."

Die Aquarienmindestgröße deckt laut Gutachten garnicht die Fischgattung sondern nur die Stabilität der Wasserwerte ab. Da das Ganze noch von 1998 ist, bin ich der Auffassung, das durchaus gewisse Fischarten in kleineren Becken gehalten werden können, wenn die Wasserqualität als stabil sicherzustellen ist. Gutachten hin oder her. Oder willst du behaupten, das z.B. ein Kampffisch nicht in einem Nanobecken leben kann ohne Schaden zu nehmen?
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Re: Nano Qube als Zuchtbecken?

Beitragvon elber286 » 14.09.2012, 12:03

Hallo

ich will hier gar keine grundsätzliche Diskussion über die Allgemeingültigkeit dieser Mindestgröße beginnen. Natürlich gibt es ein paar Fischarten, die man durchaus auch darin halten kann. Dazu zähle ich aber nicht die Fische, um die es hier im speziellen geht.

Schönen Gruß
Micha
elber286
 

Re: Nano Qube als Zuchtbecken?

Beitragvon Symphysodon » 14.09.2012, 19:25

NeuDelWin hat geschrieben:Zitat: "
Bewusst wurde davon Abstand genommen, alle Fischarten, die aquaristisch mehr oder weniger relevant sind, insgesamt aufzulisten. Nur
die nach beim Handel ermittelten Zahlen am häufigsten gekauften Arten oder Formen sind hier um der Praktikabilität Willen aufgenommen worden.
Diese Angaben können im Laufe der Zeit ihre Geltung verlieren und müssen deshalb in gewissen Abständen überprüft werden. Bei Fragen zur tiergerechten Pflege anderer Arten muss auf Information in der weiterführenden Fachliteratur zurückgegriffen werden. Dieses Gutachten soll und kann auch deren Lektüre keinesfalls ersetzen."

Die Aquarienmindestgröße deckt laut Gutachten garnicht die Fischgattung sondern nur die Stabilität der Wasserwerte ab. Da das Ganze noch von 1998 ist, bin ich der Auffassung, das durchaus gewisse Fischarten in kleineren Becken gehalten werden können, wenn die Wasserqualität als stabil sicherzustellen ist. Gutachten hin oder her. Oder willst du behaupten, das z.B. ein Kampffisch nicht in einem Nanobecken leben kann ohne Schaden zu nehmen?


Das ist aber eine hochgradig grenzwertige Meinung und zu Veröffentlichung mehr als ungeeignet.
Der VDA führt im Moment einen Kampf gegen die Verunglimpfungen mancher Tierschutzorganisationen. Mit solchen Äußerungen bzw. Ansichten schüren wir das Feuer der "Tierschützer" ungemein. Ich denke, dass hier etwas Selbstzensur angebracht wäre. Schließlich muss man nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen.
Sachlich hin oder her, wir sind für die Tiere verantwortlich und sollten sie nicht mehr als unvermeidbaren Zwängen aussetzen.
Nanobecken ein schwerwiegender Fehler gegenüber Aquarienneulingen von unserer Tierbedarfsindustrie. Neulinge werden nicht mehr Wasser den Tieren zur Verfügung stellen als ihnen vorgegaukelt wird. Egal ob es Kampffische, Guppys oder Großcichliden sind. Das beginnt schon bei Skalaren und Tanganjikas und endet bei den Diskusfischen (50 l, besser 100 l/ Diskus).
Grüße
Rudi
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Re: Nano Qube als Zuchtbecken?

Beitragvon dieter » 15.09.2012, 17:45

Hallo,
Symphysodon hat geschrieben:Nanobecken ein schwerwiegender Fehler gegenüber Aquarienneulingen von unserer Tierbedarfsindustrie.

Das ist ganz meine Meinung

elber286 hat geschrieben:ich will hier gar keine grundsätzliche Diskussion über die Allgemeingültigkeit dieser Mindestgröße beginnen. Natürlich gibt es ein paar Fischarten, die man durchaus auch darin halten kann. Dazu zähle ich aber nicht die Fische, um die es hier im speziellen geht.

Da gebe ich Dir Recht, ein 54 l Becken sollte es schon zur Zucht für die genannten Arten sein.

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Re: Nano Qube als Zuchtbecken?

Beitragvon Brochis01 » 16.09.2012, 14:26

Hallo,

ich wollte mich eigentlich nicht in diese Diskussion einmischen aber jetzt muss ich dass doch machnen, weil sich mir beim Lesen der Beiträge sämtlich Nackenhaare sträuben.

Symphysodon hat geschrieben:Nanobecken ein schwerwiegender Fehler gegenüber Aquarienneulingen von unserer Tierbedarfsindustrie.


Ich hatte es schon hundert mal geschrieben, dass jeder Aquarianer die verdammte Pflicht hat, sich auch selbst mal um die Haltungsbedingungen kundig zu machen, als wie nur immer nachzufragen, ob das so oder so geht oder aber machbar ist. Im Zeitalter des Internets und unzähliger Angebote von Literatur kann dass doch nicht so schwer sein die nötigen Informationen zu erhalten. Bleiben dann noch Fragen zu den betreffenden Informationen (Büchern, diverse Internetseiten) unbeantwortet ,dann erst sollten wir "Profis" hier tätig werden.

elber286 hat geschrieben:ich will hier gar keine grundsätzliche Diskussion über die Allgemeingültigkeit dieser Mindestgröße beginnen. Natürlich gibt es ein paar Fischarten, die man durchaus auch darin halten kann. Dazu zähle ich aber nicht die Fische, um die es hier im speziellen geht.


Auch die Nanoaquarien haben in der Aquaristik ihre Berechtigung und erfreuen sich immer mehr Beliebtheit, auch unter den Anfängern in unserem Hobby. Es gibt auch sehr gute Literatur darüber, die von namhaften Aquarianern verfasst wurde. Nur nützt das beste Buch, oder auch Internetseite nix, wenn man sich nicht eingehend damit beschäftigt um an die benötigten Informationen zu gelangen. Die Kreativität und der Wille sich ernsthaft mit dem Problem auseinander zu setzen leidet meist darunter, wenn wir hier immer nur die möglichen Probleme oder Gefahren aufzählen ohne geeignete "Anstöße" zur Lösung des Problems bieten.
.....in diesem Sinne und mit freundlichen Grüßen,
Ulli


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