Home   Newsletter   Impressum   Weiterempfehlen   Forum   Kontakt 
Fisch des Monats
Bild des Monats
Das Thema
Datenbank
Zierfischlexikon
Forum

Tipps und Tricks
Kalender

Forum
Galerie
Umfrage
Reiseführer
Bannertausch
Webring
Linkliste

Shopping
Adventskalender
Bücherkiste

Fischdatenbank

Hemigrammus erythrozonus, Glühlichtsalmler 

Herkunft: Britisch Guayana

Temperatur: 23-27°C

Härte (°dGH): um 8 bis 12°

Ph-Wert: 6,5

Größe (in cm): ca. 4 cm

Sonstiges: Schwarmfisch

Der Glühlichtsalmler haben ihren Namen mit recht erhalten. Mit der richtigen Beleuchtung strahlen sie ein intensiven roten Streifen aus. Aber nur im Schwarm, also ab  10 Tieren fühlen sie sich erst richtig wohl und auch erst  in größeren Gruppen kommen sie richtig zur Geltung. Ihre Wohnung sollte mindestens 60 cm  Kantenlänge besitzen. Der Boden sollte aus dunklem Sand bestehen und dichte Rand und Hintergrundbepflanzung aus feinfiedrigen Pflanzen Schutz bieten. 

Bei der Wasserqualität sind die Glühlichtsalmer etwas anspruchsvoller. Neben den oben stehenden Werten sollte das Wasser sauerstoffreich, eine Membranpumpe ist also unabdingbar, sowie Nitrit und nitratarm sein. Letzteres kann man einfachsten mit regelmäßigen Wasserwechseln erreichen. Auch über eine Torffilterung sind ihnen die Fische sehr dankbar und belohnen es mit kräftigen Farben und Gesundheit.

Fressen tun die Tiere dagegen alles was sie bewältigen können. Egal ob Flockenfutter, gefriergetrocknet oder Lebendfutter, auch Frostfutter verschmähen sie nicht.

Ablaichen tun die Fische immer nur Paarweise und auch nur mit immer dem selben Partner. Die Geschlechter unterscheiden sich hauptsächlich durch die Größe. Das Männchen ist kleiner und schlanker als das Weibchen. Teilweise ist die Rücken und Afterflosse etwas länger. 

Am einfachsten nimmt man ein junge Tiere zur Zucht und setzt ein Paar in ein kleines Zuchtbecken mit den gleichen Wasserwerten wie in dem Haltungsbecken. Junge Fische sind besser, da es bei ältern Weibchen oft zu einer Laichverhärtung kommt. Obwohl  die Glühlichtsalmler schon seit Jahrzehnten in Gefangenschaft gezüchtet werden, haben sie noch immer einen kleinen inneren Kalender. Daher lassen sie sich im Herbst und Winter einfacher züchten als im Frühjahr und Sommer. Das Zuchtpaar sollte abends in das Zuchtbecken eingesetzt werden. In der Regel laichen sie am nächsten morgen ab. Der Boden sollte mit Murmeln, Filterschwämmen oder einem Laichrost abgedeckt sein um die Eier vor den hungrigen Eltern zu schützen. Auf eine Fütterung der Eltern sollte im Zuchtbecken verzichtet werden, um die Wasserqualität zu behalten. Die Fische sollten nach dem Ablaichen herausgefangen werden. Da die Eier und Larven sehr empfindlich gegen Licht und Bakterien sind, darf das Zuchtaquarium nicht in grellen Licht stehen und das Wasser sollte über kohle gefiltert werden. 

Nach 24 bis 36 Stunden schlüpfen die ersten Larven und nach 5 bis 6 Tagen schwimmen sie frei. Als Erstfutter bietet sich wie bei allen Jungfischen Artemia an. 



 

http://www.aqua-aquaristik.de