Hemigrammus erythrozonus,
Glühlichtsalmler
Herkunft:
Britisch Guayana
Temperatur:
23-27°C
Härte (°dGH): um
8 bis 12°
Ph-Wert:
6,5
Größe (in cm):
ca. 4 cm
Sonstiges: Schwarmfisch
Der Glühlichtsalmler
haben ihren Namen mit recht erhalten. Mit der richtigen
Beleuchtung strahlen sie ein intensiven roten Streifen
aus. Aber nur im Schwarm, also ab 10 Tieren fühlen
sie sich erst richtig wohl und auch erst in größeren
Gruppen kommen sie richtig zur Geltung. Ihre Wohnung
sollte mindestens 60 cm Kantenlänge besitzen. Der
Boden sollte aus dunklem Sand bestehen und dichte Rand
und Hintergrundbepflanzung aus feinfiedrigen Pflanzen
Schutz bieten.
Bei der
Wasserqualität sind die Glühlichtsalmer etwas
anspruchsvoller. Neben den oben stehenden Werten sollte
das Wasser sauerstoffreich, eine Membranpumpe ist also
unabdingbar, sowie Nitrit und nitratarm sein. Letzteres
kann man einfachsten mit regelmäßigen Wasserwechseln
erreichen. Auch über eine Torffilterung sind ihnen die
Fische sehr dankbar und belohnen es mit kräftigen
Farben und Gesundheit.
Fressen tun die
Tiere dagegen alles was sie bewältigen können. Egal ob
Flockenfutter, gefriergetrocknet oder Lebendfutter, auch
Frostfutter verschmähen sie nicht.
Ablaichen tun die
Fische immer nur Paarweise und auch nur mit immer dem
selben Partner. Die Geschlechter unterscheiden sich
hauptsächlich durch die Größe. Das Männchen ist
kleiner und schlanker als das Weibchen. Teilweise ist
die Rücken und Afterflosse etwas länger.
Am einfachsten
nimmt man ein junge Tiere zur Zucht und setzt ein Paar
in ein kleines Zuchtbecken mit den gleichen Wasserwerten
wie in dem Haltungsbecken. Junge Fische sind besser, da
es bei ältern Weibchen oft zu einer Laichverhärtung
kommt. Obwohl die Glühlichtsalmler schon seit
Jahrzehnten in Gefangenschaft gezüchtet werden, haben
sie noch immer einen kleinen inneren Kalender. Daher
lassen sie sich im Herbst und Winter einfacher züchten
als im Frühjahr und Sommer. Das Zuchtpaar sollte abends
in das Zuchtbecken eingesetzt werden. In der Regel
laichen sie am nächsten morgen ab. Der Boden sollte mit
Murmeln, Filterschwämmen oder einem Laichrost abgedeckt
sein um die Eier vor den hungrigen Eltern zu schützen.
Auf eine Fütterung der Eltern sollte im Zuchtbecken
verzichtet werden, um die Wasserqualität zu behalten.
Die Fische sollten nach dem Ablaichen herausgefangen
werden. Da die Eier und Larven sehr empfindlich gegen
Licht und Bakterien sind, darf das Zuchtaquarium nicht
in grellen Licht stehen und das Wasser sollte über
kohle gefiltert werden.
Nach 24 bis 36
Stunden schlüpfen die ersten Larven und nach 5 bis 6
Tagen schwimmen sie frei. Als Erstfutter bietet sich wie
bei allen Jungfischen Artemia an.
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