Poecilia
reticulata, Guppy
Herkunft: Südamerika

Temperatur (°C):
22-24
Härte (°dGH):
15-30
ph-Wert:
7-8,5
Größe (in
cm): Weibchen bis 6, Männchen
bis 3
Kaum
ein Fisch überzeugt von soviel Farben- und
Formenvielfalt wie der Guppy. Dabei ist er auch noch ein
empfehlenswerter Anfängerfisch, da er Haltungsfehler
auch mahl verzeihen kann und auch leicht zu vermehren
ist. Nicht ohne Grund wird er auch Millionenfisch
genannt.
Die Geschlechter sind leicht zu
unterscheiden. Ausgewachsene Guppy Weibchen werden ca. 6
cm groß während die Männchen nur 3 cm groß werden.
Die Männchen sind meist prächtiger gefärbt und habe
die auffälligere Schwanzform als die eher unauffälligen
Weibchen. Zu guter letzt ist das Gonopodium der Männchen
an der Unterseite des Bauches gut zu erkennen.
Gehalten können diese Tiere in
Becken ab 40cm Kantenlänge. Der Boden sollte dunkel
gehalten werden. Eine dichte Randbepflanzung wird von
den Fischen bevorzugt, wobei aber ein großer
Schwimmraum nicht fehlen darf. Da die Fische eher im
harten Wasser zu Hause sind, empfehlen sich Pflanzen wie
z.B. Ludwigien, Valisnerien oder Wasserpest.
Beim Futter sind diese Fische
nicht wählerisch. Sie fressen alles was sie bekommen
und lassen auch keinen Bissen zurück.
Die Zucht ist sehr einfach und
auch für Anfänger leicht zu erreichen. Sitze Männchen
und Weibchen zusammen in einem Becken, balzen die Männchen
ständig mit den Weibchen, was auf Dauer ziemlich
anstrengend für die Weibchen sind. Aus diesem Grunde
sollte auf ein männliches Guppy mindestens zwei
weibliche gehalten werden. Nach der Paarung sind
die trächtigen Weibchen an ihrem runden, prallem Bauch
gut zu erkennen. Bis zur Geburt kann es zwischen 4 und 8
Wochen dauern. Kurz vor der Geburt kann man sogar die
Augen der Jungfische durch die Haut der Mutter sehen. Spätestens
jetzt sollte die Mutter isoliert werden, da die Guppys
in ihrer fressgier auch nicht vor ihren eigenen Jungen
halt machen. In dem extra Becken oder auch Leichkasten
sollte ein Leichrost vorhanden sein, durch die die
Jungen hindurchfallen und in Sicherheit vor den Eltern
sind. Ein Wurf kann aus bis zu 150 Junge bestehen. Nach
der Geburt kann die Mutter wieder entfernt werden.
Als Erstfutter kann
Staubfutter, Nauplien usw. gereicht werden.
Diese Fische haben noch eine
Besonderheit. Wenn die Lebensbedingungen schlecht sind können
sie Eier die bereits gereift sind wieder abbauen und
Spermien lagern. Sobald die Lebensumstände wieder
freundlicher sind kann der Prozess wieder neu beginnen.
Es kann also passieren, das sie nur Weibchen halten,
aber trotzdem Nachwuchs bekommen.
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