Corydoras
aeneus, Metall- Panzerwels
Herkunft:
Südamerika 
Temperatur:23-27
Härte (°dGH):
um 6
Ph-Wert:
6-7
Größe (in cm):
ca.7 cm
Der
Metallpanzerwels ist wohl einer der bekanntesten und
verbreitsteten Panzerwels. In jedem Zoogeschäft wird
dieser pummlige Fisch als Müllabfuhr des Aquariums
angepriesen. Wer sich einmal diesen Fisch in sein
Aquarium holt, wird davon auch überzeugt. Den ganzen
Tag sind diese Fische damit beschäftigt den
Aquariumboden nach fressbaren zu durchsuchen.
Wie alle
Panzerwelsarten sind auch die Metallpanzerwelse
Gesellschaftsfische. Sie fühlen sich erst in einer
kleinen Gruppe ab 5 Tieren richtig wohl. An das Aquarium
stellen sie keine besondere Ansprüche. Ein paar
Verstecke in Form von Wurzeln oder Steinen sollten da
sein. Der Bodengrund sollte am besten feiner Sand sein,
den die Fische leicht durchpflügen können. Auf
Lavagestein sollte wegen der scharfen Kanten verzichtet
werden, da sich sonst die Tiere verletzen könnten.
Die Geschlechter
sind relativ leicht zu bestimmen. Das Weibchen ist
etwas größer und erheblich dicker als das Männchen.
Bei den Männchen ist häufig eine Verlängerung der
ersten Strahlen der Rückenflosse zu erkennen.
Die Nachzucht
dieser kleinen Müllmänner ist recht einfach und auch für
unerfahrene Aquarianer zu bewerkstelligen. Die
Panzerwelse laichen in der Gruppe ab. Nur Notfalls
Paarweise. Pro Weibchen sollte 2 bis 3 Männchen
vorhanden sein. Eine Woche vorher füttert man die
Fische mit Frostfutter wie z.B. Mückenlaven. Häufig
reicht auch schon ein Teilwasserwechsel mit kühlerem
Wasser aus, um die Fische zu Eiablage zu animieren. Ein
Tag vor der Paarung stellt sich Unruhe ein. Mehrere Männchen
verfolgen dann das laichbereite Weibchen, das vermutlich
Duftstoffe abgibt. Bei der Paarung klemmt das Mannchen
das Weibchen in der sogenannten T-Stellung ein. Er
stellt sich vor sie und klemmt ihre Bartel mit seinen
Bauchflossen ein. Hierdurch wird das Weibchen zu
Eiablage gereizt. Das Weibchen faltet ihre Brustflossen
zu einer Art Tasche und schwimmt anschließend durch die
Spermawolke. Anschließend werden die Eier an ein Blatt,
Stein oder auch die Aquariumscheibe geheftet. Dieser
Vorgang wiederholt sich mehrmals hintereinander. Die
Eltern sind keine Laichräuber, kümmern sich aber nach
der Eiablage nicht mehr um ihre Nachkommen. Das Gelege
kann mit einer Rasierklinge abgehoben werden und in
einem Zuchtbecken wieder angeklebt werden.
5 - 6 Tage nach
der Eiablage schlüpfen die Jungen. 2 Tage später
schwimmen sie frei. Diese winzigen Fische halten sich
dann meist in Bodennähe auf. Füttern sollte man sie
mit Artemia, Cyclops-Nauplien, später auch mit feinem
Flockenfutter. Erst wenn die Tierchen größer sind können
sie mit einer Futtertablette ernährt werden.
|