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Xiphophorus mac, Platy 

Herkunft: Mittel und Süd Amerika, Nordargentinien

Temperatur: 22-26°C

Härte (°dGH): um 12 bis 30

Ph-Wert: 7-8,5

Größe (in cm): ca. 7 

Sonstiges: viele verschiedene Zuchtformen

Platy ist nicht gleich Platy. Hiervon kann man sich in vielen Zoofachgeschäften überzeugen. Es gibt kaum ein Fisch der so viele verschiedene Zuchformen zum Vorschein bringt wie dieser lebendgebärende Zahnkarpfen. Neben dem  Standart Platy gibt es zum Beispiel den Papageienplaty, Deutschlandplaty usw. Diese gibt es dann wieder als Zuchtform oder Wildfang, die sich auch wieder vom Aussehen her unterscheiden. Die Pflege ist bei allen relativ einfach. Durch die Bank weg alle wollen härteres Wasser, wobei die Wildfänge natürlich etwas empfindlicher sind.

An die Einrichtung ihres Zuhauses stellen diese schwimmfreudigen Tiere nicht viele Ansprüche. Genügend Schwimmraum sollte zur Verfügung stehen aber auch genügend Pflanzen sollten vorhanden sein, in denen sich schwächere Tiere aber auch Weibchen vor aufdringlichen Verehrern verstecken können. Die Pflanzen müssen allerdings das Harte Wasser vertragen. Hierzu eignen sich als Beispiel besonders gut die Vallisnerisa, Sagittaria, das Java Moos oder auch Anubias Pflanzen.

Die Geschlechtsunterschiede sind auch für den Aquariumneuling zu erkennen. Während das Weibchen meist rundlicher gebaut ist, erkennt man beim Männchen das Gonopodium an der Unterseite des Fisches. Gehalten sollten die Fische im Verhältnis 1 zu 3, also 1 Männchen und 3 Weibchen, da das Männchen mit unter etwas ruppig zu seinen Damen sein kann. 

Auch die Zucht dieser schönen Tiere ist nicht schwer, sie ähnelt sehr der der Guppys. Bei guter Fütterung und passenden Wasserwerten stellt sich schnell Nachwuchs ein. Das hochträchtige Weibchen setzt man am besten kurz vor der Geburt  in einen Laichkasten, mit Gitterrost. Die Jungen fallen nach der Geburt durch das Gitter und sind vor den verfressenen Eltern in Sicherheit. Anschließend kann die Mutter wieder in das Haltungsbecken entlassen werden. Die Jungen können nun gesondert großgezogen werden. Da die Aufzuchtsbecken recht klein sind eignen sie sich nicht um die Jungen groß zu ziehen. Man sollte daher ein kleines extra Becken nehmen. Aber auch ohne Aufzuchtsbecken kommen in einem dichtbepflanztem Becken einige Jungtiere durch. 

Da die Jungfische schon bei der Geburt recht groß sind, bietet sich als Erstfutter feinzerriebenes Flockenfutter sowie Daphnien an. Wenn sie groß genug sind und kein Zusatzfutter darstellen, können sie in das Haltungsbecken entlassen werden.



 

http://www.aqua-aquaristik.de