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Paracheirodon axelrodi, Rote Neon 

Herkunft: Süd - Mittelamerika    

Temperatur: 21 - 23°C

Härte (°dGH): um 8 - 12

Ph-Wert: 6,5

Größe (in cm): ca. 5 

Sonstiges: Schwarmfisch

Kaum ein Fisch hat es zu solch einer Bekanntheit und Beliebtheit gebracht wie dieser. Höchstens der Diskusfisch hat einen höheren Bekanntheitsgrad. Der Neon schwimmt bei vielen Aquarien Freunden im Becken herum, auch bei Anfängern. Dabei ist er gar nicht so anspruchslos wie man meint.

Zum ersten ist er ein Schwarmfisch und sollte mit mindestens 10 Artgenossen gehalten werden, damit er sich wohlfühlen kann. So richtig imposant wirkt er auch erst in einem großen Schwarm ab 20 oder 30 Tieren. Das Aquarium sollte mindestens 60 cm Kantenlänge besitzen und einen dunklen Bodengrund haben. Die Fische lieben einen dichtbepflanzten Hintergrund sowie Ränder. Feinfiedrige Pflanzen wie die Cabomba oder Wasserpest ( gerade wegen den niedrigen Temperaturen) bieten ausreichend Schutz. Ein Teil der Wasseroberfläche kann mit Schwimmpflanzen abgedeckt werden.

Das Aquariumwasser sollte regelmäßig gewechselt werden, da sich die Tiere im sauerstoffarmen und verschmutztem Wasser unwohl fühlen. Ein blasser Fisch ist ein eindeutiges Zeichen für Nitrat oder Nitrit. Zur leichten Ansäuerung des Wasser bietet sich eine Filterung über Torf an.

Beim Futter sind die Neons weniger wählerisch. Sie fressen Trockenfutter sowie jede Art von kleinerem Frost- und Lebendfutter.

Die Zucht der roten Gesellen ist leider auch nicht ganz einfach und bedarf meistens mehrerer Versuchen und ein wenig Erfahrung. Die Geschlechter lassen sich nur mit geübten Blick unterscheiden. Das Männchen ist meist kleiner und etwas schlanker.

Da die Jungen sowie die Eier sehr empfindlich sind gegenüber Schmutz, Bakterien und Infusorien sollte das Becken, Pflanzen sowie alles andere desinfiziert werden. Auch der Bodengrund sollte im Backofen bei 200 bis 250° ein bis zwei Stunden ausgeglüht werden. Auch das Fangnetz sollte nicht mit dem Zuchtwasser in Berührung kommen. Weiter sollte das Becken beim ablaichen abgedunkelt werden, da das Licht den Eiern schadet.

Die Temperatur sollte 21 bis 22°, max. 23 °, die Wasserhärte ca. 3°dGH betragen. Eine schwache Filterung über Kohle ist ratsam. 

Die Fische sind Freilaicher und laichen meist im Schutz von Pflanzen ab. Dabei drehen sie sich oft wild um die eigene Achse. Nach Paarung können die Eltern entfernt werden, da sie sich nicht mehr um die Eier kümmern. Ein Gelege kann bis zu 250 Eier umfassen.

Nach 24 bis 36 Stunden schlüpfen die Jungen. Nach weiteren 6 Tagen schwimmen sie frei. Erstfutter sollte aus Räder- und  Pantoffeltierchen bestehen. Später können auch Artemia - Nauplien den Speiseplan ergänzen. Das Futter darf nur in kleinen Portionen gereicht zu werden, damit das Wasser nicht unnötig belastet wird. Trotzdem ist ein kleiner täglicher Teilwasserwechsel wichtig.        



 

http://www.aqua-aquaristik.de