Brachydanio
rerio, Zebrabärbling
Herkunft:
Süd- und Südostasien
Temperatur (°C):
20-24
Härte (°dGH):
bis über 25
Ph-Wert:
7
Größe (in
cm): 6
Dieser kleiner
quirliger Geselle sorgt in jedem Aquarium für Leben, da
er ständig durch das Wasser flitzt. Der Zebrabärbling
ist ein Schwarmfisch und sollte daher mit mindestens 10
Artgenossen gehalten werden. So richtig wohl fühlen sie
sich ein einem dichtbepflanztem Becken, das gut durchströmt
sein sollte. In der Mitte des Beckens sollte aber ein
auseichend größer Schwimmraum frei bleiben. Die
Beleuchtet darf ruhig kräftig sein.
Als Mitbewohner
sind diese Tiere durchaus geeignet, sie sollten aber
nicht mit Fischen vergesellschaftet werden, die ihre
Ruhe haben wollen, da sie sich sonst gestört fühlen könnten.
Die Geschlechter
sind bei den Brachydanio rerio leicht zu
unterscheiden. Die Weibchen sind rundlich bis dick, während
die Männchen extrem schlank sind.
Beim Futter sind
diese Fische anspruchslos. Sie fressen alles was sie
finden können. Mückenlarven sind allerdings
empfehlenswert, da sie bei den Weibchen, in vielen Fällen,
zu einem Laichansatz führen.
Die Zucht dieser
Fische ist einfach, und auch für unerfahrene
Aquariumfreunde zu schaffen. Zur Zucht muß man die
Fische allerdings in ein kleines Zuchtbecken setzen. Das
Zuchtbecken sollte mindestens 10 bis 15 Liter umfassen.
Auf eine Pumpe muss verzichtet werden, da sonst die Eier
eingesaugt würden. Die Wassertemperatur sollte zwischen
20°C und 24°C betragen. Man brauch also nicht
unbedingt eine Heizung. Die Zebrabärblinge sind leider
starke Laichräuber. Um die Eier vor ihren Gefräßigen
Eltern zu schützen muss der Boden des Zuchtbeckens mit
Murmeln ausgelegt werden, zwischen die die Eier fallen können.
Die Rabeneltern können sie dort nicht mehr erreichen.
Nach dem
Einrichten setzt man 1 Weibchen und 2 Männchen in das
Becken ein. Am besten geschieht dies Abends. In der
Regel laichen die Fische bereits am nächsten Morgen ab.
Sobald die ersten Lichtstrahlen in das Aquarium fallen
balzen die Männchen um die Gunst des Weibchen. Es kommt
recht schnell zur Paarung, die nur einen kleinen
Augenblick dauert. Die Eier sind farblos und ca. 1mm groß.
Nach der Eiablage müssen die Elterntiere sofort
entfernt werden.
Nach 4 bis 5 Tagen
schlüpfen die kleinen Kommas. Als Erstfutter bietet
sich Liquifry No1, Infusorien oder Artemia-Nauplien an.
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