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Die richtige Aquariumbeleuchtung II

Welche Beleuchtungsmöglichkeiten es  gibt und wie stark sie sein sollten konntet ihr bereits im 1 Teil des Berichtes nachlesen. In diesem Teil erfahrt ihr mehr über die Lichtdauer, die verschiedenen Spektren der Lampen und vieles mehr.

Neben der Lichtmenge, also der Wattzahl pro Liter ist natürlich auch die Dauer von Bedeutung. Eine zu kurze Beleuchtung lässt die Pflanzen kümmern, eine zu lange Beleuchtung fördert das Algenwachstum. Man sollte also eine möglichst naturgetreue Beleuchtungszeit wählen. 12 -14 Stunden sind daher eine gute Wahl. Gegen Algenwachstum kann man zusätzlich noch eine Stunde über Mittag das Licht ausschalten. Das normale Tageslicht im Zimmer ist dann noch genug, um das Becken zu beleuchten, die Algen werden aber in ihrem Wachstum gehemmt. 

Um die Lichtausbeute und damit den Wirkungsgrad der Leuchtmittel zu verbessern sind in den meisten Abdeckungen Reflektoren angebracht. Sie strahlen das Licht, das nach Oben  abgestrahlt wird, wieder nach unten. Ohne die Reflektoren würde das Licht von den meist dunklen Abdeckungen geschluckt werden und wäre damit verloren. Wenn in ihrer Abdeckung keine Reflektoren angebracht sind, können sie problemlos welche nachrüsten. Im Fachhandel gibt es Aufsteckreflektoren in der passenden Länge für die Röhren. Sie werden einfach auf die Leuchtstoffröhre aufgesteckt. Weiter kann die Abdeckung von innen mit Spiegeln beklebt werden. Dies macht sie aber leider sehr schwer und der Kleber löst sich gerne in der feucht warmen Luft des Aquariums. Die bessere Alternative zu den Spiegeln ist Alufolie. Meine Abdeckung habe ich von innen mit glatt gestreifter Alufolie beklebt. Desto glatter die Folie ist, desto weniger Licht verschlingt sie. Nach einem oder zwei Jahren wechsele ich sie einfach aus, da sie trübe geworden ist. Alufolie kann auch problemlos bei anderen Leuchtmittel wie HQL Lampen angebracht werden, da sie sehr gut hohe Temperaturen aushält.

Eine sehr schöne Spielerei für die Aquariumbeleuchtung sind Dimmer. Sie simulieren den Sonnenauf- bzw. Untergang  wie in der Natur. Für Leuchtstoffröhren ist das leider nicht ganz einfach zu regeln. Es gibt aber verschiedenen Produkten von namhaften Firmen. Für Bastler möchte ich an dieser Stelle mal auf die Seite www.sterbai.de hinweisen. Hier findet ihr einen Aquaristikcomputer inklusive Dimmer.

Aber neben der Dauer, der Stärke ist wie bereits erwähnt das Spektrum also die Farbe des Lichtes entscheiden. Jeder kennt das Bild,  wie kalt Leuchtstoffröhren beleuchtete Räume aussehen können. Für Pflanzen spielen die rot und blau Anteile eine sehr große Rolle. Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sind warmes Licht. Sie enthalten einen sehr hohen rot Anteil und lässt die Pflanzen wachsen. Die Mittagssonne dagegen hat einen sehr starken blau Anteil, wodurch das Licht kalt wirkt, wie in manchen Räumen. Blaues Licht lässt die Pflanzen sehr kräftig und buschig werden. Pflanzenröhren enthalten unter anderem diese beiden Farbtöne. Den Fischen ist die Beleuchtungsfarbe ziemlich egal. Pflanzenröhren mit hohem violett Anteil lassen sie teilweise aber ziemlich unnatürlich aussehen. Als Beleuchtung empfehle ich eine Pflanzenröhre und eine Tageslichtröhre. Durch diese Kombination erhalten sie ein gutes Pflanzenwachstum sowie natürliche Farben der Fische.

Und wie sieht es mit der Beleuchtung bei Nacht aus? Im Grunde braucht es Nachts keine Beleuchtung. Es ist wie der Dimmer eine Spielerei des Betrachters. Aber eine ganz sanfte Beleuchtung mit LED sieht wirklich sehr eindrucksvoll aus. Weiter kann man Nachtaktive Fische sehr gut beobachten. Dieses Mondlicht sollte aber nicht zu stark sein und nur einzelne Stellen im Aquarium anleuchten, da sonst der Effekt verdorben wird. Schöne Bilder eines Mondlichtes finden Sie auf http://www.nimmervoll.net



 

http://www.aqua-aquaristik.de