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Verschiedene Filtermaterialien haben verschiedene Funktionen

Jedes Aquarium brauch einen Filter. Hat man sich endlich für einen Filter entschieden, es gibt ja so unendlich viele, steht man vor dem Problem des Inhaltes. Meist ist eine Schaumstoffpatrone dabei, doch die ist nicht so das optimale.

Ein Filtermaterial sollte chemisch neutral sein und keinerlei Stoffe abgeben, weiter sollte es offenporig sein, um eine große Oberfläche zu bieten, in der sich Mikroorganismen ansiedeln können. Das Filtermedium hat neben der mechanischen Filterung nämlich noch die Aufgabe Mikroorganismen ein zu Hause zu bieten. Diese Organismen bauen Giftstoffe ab.

Zur Filterung gibt es viele verschiedene Medien.

Schaumstoff

Schaumstoff eignet sich hauptsächlich zur mechanischen Filterung. Es gibt ihn ihn mit verschieden starker Porung. Der Schaumstoff darf allerdings keine Stoffe abgeben und nicht imprägniert sein. Daher eignen sich die normalen Schaumstoff für Polstermöbel nicht. Am besten wird der Schaumstoff als erste Filterstufe eingesetzt um den Groben Dreck aus dem Wasser zu filtern. Man kann auch sehr gut mehrere Schaumstofflagen übereinander legen, wobei die Schichten zum Filterauslauf hin immer feiner werden. 

Keramikröhrchen

Als nächste Schicht bieten sich Keramikröhrchen an. Sie haben keine mechanische Filtereigenschaft, dafür eine relativ große Oberfläche, an denen sich die Bakterien zur Reinigung ansiedeln können.

Bioball 

Bioballs sind Kunststoffkörper, die ebenso wie ihre Oberfläche eine Besiedlungsfläche für die Bakterien bieten. Sie können als Alternative zu den Keramikröhren eingesetzt werden.

Sinterglas

Sinterglas ist Spezialglas, das aus zusammengebackene Glaskörner besteht. Dieses gibt es zum Beispiel von der Firma Sera, die es unter dem Namen Siporax vertreibt Dieses Filtermaterial hat eine sehr hohe Oberfläche und bietet daher auch viel Lebensraum für die Miroorganismen. Leider ist das Material nicht ganz billig. Allerdings rentieren sich die Kosten. Man sollte daher auf dieses Medium, als zweite Filterschicht, zurückgreifen.

Watte

Als letzte Schicht eignet sich Filterwatte oder Perlonwatte. Sie entfernt auch die letzten feinsten Schwebstoffe. Man darf allerdings keine normale Watte benutzen, wie sie zur Kosmetik verwendet wird, da diese Giftstoffe abgeben.

 Aktivkohle

Aktivkohle kann von Zeit zu Zeit zusätzlich im Filter eingefügt werden. Die Kohle filtert Giftstoffe, Farbstoffe und Reste von Medikamenten aus dem Wasser. Man setzt sie am besten ein, wenn man Medikamente einsetzten musste. Aber Vorschicht. Aktivkohle erst nach erfolgreicher Behandlung einsetzten, da die Kohle sonst das Medikament neutralisiert. Nach ein paar Tagen sollte die Kohle auch wieder entfernt werden, da sie sonst die aufgenommen Stoffe wieder abgeben kann.

 Torf

Torf wird zur Ansäuerung des Wassers benutzt. Manche Fische wünschen sich leicht Saures Wasser oder lassen sich durch eine Torfzugabe im Filter zum Laichen anregen.

Reinigung


Ein so befüllter Filter sollte erst gereinigt werden, wenn die Leistung deutlich nachlässt. Das kann mehrere Monate dauern. Bei der Reinigung sollte das Filtermaterial und lauwarmen Wasser grob ausgespült werden ( kein heißes Wasser verwenden ). Die Perlonwatte kann zum Teil erneuert werden, man sollte aber immer ein Rest der alten beifügen, um die neue Watte mit den Bakterien anzuimpfen.



 

http://www.aqua-aquaristik.de