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Hyphessobrycon flammeus, Roter von Rio 

Herkunft: Brasilen   

Temperatur: 23 - 26°C

Härte (°dGH): um 8 - 12

Ph-Wert: 6,5

Größe (in cm): ca. 4cm

Sonstiges: Schwarmfisch

Der Rote von Rio ist wie der Rote Neon auch ein echter Amerikanischer Salmler. Er stellt ähnliche Ansprüche an die Wasserwerte, ist aber nicht so empfindlich und verträgt auch eine gewissen Abweichung. Da der Fisch ein Schwarmtier ist, sollte er mit mindestens 10 Tieren gehalten werden. Aus diesem Grunde sollte das Haltungsaquarium auch 60 cm Kantenlänge und mehr haben.

Die Einrichtung ist recht einfach. Ein etwas dunklerer Bodengrund wäre von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. Die Farben kommen aber besser zur Geltung. Die Bepflanzung sollte an den Rändern dicht sein und in der Mitte einen kleinen Schwimmraum haben.

Auf einen regelmäßigen Teilwasserwechsel ist zu achten, da die Fische in belasteten Wasser blass wirken.

An das Futter stellen sie keine Ansprüche. Der Rote von Rio frißt alles, was er mit seiner Größe schaffen kann. 

Die Geschlechter lassen sich leider nicht eindeutig bestimmen. Das Männchen ist wie bei den meisten Salmlern schlanker und kleiner. Das Zuchtpaar sollte relativ jung sein, da ältere Weibchen meist unter Laichverhärtung leiden. Eine Fütterung mit Frost und Lebendfutter regt die Laichbereitschaft an. 

Zur Zucht muss man das Pärchen in ein extra Zuchtbecken umsetzen, da die Eltern und die anderen Fische sonst kein Laich mehr überlassen würden. Das Aquarium sollte zwischen 50 und 100 Liter fassen. In das Zuchtbecken muss ein Laichrost eingebracht werden, der die Eier schützt. Ein paar feinfiedrige Pflanzen wie die Cabomba oder ähnliche bieten einen Schutz für das Weibchen. Auf einem Filter solle man verzichten und nur eine Belüftung anbringen, da der Filter die Eier wahrscheinlich ansaugen würde. Das Zuchtbecken sollte nicht in der Sonne stehen um ein starken Lichteinfall zu vermeiden.

Die Paarung ist stürmisch und unspektakulär und findet oft am Morgen statt. Das Paar sausen Seite an Seite durch das Aquarium und drücken sich immer mal wieder kurz an einander. Hierbei geben sie die Eier und die Spermien ab. Diese sinken einfach zu Boden. Die Eltern kümmern sich nicht weiter um ihren zukünftigen Nachwuchs. 

Nach 24 bis 36 Stunden, hängt von den Wasserwerten und der Temperatur ab, schlüpfen die Jungen. Ab dem 6 Tag schwimmen sie meistens schon frei und man kann die Winzlinge mit bloßem Auge sehen.

 Als Erstfutter bietet sich wieder Artemia an und später feinzerriebenes Flockenfutter. 



 

http://www.aqua-aquaristik.de