Hyphessobrycon
columbianus, Gold Kolumbianer
Herkunft: Kolumbien
Temperatur:
22 - 28°C
Härte (°dGH): weich
Ph-Wert:
5 - 8
Größe (in cm):
6 cm
Sonstiges:
verschiedene Arten
Wo dieser Fisch herkommt, sieht
man gleich an dem Namen. Aus Kolumbien. Dort lebt er mit
seinen Artgenossen im fließenden Gewässern mit
reichlich Pflanzenbeständen. Genauso sollte auch das
Haltungsbecken sein. Die Fische sollten in einem Trupp
von mindestens 5 besser 10 Tieren in einem Aquarium von
mindestens 100 Litern gehalten werden. Der Hintergrund
und die Seiten sollten dicht bepflanzt und in der Mitte
ein ausreichend großer Schwimmraum sein, für
diese aktiven Fische. Besonders feinfiedrige Pflanzen
sind beliebt. Der Filter sollte eine leichte Strömung
erzeugen, in denen die Fische schwimmen können.
An das Futter stellen sie nur
wenig Ansprüche. Abwechslungsreich sollte es sein wie
zum Beispiel Flockenfutter, Frostfutter jeglicher Art,
Lebendfutter aber auch Obst und Gemüse.
Die Geschlechter lassen leider
nur recht ungenau unterscheiden. Da Männchen ist ein
wenig kleiner und schlank als das Weibchen. Die Zucht
ist dagegen mit ein wenig Geduld möglich. Im
Gesellschaftsbecken betrohen allerdings die anderen
Fische die Brut, so das nur in einem reichlich
Bepflanztem Aquarium ein paar wenige Fische durchkommen.
Also greift man am besten zu
einem Zuchtbecken von etwa 50 Litern, in das man 5 Tiere
einsetzt. Auf diese Weise hat man mit ziemlicher
Sicherheit ein Paar. Weiter sollt in dem Becken ein
Laichrost die Eier vor den Erwachsenen Fischen schützen,
sowie eine dichte Bepflanzung, am besten eignet sich
hier Javamoos, vorhanden sein. Auf einen Filter kann
verzichtet werden. Man setzt am besten die Eltern am
Abend ein, da sie am liebsten in den ersten
Sonnenstrahlen am Morgen ablaichen. Sie sind freilaicher
und kümmern sich nicht um ihr Gelege. Sie können daher
gegen Mittag aus dem Becken genommen werden.
Je nach Temperatur schlüpfen
die ersten Jungen nach ca. 36 Stunden und schwimmen ab
dem 6. Tag frei. Als Erstfutter eignet sich
Artemia-Nauplien, Pantoffeltierchen, Euglena und Rädertierchen.
Später dann auch fein zerriebenes Flockenfutter.
Ein regelmäßiger
Wasserwechsel sorgt für eine gleichbleibend gute
Wasserqualität.
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