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Eine Bericht von Anett Grundmann.
Die Urform "
Pterophyllum altum" stammt aus dem Orinoco und wird nur äußerst
selten und sehr teuer beim Händler angeboten. Diese schönen hohen
Segelflosser sind jedoch reine Wildfänge. Sie unterscheiden sich von den
Pterophyllumskalaren durch steil ansteigende Kopf-Rückenlinie und der
sattelförmigen Einbuchtung über dem Maul. Diese Wildform ist schwerer zu
halten, ist anfälliger als der " normale" Skalar und brauch
auch mehr Platz.
Pterophyllum Skalare
Herkunft Arten
Diese schönen Tiere gibt es in den unterschiedlichsten Zuchtvarianten.
Mit seiner Farb- und Formvielfalt hat der Skalar, sich zu einem der
beliebtesten Aquarienfischen
" gemausert". Es gibt z.B. Schleierskalare, Goldskalare,
Marmorskalare,
Halbschwarzskalare( diese sehen übrigens putzig aus: ihr gesamtes
Hinterteil
ist schwarz und es wirkt wie, als hätte er ein Höschen an:-) ). Auf
jedenfall sind diese gezüchteten Formen der Skalare meist nach ihrem
Aussehen benannt.
Der mittlere Amazonas, über Peru bis zum Ostecuador ist das ursprüngliche
Zuhause der Pterophyllum Skalare, doch beim Händler angebotene Skalare
sind fast alles Nachzüchtungen. Leider sind dadurch häufig
Degenerationen, bei den Tieren zu beobachten. Viele Skalare weisen
Zwergenwuchs, zu große Augen, fehlerhafte Zeichnung und/ oder gestörtes
Brutpflegeverhalten auf.
Viele Skalarpaare legen zwar Eier, aber diese werden nicht richtig
befruchtet, befächelt oder bewacht, weil das Paar nicht gelernt hat zu
harmonieren.
Sozialverhalten
Skalare können als Jungtiere gut im Trupp gehalten werden und bis zu 6
Tiere ist es gut möglich, diese in einem großen Becken zu pflegen. Wenn
sie allerdings geschlechtsreif werden, kann es zu bösen frontalen
Auseinandersetzungen kommen. Ich selber habe 7 Skalare, wobei 3 Männchen
darunter sind. Diese wurden zeitweise so aggressiv, daß ich sie trennen
mußte. Jetzt sind sie endlich " in festen Händen" und haben
kaum
noch einen Grund für Streitereien. Da Skalare monogame Cichliden - und
sehr partnertreu sind, werden sie also nur noch ruppig, wenn sie in der
Laichzeit ihr Revier verteidigen.
Bei Skalaren erkennt man nur das Geschlecht, wenn diese gerade in
Laichstimmung sind. Die männlichen Tiere sind dann an der spitzen- und
die weiblichen an der
rundlichen Genitalpapille zu unterscheiden. Das Weibchen hat außerdem
einen prallen Bauch, wenn sie Eier in sich trägt. Bei meinen Goldskalaren
ist das Männchen farbenprächtiger, es leuchtet rot-gelblich, und das
Weibchen ist eher blaßgelb.
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