Trichogaster
trichopterus, blaue Fadenfisch
Herkunft: Asien
Temperatur:
23-28°C
Härte (°dGH): um
25
Ph-Wert: 6-7,5
Größe (in cm):
ca. 12
Sonstiges: Labyrinthfische
Der blaue Fadenfisch ist
eigentlich nur ein Vertreter von vielen Fadenfischen,
die alle etwa die gleichen Haltungsbedingungen haben wie
dieser. Allerdings sind die meisten eine völlig andere
Art. Den Name Fadenfisch tragend diese Fische nicht ohne
Grund, am Bauch, direkt hinter dem Kopf haben sie zwei
lange Faden. Fadenfische gehören zu den
Labyrinthfischen, dass heißt sie haben ein zusätzliches
Atmungsorgan dem Labyrinth. Mittels diesem Organ, können
die Fische athmospärischen ( normalen Sauerstoff )
atmen. Dies ist notwendig, da die Fische meist in
Flachen, kleinen Tümpeln leben. Die Wassertemperatur
ist dann oft sehr hoch. Da in warmen Wasser weniger
Sauerstoff gelöst werden kann als in kaltem Wasser,
mussten sich diese Fische einen zusätzliche Möglichkeit
zur Atmung zu legen. Hierzu schlucken die Fische die
Luft mit dem Maul und scheiden es durch den Darm wieder
aus.
Die Geschlechter lassen sich
leicht unterscheiden. Bei den Männchen ist die Rückenflossen
länger ausgezogen und spitzer. Die Weibchen sind etwas
rundlicher und die Rückenflossen ist kurz und rundlich.
Gehalten sollten diese Fische
im Verhältnis 2:1, also zwei Weibchen und ein Männchen.
Es können auch mehr Weibchen sein, allerdings nur ein Männchen
sein, da sie aggressiv auf andere männliche
Artgenossen sein können.
Fressen tun diese Kerlchen
alles was sie finden, es sollte aber nicht so klein
sein. Das Becken sollte reichlich Bepflanzt sein und ein
paar Schwimmpflanzen besitzen. Auf Flossenzupfende
Beifische wie zum Beispiel Sumatrabarben muss aber
verzichtet werden.
Zur Zucht kann die Temperatur
ruhig etwas höher sein. 28-30 °C dürfen es
schon sein. Mit kräftigem Futter wie Mückenlarven
lassen sich die Fadenfische, bei den richtigen
Wasserwerten, in Laichstimmung anregen. Das Männchen
baut ein Schaumnest, indem es Blasen im Maul mit einem
klebrigen Sekret umhüllt und an die Wasseroberfläche
spuckt. Meist werden Schwimmpflanzen mit eingebaut. Die
Wasseroberfläche darf nicht durch einen Luftsprudler
oder eine Pumpe bewegt werden, da sonst das Nest zerstört
wird. Wenn das Nest fertig ist, wirbt das Männchen um
die Gunst des Männchen und zeigt ihr sein Werk. Wird es
für gut befunden, kann er sie unter das Nest
buchsirren. Die Brutpflege übernimmt das Männchen. Er
spuckt die heruntergefallenen Eier und Jungen immer
wieder in das Nest und repariert das Nest falls nötig.
Das Weibchen sollte aus dem Becken entfernt werden.
Als Erstfutter bietet sich auch
hier Artemia an später kann man die Nachzucht mit
Staubfutter großziehen.
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