Colisa
lalia, Zwergfadenfisch
Herkunft: Ostasien
Temperatur:
16 - 26°C
Härte (°dGH): bis
30
Ph-Wert: 6
- 8
Größe (in cm):
5 cm
Sonstiges: Labyrinthfisch
Der Zwergfadenfisch ist ein
sehr beliebter Aquariumfisch. Er stellt keine allzu großen
Ansprüche an die Wasserwerte und Futter, lassen sich
gut mit anderen Fischen vergesellschaften und sieht
zudem sehr farbenfroh aus.
Da er nicht allzu groß wird,
ist er auch für kleinere Aquarium ab 60cm Kantenlänge
geeignet. 1 Männchen sollte mit 2 Weibchen gehalten
werden, da die Männchen revierbildend sind und diese
auch aggressiv gegenüber anderen Artgenossen
verteidigen. Das Aquarium sollte mit einer dichten Rand-
und Hintergrundbepflanzung ausgestattet sein. Ein paar
Schwimmpflanzen sind von Vorteil. Ein paar Wurzeln oder
Steinaufbauten mögen sie auch, da sich gestresste
Weibchen gerne dahinter mal verstecken. Der Filter
sollte nicht zu stark sein. Besonderst wenn man diese
Fische züchten möchte, sollte die Wasseroberfläche
ruhig sein, da sonst die Schaumnester zerstört werden.
Bei den richtigen Wasserwerten
und einem Abwechslungsreichem Futter laichen die
Zwergfadenfische regelmäßig in Gesellschafts - und
Zuchtbecken ab. Meist hilft eine Temperaturerhöhung auf
30°C, um das Männchen anzuregen ein Nest zu bauen. Er
umwirbt anschließend das Weibchen und versucht es unter
das Schaumnest zu locken. Hat er die Sache gut gemacht
und ist das Weibchen laichbereit, folgt es brav. Bei der
Paarung umschlingt das Männchen das Weibchen. Das
Gelege besteht aus bis zu 500 Eiern. Die Eier sind
schwimmfähig und steigen ins Nest auf.
Nach der Paarung sollte das
Weibchen entfernt werden, da das Männchen es vertreiben
wird. Er verteidigt das Nest gegen alle potentielle
Feinde und pflegt die Eier. Sollte mal eines aus dem
Schaumnest fallen, wird es aufgesammelt und wieder an
Ort und Stelle zurück gespuckt.
Nach ca. 36 Stunden schlüpfen
die ersten Jungen. Nach etwa 4 Tagen verlassen sie das
Nest und machen erste Freischwimmversuche.
Als Erstfutter bieten sich Rädertierchen
und Pantoffeltierchen an später Artemia und
Staubfutter.
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